Die Gemeinde Apeldoorn verfügt über drei staatlich geschützte Stadtbilder: De Parken, Hoog Soeren und Radio Kootwijk. Außerdem gibt es drei kommunal geschützte Stadt- und Dorfbilder: das Indische Viertel, das Metaalbuurt und Wiesel. Hinzu kommt nun das Wiederaufbaugebiet Kerschoten sowie eine Reihe von Wohnvierteln aus dem Zeitraum 1970–1990 (Post 70).
Das Besondere an Kerschoten
Die Gemeinde Apeldoorn verfügt über drei staatlich geschützte Stadtbilder: De Parken, Hoog Soeren und Radio Kootwijk. Außerdem gibt es drei kommunal geschützte Stadt- und Dorfbilder: das Indische Viertel, das Metaalbuurt und Wiesel. Hinzu kommt nun das Wiederaufbaugebiet Kerschoten sowie eine Reihe von Wohnvierteln aus dem Zeitraum 1970–1990 (Post 70).
Kerschoten ist eines der Apeldoorn-Viertel, die in den 1950er Jahren auf dem Reißbrett entworfen wurden. Das ehrgeizige Projekt umfasste den Bau von fast 900 Wohnungen in Flach- und Hochhäusern, ein Stadtteil-Einkaufszentrum, Schulen und Kirchen sowie viele weitere Einrichtungen, kombiniert mit großzügigen Grünflächen. Hier lebte man nicht um einen großen öffentlichen Park herum, sondern mitten in ihm.
Im Jahr 2011 wurde Kerschoten vom Reichsamt für Kulturerbe (RCE) als eines der dreißig bedeutenden Wiederaufbaugebiete in den Niederlanden ausgewählt. Da diese Gebiete zusammen ein gutes Bild davon vermitteln, wie in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg in den Niederlanden gedacht, gebaut und gestaltet wurde, gelten sie als Vorzeigebeispiele der Wiederaufbauphase. Die Gemeinde hat das Wiederaufbaugebiet Kerschoten nun als kommunales Denkmalschutzgebiet ausgewiesen, damit seine besonderen Merkmale und Qualitäten auch in Zukunft erkennbar bleiben. Welche Merkmale das Gebiet auszeichnen, erfahren Sie in der begründende Beschreibung (PDF, 5,1 MB).