Leben im Freien

In Apeldoorn weicht der Frühling langsam dem Sommer, und das merkt man an allem. Die Stadt und die Dörfer erwachen sichtlich zum Leben, jetzt, wo wir immer öfter und länger draußen sind. Gärten werden auf Vordermann gebracht, Balkone verwandeln sich in Mini-Terrassen, und in den Hinterhöfen ertönt neben dem Summen der Bienen das vertraute Geräusch von Rasenmähern und Gartenscheren, während der Duft von Grillgut in der Luft liegt. Auch das Genießen auf einer der Terrassen in der Stadt oder in unseren Dörfern gehört natürlich dazu.

Apeldoorn verwandelt sich in diesen Wochen in ein einziges großes Wohnzimmer unter freiem Himmel. Ein grünes Wohnzimmer, in dem wir uns wieder öfter sehen, einander grüßen und manchmal einfach ein bisschen verweilen, um ein bisschen zu plaudern. Denn ganz ehrlich: Hier lebt man nicht nur neben der Veluwe, man ist ein bisschen Teil davon.

Fliesen raus, Pflanzen rein. Die Frühlingsgefühle sind nicht zu bremsen. Und wer am Wertstoffhof vorbeifährt, sieht es sofort: Anhänger voller Schnittabfälle, alte Zäune und die ersten Schritte zu einem frischen Garten. Schön anzusehen. Machen Sie vor allem so weiter und gehen Sie dabei ordentlich vor. Grünabfälle gehören in die grüne Tonne und nicht an den Straßenrand.

Und dann gibt es noch etwas, das zu dieser Jahreszeit gehört und worauf wir alle gemeinsam weiterhin achten müssen: Waldbrände. Die Veluwe ist wunderschön, aber auch empfindlich. Das haben wir im vergangenen Monat auch gesehen. Schon ein einziger Funke kann großen Schaden anrichten. Also: Genießt die Natur, aber haltet die Augen offen.

Kurz gesagt: Geht nach draußen, lebt das Leben, schneidet, pflanzt, lacht mit den Nachbarn und genießt alles, was Apeldoorn im Frühling so besonders macht. Das Leben im Freien von seiner schönsten Seite.

Ton Heerts. Foto: Robin Fotografie

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