Winkelcentrum Anklaar

Vitalitätskalender Anklaar

Anklaar liegt im Nordosten von Apeldoorn. Der Stadtteil wurde im Laufe der 1960er Jahre erbaut. Er besteht aus einer Mischung aus Wohnungen und Reihenhäusern. Etwa die Hälfte davon sind Mietwohnungen. Dort leben etwas mehr als 4.400 Menschen. Die Zusammensetzung der Bevölkerung ist vergleichbar mit anderen Stadtteilen von Apeldoorn.

Zufrieden wohnen

Die Bewohner sind im Durchschnitt recht zufrieden mit dem Leben in Anklaar. Positiv zu vermerken ist, dass viele Wohnungen recht geräumig sind. Praktisch ist auch, dass es im Stadtteil ein schönes Einkaufszentrum gibt. Schulen, Sportangebote und medizinische Versorgung sind gleich um die Ecke. Und viele Nachbarn pflegen einen guten Kontakt untereinander.

Wenig Aktivitäten

Die Einwohner finden es zwar schade, dass es in Anklaar nur wenige Aktivitäten gibt. Ein Teil von ihnen ist durchaus bereit, sich dafür selbst einzusetzen. Außerdem leiden die Bewohner manchmal unter Belästigungen durch Verkehr, Lärm oder Drogenkonsum.

Schutzbedürftige Einwohner

Anlass zur Sorge gibt die steigende Zahl schutzbedürftiger Einwohner. Dies betrifft vor allem den Südwesten des Stadtteils. Ein Teil der Bewohner hat Schwierigkeiten, über die Runden zu kommen. Hinzu kommen weitere Probleme, beispielsweise im Gesundheitsbereich. Das sind Themen, die besondere Aufmerksamkeit erfordern.

In Entwicklung

Gleichzeitig tut sich in Anklaar viel Schönes. Der Stadtteil befindet sich in voller Entwicklung. In den vergangenen Jahren wurden verschiedene Teile des Stadtteils umfassend saniert. So wurden fünf der sechs Wohnblocks mit Laubengängen abgerissen. An ihrer Stelle entstanden Neubauten: Wohnungen und Einfamilienhäuser. Auch das Einkaufszentrum wurde renoviert und erweitert. Und es gibt Pläne, die Wilhelm-Tellstraße zu sanieren.

Gemeinsam an die Arbeit

Kurz gesagt: Anklaar ist ein Stadtteil mit vielen schönen Seiten. Aber wir müssen uns engagieren, damit das Leben hier weiterhin gut bleibt. Das tun wir gemeinsam: die Bewohner, die Gemeinde und andere Organisationen.

Tagesordnung

Zwischen 2024 und 2034 legen wir besonderen Wert auf sechs Punkte. Zunächst einmal arbeiten wir am sozialen Umfeld, damit Anklaar ein attraktiver Wohnort bleibt. Wir kümmern uns um das Wohnen und den öffentlichen Raum: genügend passende Wohnungen und einen angenehmen Außenbereich. Wir investieren in Nachhaltigkeit: ein energieeffizientes Zuhause für alle. Wir kümmern uns um die Mobilität: sicherer Straßenverkehr und ein ausreichendes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln. Und wir prüfen, wie die Sicherheit verbessert werden kann, beispielsweise durch die Eindämmung von Belästigungen.

 

Ziel

Maßnahme/Zu beachtender Punkt

Wer

Gute Unterstützung der Einwohner

Einige Bewohner des Stadtteils sind mit Problemen wie (Energie-)Armut konfrontiert. Außerdem gibt es im Stadtteil Probleme mit Müll. Verschiedene Organisationen stehen diesbezüglich im Dialog mit den Bewohnern. Wir sorgen dafür, dass diese Organisationen gut zusammenarbeiten. So können wir den Bewohnern besser helfen. Außerdem werden wir die Bewohner besser über die Pflege- und Unterstützungsangebote im Stadtteil informieren.

Wohnungsbaugesellschaften, deA, Circulus, Gemeinde, Sozialteam des Stadtteils, Nachbarschaftsteam, Samen055, Stimenz

Mehr Sport und Spiel

Wir untersuchen, wie wir den Einwohnern helfen können, sich mehr sportlich zu betätigen und mehr zu bewegen.

Sportservice Apeldoorn

Weniger Einsamkeit

Wir prüfen, wie wir die Einsamkeit im Stadtteil verringern können.

Nachbarschaftsteam

Durchlaufquote älterer Menschen

Ein Umzugscoach prüft gemeinsam mit dem Nachbarschaftsteam, wie der Übergang älterer Menschen in Seniorenwohnungen verbessert werden kann. Auf diese Weise werden geeignete Wohnungen für größere Haushalte frei.

Nachbarschaftsteam, Provinz

Ein schönerer Außenbereich

In manchen Straßen liegt viel Müll herum. Manchmal stellen die Leute ihren Müll neben die Müllcontainer. Daran werden wir arbeiten.

Gemeinde, Circulus

Mehr Spielplätze

Am Teich entsteht ein neuer Spielplatz. Aus der Eröffnung machen wir eine Veranstaltung, bei der sich die Menschen treffen können.

Gemeinde, Unser Haus

Besser gedämmte Wohnungen

Die Flachbauten in der kleinen Siedlung an der Laan van Zevenhuizen werden nachhaltiger gestaltet. Zum Beispiel durch eine bessere Wärmedämmung.

Unser Haus

Weniger Parkprobleme rund um das Einkaufszentrum

Wir befragen die Anwohner, welche Parkplatzprobleme es rund um das Einkaufszentrum gibt. Wir untersuchen die Parkplatzauslastung im Stadtteil und suchen nach einer geeigneten Lösung.

Einzelhandelsverband, Gemeinde

Weniger (jugendbedingte) Belästigungen

Gemeinsam mit verschiedenen Organisationen packen wir tatkräftig an, um (jugendbedingte) Belästigungen einzudämmen. Die BOAs und der Bezirkspolizist sind im Stadtteil stärker präsent, insbesondere rund um das Einkaufszentrum. Wir suchen verstärkt den Dialog mit Jugendlichen auf der Straße. Und wir prüfen, ob das Jugendzentrum von Don Bosco in der Umgebung von Zevenhuizen bestehen bleiben kann.

Gemeinde, Polizei, Don Bosco, Schulen, Jugendarbeit

Weniger Belästigungen bei Basic-Fit

Mit Basic-Fit treffen wir Vereinbarungen zur Verringerung der Lärmbelästigung auf dem überdachten Parkplatz.

Gemeinde, Basic-Fit

Weniger Belästigungen auf der Straße

Wir gehen gegen die Belästigungen bei den Garagen in der Traviatastraße vor. Außerdem ergreifen wir Maßnahmen gegen Drogenprobleme wie den Drogenhandel. Und gemeinsam mit dem Einzelhandelsverband prüfen wir, wie die Belästigung durch Einkaufswagen im Stadtteil verringert werden kann.

Gemeinde, Polizei, VSW, Einzelhandelsverband, Ons Huis

Weniger Belästigungen im Wohnwagenlager

Manchmal kommt es im Wohnwagenlager zu Belästigungen. Zum Beispiel durch wilden Müll, durch Lärm durch Musik oder Motorräder oder durch Feuerwerk oder Brandstiftung. Daran werden wir arbeiten.

Gemeinde, Polizei

 

Ziel

Maßnahme/Zu beachtender Punkt

Wer

Mehr Zusammenhalt in der Nachbarschaft und mehr Engagement

Wir prüfen, ob ein Treffpunkt für Anwohner und Fachleute eingerichtet werden kann. Und wir fördern gute Pläne und Ideen der Anwohner selbst.

Gemeinde, Stimenz, Samen055

Weniger gefährdete Einwohner in unmittelbarer Nähe zueinander

Wir bemühen uns, dafür zu sorgen, dass schutzbedürftige Einwohner über ganz Apeldoorn verteilt wohnen. So beugen wir Belästigungen vor und können die Menschen besser unterstützen.

VSW

Ein saniertes Stadtviertel

Wir prüfen, was nötig ist, um die Außenanlagen rund um Sozialwohnungen zu verbessern und in Ordnung zu halten.

Gemeinde, Unser Haus

Mehr Sicherheit im Straßenverkehr beim Einkaufszentrum

Wir prüfen, wie Radfahrer und Fußgänger sicherer zum und vom Einkaufszentrum gelangen können. Außerdem gehen wir gegen die Belästigungen durch Roller und gegen das wilde Parken vor.

Gemeinde, Ordnungsschutz

Besserer Verkehrsfluss auf der Ringstraße

Wir verbreitern die Laan van Zevenhuizen, damit der Verkehr besser fließt. Der Einzelhandelsverband beteiligt sich an der Ausarbeitung der Pläne für diese Verbreiterung.

Gemeinde, Einzelhandelsverband

 

Ziel

Maßnahme/Zu beachtender Punkt

Wer

Ausreichend Wohnraum und Treffpunkte

An der Wilhelm-Tellstraße werden 188 Sozialwohnungen gebaut. Durch den Neubau können hier sowohl junge als auch ältere Menschen wohnen. Auch das Viertel wird neu gestaltet. Es wird mehr Raum für Begegnungen geben.

Wohnungsbewohner, Gemeinde

Nachhaltig beheizte Wohnungen

Wir sorgen dafür, dass alle neuen Wohnungen in Anklaar für eine nachhaltige Beheizung geeignet sind. Dies kann in Zukunft über ein Fernwärmenetz oder auf andere Weise erfolgen.

Gemeinde

Zusätzliche Zufahrtsstraße für Zuidbroek

Es gibt viel Schleichverkehr von Anklaar nach Zuidbroek. Das führt zu Belästigungen. Wir bauen eine zusätzliche Zufahrtsstraße zu diesem Stadtteil.

Gemeinde

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