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150 Jahre City Track und Orange Park feierlich eröffnet

Apeldoorn feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: 150 Jahre Eisenbahn und Oranjepark. Der Anschluss an das Eisenbahnnetz bedeutete vor 150 Jahren eine große Veränderung für Apeldoorn. Er sorgte für Wachstum, mehr Besucher und neue Chancen. Der Bahnhof wurde zu einem wichtigen Ort, an dem Menschen ankamen und sich trafen. An diesem Wochenende würdigte Apeldoorn diese reiche Geschichte. Dabei enthüllte Bürgermeister Ton Heerts zwei Gedenksteine am Bahnhof und im Oranjepark.

Im Jahr 1876 erhielt Apeldoorn dank König Wilhelm III. einen eigenen Bahnhof. Er wollte schneller vom Palast Het Loo aus reisen können. Die Eisenbahn sorgte für eine bessere Erreichbarkeit von Apeldoorn. Von Apeldoorn aus entstand ein Netz aus drei Bahnlinien: die „Koningslijn“ zum Palast Het Loo, die „Baronnenlijn“ in Richtung Zwolle und eine Verbindung nach Deventer. Das kam dem Handel zugute, aber Apeldoorn wurde auch für Tagesausflügler und Besucher aus anderen Teilen der Niederlande attraktiv. Viele königliche Besucher reisten mit der Bahn an. Apeldoorn entwickelte sich von einem Dorf zu einer Stadt mit neuen Einwohnern.

Wachstum auch durch den Bau des Oranjeparks

Nicht nur die Eisenbahn trug zur Entwicklung bei. Auch die Anlage des Oranjeparks spielte eine große Rolle. Im Jahr 1874 erwarb Hendrik Christiaan van der Houven van Oordt das Landgut De Pasch. Er wollte hier einen Park und ein Villenviertel errichten. Am selben Tag, an dem die Eisenbahnstrecke von König Wilhelm III. eingeweiht wurde, wurde auch der Park offiziell vom König eröffnet. Mit seiner Zustimmung erhielt er den Namen Oranjepark.

Der Park wurde im englischen Landschaftsstil angelegt, mit gewundenen Wegen, einem Teich mit einer kleinen Brücke und großen Rasenflächen. Er war als öffentlicher Park gedacht, in dem die Menschen spazieren gehen und verweilen konnten. Gleichzeitig machte er die umliegenden Grundstücke für den Neubau von Wohnhäusern attraktiver. Dies führte zur Entstehung des Villenviertels „De Parken“. Bis heute ist der Oranjepark ein wunderschöner und lebendiger Ort in der Stadt. Er steht sogar unter Denkmalschutz.

Ankunft des königlichen Zuges am Bahnhof Apeldoorn. Fotograf: Peter Lous
Bürgermeister Ton Heerts enthüllt einen Gedenkstein am Bahnhof. Fotograf: Peter Lous

150 Tage voller Aktivitäten

Am Sonntag, dem 10. Mai 2026, fand eine festliche Feier am und rund um den Bahnhof sowie im Oranjepark statt. Die Erfgoedplatform Apeldoorn organisierte diesen Tag unter anderem gemeinsam mit der Gemeinde Apeldoorn, den Niederländischen Eisenbahnen, ProRail, der Koninklijke Stedelijke Harmonie und Apeldoorn Partners.

Ein besonderer Moment war die Ankunft eines königlichen Zuges am Bahnhof. Anschließend trat die Königliche Stadtblaskapelle auf, genau wie vor 150 Jahren. So verschmolzen Vergangenheit und Gegenwart. Außerdem gab es eine einzigartige Fahrt mit einem Dampfzug der Veluwsche Stoomtrein Maatschappij. Der Zug fuhr von Apeldoorn nach Stroe und wieder zurück.

Besucher können sich in den kommenden 150 Tagen noch auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. Im Laufe des Jahres werden zahlreiche Aktivitäten organisiert, die im Zeichen des 150-jährigen Jubiläums von „Spoor und Oranjepark“ stehen. Dazu gehören Stadtrundgänge, geführte Radtouren, Vorträge, Pop-up-Programme in der Innenstadt und ein ganz besonderes Konzert im Oranjepark. Das Jubiläumsjahr bringt die Geschichte von Spoor und Park buchstäblich in die Stadt – verteilt auf verschiedene Orte, Routen und Stadtteile.

Weiterlesen unter UitinApeldoorn.nl Mehr zum vollständigen Programm.

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