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Schultransport für Kinder aus der Ukraine

Kinder unter 10 Jahren müssen immer von ihren Eltern oder einem anderen Erwachsenen zur Schule gebracht werden. Für Kinder jeden Alters sind die Eltern/Erziehungsberechtigten für den Transport zur Schule verantwortlich. Ab 11 Jahren können sie möglicherweise selbst zur Schule gehen – zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Beförderung zur Grundschule „De Vlinder“

Beim Kennenlerngespräch bei „De Vlinder“ wird gefragt, wie das Kind zur Schule kommt. Wenn es keinerlei Möglichkeit gibt, dass ein Elternteil oder ein anderer Erwachsener das Kind zur Schule bringt, und die Entfernung mehr als 4 km beträgt, kann die Gemeinde manchmal eine Lösung anbieten.

Die Schule übermittelt der Gemeinde den Namen des Kindes, die Adresse sowie die Kontaktdaten der Eltern und einer niederländischen Kontaktperson. Die Gemeinde prüft, ob eine Beförderung organisiert werden kann, sorgt dafür, dass der Beförderungsdienstleister die Informationen erhält, und nimmt das Kind in die Beförderungsroute auf. Wir bemühen uns, dass Kinder nach der Anmeldung innerhalb von 5 Werktagen abgeholt werden können.

Für den Weg zur Schule und zurück gelten einige Regeln:

  • Eltern bzw. Erziehungsberechtigte müssen jederzeit telefonisch erreichbar sein.
  • Das Kind muss immer 10 Minuten vor der vereinbarten Abholzeit bereit sein. Der Taxibus kann 10 Minuten vor bis 10 Minuten nach der vereinbarten Zeit kommen.
    • o Beispiel: Wenn die vereinbarte Abholzeit 8:00 Uhr ist, kann das Taxi zwischen 7:50 und 8:10 Uhr eintreffen. Das Kind muss daher ab 7:50 Uhr bereitstehen.
  • Wenn das Kind nicht zur Schule muss (wegen Krankheit oder Ferien), melden Sie bitte rechtzeitig ab, damit der Taxifahrer nicht umsonst kommt.
  • Bitte geben Sie mindestens einen Arbeitstag im Voraus Bescheid, wenn das Kind wieder mitkommt, damit es am nächsten Tag wieder in die Route eingeplant werden kann.
  • Von allen Kindern wird erwartet, dass sie im Taxibus auf ihren Plätzen sitzen bleiben und sich gegenüber ihren Mitschülern und dem Taxifahrer anständig verhalten.

Beförderung im Sekundarbereich (ISK)

Die Schüler des ISK kommen selbst zur Schule. Die Gemeinde organisiert hierfür keinen Transport.

Eine Ausnahme gilt für Schüler, die in den umliegenden Ortschaften von Apeldoorn (z. B. Uddel oder Loenen) wohnen, keine gute Busverbindung haben und deren Eltern bzw. Erziehungsberechtigte den Transport nicht selbst organisieren können. Die Schule leitet die Daten dieser Schüler an die Gemeinde weiter. Anschließend wird geprüft, ob eine Beförderung organisiert werden kann.