Bargeld im Haus. Ein kleiner Vorrat an Wasser und Konserven. Batterien. Radio. Taschenlampe. Eine Kopie Ihres Ausweises. Diese und andere Dinge sollten wir laut Experten und Beratern zu Hause vorrätig haben. Damit wir auf einen Stromausfall, einen Cyberangriff oder andere Notfälle vorbereitet sind. Unter dem Motto ‘Seien Sie vorbereitet’.
Die Menschen reagieren darauf unterschiedlich. Der eine beginnt sofort, Vorräte anzulegen, der andere zuckt mit den Schultern und denkt: “Das wird schon noch lange dauern.”
Viele Menschen machen sich zudem ernsthafte Sorgen darüber, welche Folgen der Krieg in der Ukraine, die grausame Gewalt im Nahen Osten und die Bedrohung der Demokratie in Amerika haben könnten. Dies wird vom Generalsekretär der NATO bestätigt, der sagt, dass wir uns möglicherweise mental auf einen möglichen bewaffneten Konflikt in der Zukunft vorbereiten müssen.
Ich kann mir vorstellen, dass Sie sich fragen: Was passiert da eigentlich alles, was ist nun klug? Ich denke, es ist vor allem klug, einen kühlen Kopf zu bewahren. Sich nicht einschüchtern zu lassen. Aber nüchtern darüber nachzudenken und festzustellen, dass die Lage in der Welt tatsächlich schon einmal stabiler war. Und dann kann es nicht schaden, in praktischer Hinsicht auf Situationen wie Stromausfälle, Wassermangel sowie nicht funktionierende Geldautomaten und Telefone vorbereitet zu sein.
Aber das Allerwichtigste: Sorgen Sie dafür, dass Sie Menschen um sich haben. Ein Netzwerk aus Familienmitgliedern, Nachbarn, Freunden und Bekannten ist meiner Meinung nach für jeden immer und unter allen Umständen der beste Weg, Schwierigkeiten zu bewältigen. Sowohl in praktischer Hinsicht als auch in psychologischer Hinsicht. Ist ein Notfallpaket also eine gute Idee? Ich denke schon. Noch eine gute Idee? Sich regelmäßig mit allen aus Ihrem unmittelbaren Umfeld auf eine Tasse Kaffee zu treffen. Und das macht die Welt auch wieder ein bisschen schöner.
Ton Heerts
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