Die Gemeinde beschloss den Umzug, da das Wohlergehen der Tiere gefährdet war. Die Wildschweingruppe bestand aus sechzehn Tieren. Eine solche Gruppe von Wildschweinen wird auch als „Rotte“ bezeichnet. Zwölf der sechzehn Tiere waren Männchen. Aufgrund der begrenzten Größe des Geheges und der hohen Anzahl an Männchen kam es zu Konkurrenz unter den Tieren, was das Risiko von Konflikten und Verletzungen erhöhte. Die für Tierschutz zuständige Stadträtin Bouwien ten Bokum: “Es ist wirklich schön, dass wir dank Animal Rights einen tollen Ort für sie gefunden haben und dass der Umzug so gut verlaufen ist. Im Zoo von Veldhoven können sie weiter nach Herzenslust herumtollen, so wie sie es auch in Berg en Bos gewohnt waren. Darüber bin ich froh.”
Durch die Umsiedlung von acht männlichen Wildschweinen aus dem Rudel entsteht eine ausgewogenere Zusammensetzung des Rudels. Dies trägt zu mehr Ruhe unter den Tieren bei und verringert das Risiko von Konflikten und Verletzungen untereinander.
Zusammenarbeit mit Animal Rights
Zuvor hatte der Gemeinderat beschlossen, einen Teil der männlichen Wildschweine schrittweise einschläfern zu lassen. Daraufhin wandte sich die Stiftung „Animal Rights“ an die Gemeinde mit der Frage, ob eine Umsiedlung eines Teils der Tiere möglich sei. Obwohl die Gemeinde diese Option bereits zuvor selbst geprüft hatte, war noch kein geeigneter Aufnahmestandort für eine solche Tiergruppe gefunden worden.
„Animal Rights“ fand schließlich im Zoo Veldhoven einen geeigneten Bestimmungsort und hat sich aktiv dafür eingesetzt, den Umzug zu ermöglichen.