Verwaltungssekretariat
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E: adviesraadsociaaldomein@apeldoorn.nl
Datum: 10. Februar 2025
Unsere Artikelnummer: ASDA 2025-03
An: den Stadtrat der Gemeinde Apeldoorn
CC: Astrid Lourenco
Betreff: Ersuchte Stellungnahme zu den Engpässen in der Jugendhilfe
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
Der Beirat für den Sozialbereich Apeldoorn (ASDA) wurde gebeten, eine Stellungnahme zu den Engpässen in der Jugendhilfe abzugeben.
Wir haben die verschiedenen Dokumente und Untersuchungen bezüglich der Überschreitungen im Bereich der Jugendhilfe zur Kenntnis genommen. Den AEF-Bericht, die Schreiben an den Rat, das Gutachten von Schulinck und die Reformagenda für die Jugend. In der PMA am 20. März wird eine beschlussfassende Sitzung stattfinden.
Wir sind uns bewusst, dass schnelle Lösungen zur Beseitigung der entstandenen Defizite nicht realistisch sind. Der Aufruf, das Problem gemeinsam anzugehen – Bildung, Jugendhilfe und damit verbundene Therapien sowie „Samen055“ – findet beim Rat großen Anklang. Ein langfristiger Ansatz ist wirklich notwendig. Ein umfassender Blick auf den sozialen Bereich ist unerlässlich, wie es auch die Kommission „Groeipijn“ in ihren konkreten Vorschlägen empfiehlt.
Um das grundlegende Problem des immer größer werdenden Drucks auf die Jugendhilfe anzugehen, müssen wir im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes daran arbeiten, die psychische Widerstandsfähigkeit von Jugendlichen, Familien und der Gesellschaft zu stärken. Mit einer auf Prävention ausgerichteten Politik lassen sich eine optimale Entwicklung der Kinder und eine gute Unterstützung der sozialen Infrastruktur erreichen. Denn Faktoren wie Armut, Wohnungsprobleme, soziale Probleme usw. führen dazu, dass 75% der psychischen Beschwerden vor dem 24. Lebensjahr und 50% vor dem 14. Lebensjahr auftreten.
Insgesamt ein Plädoyer dafür, ausgehend von einem kollektiven Ansatz an der psychischen Gesundheit und den sozialen Kompetenzen zu arbeiten – nicht nur mit Blick auf die Jugend, sondern mit Blick auf eine soziale Basis, bei der Verbundenheit, ein kleiner Maßstab und ein gruppenorientierter Ansatz im Mittelpunkt stehen. Damit wird der ganzheitliche Ansatz, den Apeldoorn verfolgt („1 Familie, 1 Plan, 1 Koordinator“), noch deutlicher in den Kontext von Stadtviertel, Nachbarschaft oder gemeinschaftlicher Vereinbarung eingebettet. Das erfordert also verbindlichere Vereinbarungen, gemeinsame Verantwortung, Zuständigkeiten und Steuerung. Aber auch gebietsorientierte Investitionen. Dort, wo Menschen wohnen und leben. Ein Gesetz zum Sozialbereich würde anstelle des Jugendgesetzes, des WMO und des Teilhabegesetzes einen wünschenswerten, kohärenten Rahmen bieten.
All dies geschieht in dem Bewusstsein, dass es sich um einen Dominoeffekt handelt. Wenn beispielsweise Armut oder Wohnprobleme nicht angegangen werden, geraten diese Kinder zwangsläufig in das Gesundheitssystem.
Inklusionspädagogik: Den am stärksten benachteiligten Kindern hilft Prävention. Halten Sie auch die benachteiligten Kinder in der Schule. Vermittler vor Ort spielen dabei eine wichtige Rolle.
Wir würden gerne über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden bleiben,
Mit freundlichen Grüßen,
Ewoud Remmelts
Vorsitzender des Beirats für den Sozialbereich in Apeldoorn
Haben Sie eine Frage an den Beirat oder über den Beirat? Der Beirat für den Sozialbereich Apeldoorn wird von einem Verwaltungssekretär unterstützt. Das Verwaltungssekretariat der Beiräte ist montags, dienstags und donnerstags erreichbar.
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