Jahrhundertealte landwirtschaftliche Siedlungen wie Uddel, Meerveld, Hoog Buurlo, Wenum-Wiesel, Beekbergen und Loenen haben wunderschöne Landschaften mit alten Feldern, Hecken, Bauernhöfen, Schafställen und Wäldern hinterlassen. In einer solchen Gegend wähnt man sich manchmal in der Landschaft von vor fünfhundert Jahren.
Im frühen Mittelalter gab es auf dem Moränenwall eine blühende Eisenindustrie
Unter der Erde finden sich hier noch zahlreiche archäologische Spuren davon, und an der Oberfläche sind Eisenerz-Gruben und Schlackenhügel zu sehen.
Jahrhundertealte landwirtschaftliche Siedlungen wie Uddel, Meerveld, Hoog Buurlo, Wenum-Wiesel, Beekbergen und Loenen haben wunderschöne Landschaften mit alten Feldern, Hecken, Bauernhöfen, Schafställen und Wäldern hinterlassen. In einer solchen Gegend wähnt man sich manchmal in der Landschaft von vor fünfhundert Jahren.
Das Wasser, das aus der Veluwe floss, sorgte am Rande der alten Siedlungen für die erste Industrie: Wassermühlen. Vor allem im 17. Jahrhundert kamen viele neue hinzu, die von neu angelegten Quellbächen gespeist wurden. Diese Wassermühlen wurden für die schnell wachsende Papierindustrie gebaut. Dieser Wirtschaftszweig ist in der Gemeinde nach wie vor wichtig, und auch heute noch sind Wassermühlen zu sehen.
Die Oranier haben der Gemeinde seit dem Erwerb des Landsitzes Het Loo im 17. Jahrhundert ihren Stempel aufgedrückt. Das heutige Schloss und Museum wurde ursprünglich im Auftrag des mächtigen Statthalters Wilhelm III., der zugleich König von England war, als Jagdschloss erbaut.
Die Anziehungskraft des Königshauses führte im 19. Jahrhundert dazu, dass sich Apeldoorn viel schneller entwickelte als die anderen Dörfer. Auch beim Bau des Apeldoorns-Kanals und der Eisenbahn spielte der König eine Rolle. Mit der Veluwsche Stoomtrein Maatschappij kommt der Eisenbahn noch immer eine museale und freizeitliche Funktion zu.
Im Schatten von Het Loo entstanden auch andere Landsitze. Das Landgut De Pasch wurde zum schicken Villenviertel De Parken ausgebaut, direkt neben dem alten Dorf Apeldoorn. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann die Stadt wirklich stark zu wachsen. Die Dorpsstraat wurde nun zur Hoofdstraat, gesäumt von Luxusgeschäften. In diesem Jahrhundert führten zunehmende Freizeit und die gesunde frische Luft dazu, dass sich viele Freizeit- und Pflegeeinrichtungen in den Dörfern und im Umland ansiedelten, oft in besonderen Gebäuden.
In der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Krieg wuchs die Stadt erneut stark, wobei sie in den 1960er und 1970er Jahren durch die Dezentralisierungspolitik der staatlichen Behörden einen zusätzlichen Aufschwung erlebte: Apeldoorn sollte ’der zweite Schreibtisch des Landes’ werden, was unter anderem zum Bau besonderer Wahrzeichen wie dem Theater Orpheus und dem weltberühmten Bürogebäude von Centraal Beheer führte.
Wenn Sie mehr über das Kulturerbe von Apeldoorn erfahren möchten, besuchen Sie auch die Seite „Erfgoedinformatie“ der Gemeinde Apeldoorn unter Website von CODA.