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Behörden beginnen mit der Umsetzung des „Aanpak Veluwe“-Konzepts

Der Staat, die Provinz Gelderland, die Wasserverbände und die Gemeinden beginnen mit der Umsetzung des „Aanpak Veluwe“-Programms. Dafür stellt die Regierung 300 Millionen Euro zur Verfügung. Heute unterzeichneten die beteiligten Behörden eine Kooperationsvereinbarung und den ersten Umsetzungsplan. Mit dieser Investition arbeiten sie an der Renaturierung von Naturräumen und Bachtälern, der Verbesserung der Wasser- und Bodenqualität sowie der Verringerung der Stickstoffemissionen. Dadurch entsteht Schritt für Schritt wieder Spielraum für die Erteilung von Genehmigungen, den Wohnungsbau, die wirtschaftliche Entwicklung und eine zukunftsfähige Landwirtschaft.

Jaimi van Essen (Ministerin für LVVN): “Die Veluwe ist ein einzigartiges Gebiet mit großen Herausforderungen, aber auch mit viel regionaler Energie. Hier ist bereits viel in Bewegung, und schon seit längerer Zeit wird intensiv an diesem Ansatz gearbeitet. Für mich ist es wichtig, dass wir diese Energie bündeln und entschlossen vorangehen. Letztendlich geht es darum, die Natur wiederherzustellen. Damit wir Schritt für Schritt wieder Spielraum für die Erteilung von Genehmigungen schaffen. So kommen wir nicht nur auf der Veluwe, sondern in den gesamten Niederlanden wieder voran.”

Von Vereinbarungen zur Umsetzung

Die Herausforderungen in der Veluwe sind groß. Die Natur steht unter Druck, die Stickstoffbelastung ist vielerorts zu hoch, und auch Wasser und Boden erfordern Verbesserungen. Deshalb arbeiten der Staat, die Provinz, die Wasserverbände und die Gemeinden in den kommenden zehn Jahren gemeinsam an einem gebietsbezogenen Ansatz, um die Qualität von Natur, Wasser und Lebensumfeld zu verbessern. Die Umsetzung erfolgt schrittweise, wobei Ergebnisse und neue Erkenntnisse stets berücksichtigt werden.

Eine erfolgreiche Umsetzung erfordert das Engagement der Menschen, die in der Veluwe und ihrer Umgebung leben, arbeiten und unternehmerisch tätig sind. Deshalb arbeiten die Behörden mit Anwohnern, Landwirten, Unternehmern und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen. Auf diese Weise sollen die Maßnahmen besser auf die Praxis abgestimmt werden und in der Region auf breite Unterstützung stoßen.

 

Stadtrat Jarin van der Zande:
“Deshalb entscheiden wir uns in Apeldoorn für einen Ansatz, der direkt vor Ort ansetzt, wie beispielsweise der GEUS-Gebietsansatz. Wir kennen die Dörfer, die Menschen und die Herausforderungen, mit denen sie hier konfrontiert sind.”

 

Stadtrat Jarin van der Zande: “Wir stehen in und um die Veluwe vor einer großen Herausforderung: die Natur wiederherzustellen, die Stickstoffemissionen zu senken und dafür zu sorgen, dass die Menschen hier weiterhin leben, arbeiten und unternehmerisch tätig sein können. Das betrifft Einwohner, Landwirte und Unternehmer unmittelbar. Deshalb entscheiden wir uns in Apeldoorn für einen Ansatz, der in der Region selbst ansetzt, wie beispielsweise den GEUS-Regionalansatz. Wir kennen die Dörfer, die Menschen und die Herausforderungen, die hier eine Rolle spielen. Gerade indem wir an einem Strang ziehen und ehrlich darüber sind, was nötig ist, können wir an Lösungen arbeiten, die realisierbar und zukunftsfähig sind. Stillstand hilft niemandem. Es ist an der Zeit, Entscheidungen zu treffen, Perspektiven aufzuzeigen und gemeinsam Schritte in Richtung einer starken Natur und eines lebendigen ländlichen Raums zu unternehmen.”

300 Millionen Euro für erste Maßnahmen

Um die erste Phase des Vorhabens zu ermöglichen, stellt der Staat 300 Millionen Euro zur Verfügung. Mit diesem Budget können Behörden, Unternehmer und andere beteiligte Parteien sofort mit der Arbeit beginnen.

Die Mittel werden unter anderem für die Renaturierung von Bachtälern und Gewässersystemen, die Verbesserung der Bodenqualität und der Natur, Maßnahmen in Übergangsgebieten rund um Naturschutzgebiete sowie die Unterstützung von Landwirten eingesetzt, die nachhaltiger wirtschaften, innovativ sein, ihre Bewirtschaftung extensiver gestalten oder freiwillig umziehen bzw. ihre Tätigkeit einstellen möchten. Zudem werden Möglichkeiten für gemeinsame Gebietspläne von Landwirtegruppen geschaffen.

Ein wesentlicher Teil des Haushalts ist für die Landwirtschaft vorgesehen. Ziel ist es, die Emissionen zu senken und gleichzeitig zukunftsfähigen landwirtschaftlichen Betrieben Perspektiven zu bieten.

Perspektiven für Natur und Wirtschaft

Der Ansatz erfordert die Mitwirkung aller Branchen in der Region. Die beteiligten Behörden sind sich bewusst, dass die Maßnahmen Auswirkungen auf Einwohner und Unternehmer haben können, insbesondere in der Landwirtschaft.

Deshalb setzen die Behörden auf einen Ansatz, der sowohl die Natur stärkt als auch die wirtschaftliche Entwicklung ermöglicht. Durch die Verringerung der Stickstoffbelastung entsteht mehr Spielraum für die Erteilung von Genehmigungen. Das ist notwendig für Landwirte, den Wohnungsbau, die Nachhaltigkeit von Unternehmen und andere gesellschaftliche Herausforderungen.

Die Initiative „De Aanpak Veluwe“ zielt damit auf eine Zukunft ab, in der die Veluwe ein attraktiver Ort zum Wohnen, Arbeiten, Unternehmertum und zur Freizeitgestaltung bleibt – mit einer intakten Natur und einer zukunftsfähigen Wirtschaft.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum „Aanpak Veluwe“ finden Sie auf der Website der Provinz Gelderland: www.gelderland.nl/aanpak-veluwe.

Stadtrat Jarin van der Zande und Landwirtschaftsminister Jaimi van Essen unterzeichnen das Dokument.

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