Verwaltungssekretariat
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Datum: 2. Juni 2025
Unsere Artikelnummer: ASDA 2025-05
An: den Stadtrat der Gemeinde Apeldoorn
CC: Marieke Seip, Anka Buunk
Betreff: Stellungnahme zum Frühjahrsbericht 2025
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
Anlässlich des Frühjahrsberichts 2025 – mit „Apeldoorn 2040“ als Ziel am Horizont – hat der Beirat für den Sozialbereich Apeldoorn beschlossen, eine Stellungnahme abzugeben.
In Bezug auf das angewandte Verfahren möchte der Beirat folgende Anmerkungen machen.
Der Stadtrat hat beschlossen, den Gemeinderat im Juli 2025 über den Frühjahrsbericht 2025 entscheiden zu lassen, ohne dass alle zugrunde liegenden Unterlagen freigegeben wurden. Auch der Beirat hatte zuvor beim Stadtrat darum gebeten, über die Unterlagen informiert zu werden, die dem Vorschlag zur Erzielung von Einsparungen innerhalb der Verwaltungsorganisation zugrunde liegen. Für die anderen Maßnahmen wurden die Unterlagen zwar freigegeben, diese beschränken sich jedoch auf die vorgeschlagenen Einsparungen und geben keine Auskunft über die Folgen für die Nutzer oder Empfänger der kommunalen Dienstleistungen. Damit wird zwar das Ziel einer Umstrukturierung erreicht, doch sind die Auswirkungen auf die Dienstleistungserbringung unbekannt.
Der Beirat geht davon aus, dass es für die Nutzer von Einrichtungen und Dienstleistungen zu Problemen kommen könnte, wenn sich die Maßnahmen der verschiedenen kommunalen Stellen überschneiden. So
Auf den ersten Blick scheint es, als hätte eine Sparmaßnahme keine großen Auswirkungen, doch ist nicht bekannt, ob dies für Einwohner gilt, die mehr Dienstleistungen und Einrichtungen
nutzen, wobei durch die Kumulierung der Maßnahmen durchaus ein Problem entstehen kann. Der Beirat fragt sich, ob alle Sparvorschläge rechtlich überhaupt möglich sind. Die derzeitige
Das Jugendgesetz sieht keine Eigenbeteiligung für Jugendhilfe vor.
Der Beirat bittet den Gemeinderat, die Auswirkungen von Kürzungen auf ehrenamtlich Tätige und ehrenamtliche Organisationen zu berücksichtigen. Schließlich zielt die Politik der Gemeinde darauf ab,
Freiwillige stärker in der Anfangsphase des Prozesses einzusetzen, um so die professionellen Anbieter zu entlasten. Indem weniger Mittel bereitgestellt werden
Für die ehrenamtlichen Helfer könnte dies zur Folge haben, dass verstärkt auf professionelle Dienste zurückgegriffen werden muss. Ein Beispiel hierfür ist der Einsatz von
Pflegeangehörige, die die professionellen Dienste entlasten. Dabei sind auch Organisationen wie „De Kap“, „Humanitas“ und „Mee“ sowie andere gemeint. Durch Kürzungen bei diesen Organisationen wird eher auf teurere Pflege zurückgegriffen.
Der Beirat fordert den Stadtrat auf, im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der ganzheitlichen Ausrichtung der Politik im sozialen Bereich Rechnung zu tragen. Durch eine getrennte Umgestaltung innerhalb des
Bei diesen Dienststellen besteht die Gefahr, dass jede Dienststelle eher ihre eigenen Ziele verfolgt, anstatt für den Abbau von Barrieren zwischen den verschiedenen Dienststellen zu sorgen.
Der Beirat ist sich bewusst, dass angesichts der knappen Mittel für 2027 und die folgenden Jahre Einsparungen unvermeidlich sind. In diesem Zusammenhang plädiert der Beirat dafür, die
schutzbedürftige Einwohner so weit wie möglich zu entlasten. Dadurch wird auch verhindert, dass in Zukunft zusätzliche Kosten entstehen. Der Beirat sieht den politischen Vorschlägen, die sich aus der
Frühjahrsbericht. Auch für den Beirat gilt übrigens, dass eine ausreichende administrative Unterstützung eine Voraussetzung für dessen Funktionsfähigkeit ist.
Mit freundlichen Grüßen,
Ewoud Remmelts
Vorsitzender des Beirats für den Sozialbereich in Apeldoorn
Haben Sie eine Frage an den Beirat oder über den Beirat? Der Beirat für den Sozialbereich Apeldoorn wird von einem Verwaltungssekretär unterstützt. Das Verwaltungssekretariat der Beiräte ist montags, dienstags und donnerstags erreichbar.
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