Unser Ansatz
Im Jahr 2050 wird Apeldoorn nicht mehr auf Erdgas angewiesen sein. Die Wärmewende-Konzept erläutert, wie wir den Übergang von Erdgas zu nachhaltiger Wärme im Großen und Ganzen sehen. Wir haben viel Arbeit vor uns, denn Apeldoorn zählt 72.000 Wohnungen und 9.200 Gebäude. Einige Stadtteile nutzen bereits nachhaltige Wärme, zum Beispiel Zuidbroek und Groot Zonnehoeve. Die meisten also noch nicht. Wir werden für jedes Viertel prüfen, welche Form der nachhaltigen Wärme am besten passt. Manchmal ist das eine Lösung für ein einzelnes Haus, wie zum Beispiel eine Wärmepumpe. In anderen Fällen ist es eine Lösung für das gesamte Viertel, wie zum Beispiel ein Fernwärmenetz. Es gibt keine einheitliche Lösung für ganz Apeldoorn. Denn jedes Stadtviertel hat seine eigenen Besonderheiten.
Im Jahr 2027 wird die „Transitievisie Warmte“ durch die Wärmeprogramm. Im Rahmen des Wärmeprogramms reagieren wir auf neue Entwicklungen und Erfahrungen.
Plan nach Stadtviertel
Wir erstellen klare Pläne für das Stadtviertel. Wir beschäftigen uns mit Fragen wie: Was ist die beste nachhaltige Lösung? Wie hoch sind die Kosten? Wie können wir diesen Plan umsetzen? Die Umsetzungspläne erarbeiten wir gemeinsam mit den Anwohnern, da sich Wohnungen, Stadtviertel und Bewohner voneinander unterscheiden. Die einen möchten gerne mitdenken oder ihr Wissen einbringen, die anderen beobachten lieber von der Seitenlinie aus. Bei den Nachbarschaftsplänen geht es darum, dass jeder auf seine eigene Weise mitwirken kann.
Derzeit bereiten sich einige Stadtteile auf eine nachhaltige Wärmeversorgung vor. Dies sind Kerschoten und Die Maße und das Dorf Loenen. Wir nennen sie „Stadtteile der Zukunft“. Die Stadt Apeldoorn untersucht gemeinsam mit Unternehmern und Einwohnern, wie diese Stadtteile auf nachhaltige Wärme umstellen können. Auch „De Parken“ gehört zu den „Stadtteilen der Zukunft“, doch dort wurde das Vorhaben vorerst ausgesetzt.
Möchten Sie wissen, wann Ihr Stadtteil auf nachhaltige Wärme umstellt? Mehr dazu erfahren Sie auf der Website „Die Energie von Apeldoorn“.
Apeldoorn macht einen großen Schritt in Richtung nachhaltiger Wärmeversorgung
Der Gemeinderat hat am 18. Dezember 2025 beschlossen, in das Fernwärmenetz für Kerschoten zu investieren. Dies ist ein erster Schritt in Richtung einer Wärmekreisel: ein Netz aus Fernwärmenetzen, das die nachhaltige Wärme aus der Kläranlage (RWZI) optimal nutzt. Untersuchungen zeigen, dass genügend Wärme vorhanden ist, um in Zukunft fast 50.000 Gebäude in Apeldoorn nachhaltig zu beheizen. Mit dem Beschluss für Kerschoten rückt diese Zukunft näher.
Mit diesem Beschluss gründet Apeldoorn gemeinsam mit dem Gelders Warmtebedrijf ein neues öffentliches Wärmeversorgungsunternehmen: Wärme für das Viertel. Dieses Unternehmen kümmert sich um die Erzeugung, den Transport und die Lieferung von Wärme – ohne Gewinnabsicht, mit Eigenregie und Transparenz im Interesse der Einwohner.
Im Frühjahr 2026 entscheiden die ersten Anwohner, ob sie sich dem Fernwärmenetz anschließen. Wenn 70% der Anwohner mitmacht, wird das Fernwärmenetz realisiert.