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LEADER in der Gemeinde Apeldoorn

LEADER unterstützt innovative Initiativen, die von den Einwohnern, Unternehmern und Organisationen der Region selbst ausgehen und langfristig zu einem lebendigen ländlichen Raum beitragen. LEADER ist ein Ansatz, um ‘von unten nach oben’ in ländlichen Gebieten aktiv zu werden. Praktisch gesehen geht es darum, die ländliche Wirtschaft und die Lebensqualität auf dem Land zu stärken.

In Apeldoorn gibt es zwei Gebiete, in denen LEADER aktiv ist

  1. GEUS
    Alle Informationen zu LEADER in GEUS (Garderen, Elspeet, Uddel und Speuld) finden Sie auf der Website von Gebietsansatz des GEUS.
  2. IJssel-Tal
    Das LEADER-Gebiet IJsseltal umfasst die Gemeinden Heerde, Epe, Voorst, Brummen und den östlichen Außenbereich der Gemeinde Apeldoorn. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr darüber.

Was ist LEADER?

Kern des LEADER-Ansatzes ist, dass das Gebiet eine lokale Entwicklungsstrategie (LOS) ausarbeitet. Die Umsetzung der LOS liegt in den Händen der LEADER-Initiativgruppe (LAG). Sie identifiziert Chancen für neue Projekte, wirkt an deren Entwicklung mit und bewertet, welche Projekte für einen LEADER-Zuschuss in Frage kommen. Die LAG setzt sich aus Einwohnern, Vertretern zivilgesellschaftlicher Organisationen, Unternehmern und Behörden zusammen. Die LAG-Mitglieder setzen ihr Wissen und ihre Netzwerke ein, um gemeinsam mit Einwohnern, Unternehmern und Organisationen im IJsseltal an der Zukunft der Region zu arbeiten. Zu diesem Zweck treibt die LAG Initiativen voran, verbindet Netzwerke und Ideen miteinander und regt zum Austausch von Wissen und Erfahrungen an.

Das LEADER-Gebiet IJsseltal

Das LEADER-Gebiet IJsseltal umfasst die ländlichen Gebiete der Gemeinden Heerde, Epe, Voorst, Brummen und Apeldoorn.

Was steht in der Lokalen Entwicklungsstrategie (LOS) IJsselvallei?

Für den Zeitraum bis einschließlich 2027 wurde für und durch das Gebiet IJsselvallei ein Lokale Entwicklungsstrategie (LOS) ausgearbeitet. In der lokalen Entwicklungsstrategie ist festgelegt, auf welche Ziele die LAG hinarbeiten wird, wie sie dabei vorgehen wird und welche Kriterien Projekte erfüllen müssen, um für einen LEADER-Zuschuss in Betracht zu kommen. Neben den Zielen der LOS müssen Projekte beispielsweise auch ausreichende LEADER-Merkmale aufweisen, wie z. B. lokale Verankerung, Innovation, Zusammenarbeit und einen ganzheitlichen Ansatz.

Die Ziele im LOS sind:

Stärkung der Boden- und Wassersysteme sowie Förderung der biologischen Vielfalt durch Anpassungen in der Landschaft, Sensibilisierung und Wissensaufbau zur Stärkung der Boden- und Wassersysteme.

Schutz und Stärkung der Naturwerte durch Bewirtschaftung und Entwicklung, neue Kooperationen und Ertragsmodelle zur Erweiterung und Stärkung regionaler Kreisläufe, Kreislauf-, multifunktionale und/oder naturintegrierte Landwirtschaft, Umsetzung der regionalen Identität und Geschichte in neue landwirtschaftliche Produkte/Dienstleistungen und Naturerlebnisse.

Stärkung des kulturellen Erbes durch neue Erlebnisformen für alte Handwerkskünste, Förderung neuer Handwerkskünste und Vermittlung der kulturellen Geschichte, neue Produkte, Dienstleistungen und Kooperationen für den Qualitätstourismus, Stärkung der Gastfreundschaft, Vermittlung der Geschichte der Region.

Wer gehört zur LAG IJsselvallei?

Die Mitglieder der LAG IJsselvallei sind: Jan Willem Wiggers (unabhängiger Vorsitzender), Sjoerd Bokma, Mariëlle Dekker, Frank Drost, Jan Lowin IJzerman, Leen Jacobs, Jos Penninx, Mandy Plante, Hanneke Stegeman, Kimberley Wevers, Bas Nijenhuis (Masterplan IJsselvallei), Jasper Timmer (Wasserverband Vallei en Veluwe), Geert Kurvers (Provinz Gelderland). Die LAG wird von der LEADER-Koordinatorin Imke Bardoel unterstützt.

LAG LEADER IJsseltal (Jan Lowin IJzerman und Kimberly Wevers fehlen auf dem Foto).

Was kann die LAG für Ihre Idee tun?

Die LAG unterstützt Initiatoren, teilt ihr Wissen, arbeitet mit ihnen zusammen und kann einen finanziellen Beitrag zu einem Projekt leisten. Ein finanzieller Beitrag für kleine Projekte mit förderfähigen Kosten zwischen 19.231 € und 99.999 € beträgt maximal 65% der förderfähigen Projektkosten bis zu einem Höchstbetrag von 49.999 € Fördermittel. Der Rest ist ein Eigenbeitrag in Form von Geld und/oder Arbeitsstunden. Ein finanzieller Beitrag für Großprojekte ab 100.000 € förderfähiger Kosten beträgt maximal 50% der förderfähigen Kosten bis zu einem Höchstbetrag von 100.000 € Fördermittel. Der Rest ist ein Eigenbeitrag in Höhe von 50% in Form von Geld und/oder Arbeitsstunden.

Wie funktioniert das?

Eine Projektidee kann jederzeit beim LEADER-Koordinator eingereicht werden. Sollte die Idee mit dem LOS vereinbar sein, können Sie ein Startformular ausfüllen. Die Idee wird anschließend von der LAG erörtert, die gemeinsam mit dem Initiator prüft, wie die Idee am besten weiter vorangebracht werden kann. Sobald die Projektidee umsetzungsreif ist, kann bei Stimulus (Durchführungsorganisation der Provinz Gelderland) ein finanzieller Zuschuss beantragt werden. Der Koordinator kann Sie dabei unterstützen.

Nach Einreichung des formellen Antrags bei Stimulus prüft die LAG den Antrag anhand der Kriterien der lokalen Entwicklungsstrategie. Wenn das Projekt ausreichend Punkte erzielt, umsetzungsreif ist, die technischen Anforderungen erfüllt und ausreichende Mittel zur Verfügung stehen, erhält das Projekt den beantragten Zuschuss.

Idee einreichen und Antrag stellen

Im Laufe des Jahres finden mehrere Sitzungen statt, in denen Projekte geprüft werden. Die Termine, bis zu denen Sie den formellen Antrag einreichen müssen, damit Ihr Projekt in einer bestimmten Sitzung geprüft wird, sind die ‘Einreichungsfristen’. Im Jahr 2026 gelten folgende Einreichungsfristen: 10. Februar, 30. März, 21. April, 8. Juni, 8. September und 3. November.

Möchten Sie vor einem dieser Termine einen formellen Antrag stellen? Dann melden Sie Ihre Idee bitte schon rechtzeitig im Vorfeld bei der LAG, damit wir Sie bei der Antragstellung beraten und begleiten können. Ideen können das ganze Jahr über bei der LAG eingereicht werden.

  • Einreichen bis 10. Februar 2026 – Prüfung in der Sitzung am 23. März 2026
  • Einreichen bis 30. März 2026 – Prüfung in der Sitzung am 11. Mai 2026
  • Einreichen bis 21. April 2026 – Prüfung in der Sitzung am 2. Juni 2026
  • Einreichen bis 21. September 2026 – Prüfung in der Sitzung am 12. Oktober 2026
  • Einreichen bis 3. November 2026 – Prüfung in der Sitzung am 8. Dezember 2026

Möchten Sie vor einem dieser Termine einen formellen Antrag stellen? Dann melden Sie Ihre Idee bitte schon rechtzeitig im Vorfeld bei der LAG, damit wir Sie bei der Antragstellung beraten und begleiten können. Ideen können das ganze Jahr über bei der LAG eingereicht werden.