Für den Kanal Süd wurde inzwischen ein Entwurf des endgültigen Plans erstellt. Bei einem Informationsabend am 25. Juni 2026 haben Anwohner, Unternehmen und andere Interessengruppen dazu Stellung genommen. Diese Stellungnahmen werden derzeit geprüft und in den endgültigen Plan einbezogen. Derzeit ist geplant, in der zweiten Hälfte des Jahres 2027 mit den Arbeiten zu beginnen.
Warum sind Maßnahmen erforderlich?
Der Kanaal Zuid ist eine wichtige Verkehrsverbindung für Anwohner, Unternehmen und den Güterverkehr von und nach Eerbeek und Loenen. Gleichzeitig gibt es seit längerer Zeit Probleme hinsichtlich der Verkehrssicherheit und der Lebensqualität, und es kommt regelmäßig zu schweren Verkehrsunfällen.
Aufgrund der Straßenführung wird an manchen Stellen schneller gefahren, als wünschenswert wäre. Auch die Anwohner empfinden den Verkehr als Belästigung. Eine unabhängige Untersuchung hat ergeben, dass die Senkung der Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h in Verbindung mit einer angepassten Straßenführung die beste Möglichkeit darstellt, die Verkehrssicherheit und die Lebensqualität auf und um den Kanaal Zuid zu verbessern. Dabei werden auch die Auswirkungen auf den Verkehr in der Umgebung berücksichtigt, darunter die N786 durch Loenen.
Anbindung an andere Straßen in der Umgebung
Der Kanal Zuid ist Teil eines größeren Verkehrsproblems im Gebiet Eerbeek-Loenen.
Auf verschiedenen Straßen in der Region haben Anwohner und Verkehrsteilnehmer mit Problemen in Bezug auf Verkehrssicherheit, Lebensqualität und Erreichbarkeit zu kämpfen. Dies gilt unter anderem für die N786, die durch Loenen führt, sowie für die Straße entlang des Apeldoorns-Kanals.
Maßnahmen auf einer Straße haben Auswirkungen auf den Verkehr auf anderen Straßen. Deshalb betrachten die Provinz Gelderland und die Gemeinden Apeldoorn und Brummen nicht nur einzelne Straßen, sondern das gesamte Verkehrssystem in der Region. Der gemeinsame Ansatz ist in der Strategiepapier zum Straßennetz Eerbeek-Loenen (PDF, 38,2 MB).