Wijk Pottenbakkersdonk Apeldoorn

Sanierung von Pottenbakkersdonk

Das Viertel Pottenbakkersdonk ist reif für eine umfassende Sanierung. Auf dieser Projektseite finden Sie alle Informationen zum vorläufigen Entwurf, den wir für Pottenbakkersdonk erstellt haben. Dabei handelt es sich um den Entwurf, den wir aufgrund der Anmerkungen der Anwohner angepasst haben.

Sehen Sie sich den vollständigen Lageplan an (PDF, 787 kB)

Grün

Die Begrünung in der Straße bleibt weitgehend unverändert. Wo es möglich ist, vergrößern wir die Grünflächen, und wo es nötig ist, verbreitern wir die Parkplätze. Dazu verengen wir die Grünflächen, sofern dies nicht zu Lasten der bereits vorhandenen Bäume geht. Wir pflanzen neue Bäume an Stellen mit ausreichend Wachstumsraum. Und wir entfernen einige Bäume, die in einem sehr kleinen Pflanzbeet stehen oder sich nicht in gutem Zustand befinden. Dort, wo es derzeit Lücken in der Bepflanzung gibt, füllen wir diese auf. Bei der Auswahl der neuen Pflanzen suchen wir vor allem nach Arten, die der Artenvielfalt zugutekommen.

Den grünen Parkstreifen rund um den Pottenbakkersdonk werden wir aus ökologischer Sicht deutlich attraktiver gestalten. Dazu werden wir an einigen Stellen blumenreiches Gras anstelle von Rasen anlegen. Außerdem werden wir die Zäune an den Rückseiten der Häuser mit höheren Sträuchern ‘verkleiden’.

Den Grünflächenplan ansehen (JPEG, 908 kB)

Spielen

In De Donken gibt es viele kleine Spielplätze. Das ist natürlich schön, nur ist es schade, dass die ganz kleinen Plätze oft weder zum Spielen noch zum Dabeistehen als Elternteil besonders einladend sind. Oft gibt es nur ein Spielgerät, das häufig irgendwo hinter Parkplätzen versteckt ist. Nach fünf Minuten hat man dann schon genug davon. Die Chance, dort ein Kind aus der Nachbarschaft zu treffen, mit dem man gemeinsam spielen kann, ist sehr gering. Deshalb wollen wir die Spielplätze stärker bündeln, um größere und damit viel schönere Spielplätze zu schaffen. Orte, an denen man sich treffen kann. In De Donken wollen wir daher den Sportplatz zwischen den Grundschulen an der Ericastichting zu einem Treffpunkt für Jung und Alt umgestalten. Es bleibt genügend Platz für Sport, aber dieser wird durch Spielmöglichkeiten ergänzt, insbesondere für die etwas älteren Kinder im Grundschulalter. Es soll ein Ort für das gesamte Viertel werden, für den man gerne mal kurz aufs Fahrrad steigt, um dorthin zu gelangen.

Neben diesem Ort möchten wir auch verschiedene grüne Spielplätze schaffen, die sich vor allem an die Allerkleinsten richten. Diese befinden sich oft näher am Wohnort. In der Pottenbakkersdonk gibt es einen solchen grünen Spielplatz, an den die Häuser 319–328 angrenzen. Die Idee ist, die derzeit vorhandenen Mini-Spielplätze langfristig abzubauen, damit wir das Budget für den viel schöneren, anspruchsvolleren Spielplatz nutzen können.

Den Spielplatz gegenüber Haus 811 möchten wir im Zuge der Neugestaltung direkt entfernen. Dieser Platz liegt ganz in der Nähe des größeren, schöneren grünen Spielplatzes. Und im Gegenzug für diesen Spielplatz können wir zusätzliche Parkplätze und Grünflächen schaffen. Den größeren, begrünten Spielplatz möchten wir gemeinsam mit den Anwohnern zu etwas Schönerem umgestalten.

Sehen Sie sich die Spielplätze auf der Karte an (JPEG, 748 kB)

Parkplätze

Die Parkplätze in De Maten sind oft schmaler als der derzeitige Standard. Daher können oft nicht alle Parkbuchten gleichzeitig genutzt werden. Meistens steht ein Auto in der Mitte einer Parkbucht, sodass man die daneben liegende Parkbucht nicht mehr nutzen kann. Theoretisch gibt es zwar viele Parkplätze, aber wenn sie nie alle genutzt werden können, nützen sie uns in der Praxis nicht viel. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, die Parkbuchten zu verbreitern. An den meisten Stellen können wir nun genauso viele Parkplätze schaffen, diese sind jedoch breiter als die derzeitigen. An manchen Stellen können wir sogar mehr Parkplätze schaffen. An einigen wenigen Stellen ist durch die Verbreiterung der Parkplätze im Vergleich zur aktuellen Situation ein Parkplatz weggefallen. Insgesamt können wir nun im Vergleich zur bestehenden Situation 11 zusätzliche Parkplätze schaffen.

Sehen Sie sich die Parkplätze auf der Karte an (JPEG, 3 MB)

Parkeerplekken geven we aan door parkeermatjes met een afwijkende kleur en een P-tegel.
Parkplätze kennzeichnen wir durch Parkmatten in einer anderen Farbe und eine P-Fliese.

Materialien

Die derzeitigen Betonpflastersteine und Betonplatten auf der Fahrbahn ersetzen wir durch neue, braune Betonpflastersteine. Diese Steine verwenden wir auch in anderen Wohnstraßen von De Maten, die wir neu pflastern. So entsteht wieder mehr Einheitlichkeit im Stadtteil. Die braune Farbe sorgt für eine wärmere Ausstrahlung als die grauen Betonpflastersteine.  

Parkplätze kennzeichnen wir durch Parkmatten in einer anderen Farbe und eine P-Fliese. Nur auf diesen Stellen darf man in einer Anliegerzone parken. Die Parkmatten sind rechteckige Pflasterflächen in einer anderen Farbe. Genau so, wie die Parkbuchten derzeit aussehen. Im Rahmen der Neugestaltung möchten wir diese Matten mit wiederverwendeten grauen Betonpflastersteinen ausfüllen. Die Herstellung neuer Betonsteine ist ein Prozess, bei dem viel CO₂ freigesetzt wird. Aus diesem Grund verwenden wir so viele Steine wie möglich wieder. So leisten wir einen kleinen Beitrag zur Reduzierung der CO₂-Emissionen.

An den Durchgängen vom zentralen Spielplatz aus legen wir ein Muster aus schwarzen Betonsteinen an. Dies sorgt dafür, dass Autofahrer besonders aufmerksam sind.

Een zogenaamd kussentje: een kleine verhoging middenin de rijbaan.
Ein sogenanntes „Kissen“: eine kleine Erhebung in der Mitte der Fahrbahn.

Geschwindigkeitsbegrenzer

Die Pottenbakkersdonk ist eine Wohnsiedlung. Grundsätzlich ist es perfekt konzipiert, um Fußgängern und Radfahrern mehr Platz zu geben als dem Auto. Das Auto wird durch die vielen scharfen Kurven und Straßenverengungen gebremst. Dennoch gibt es noch einige Stellen, an denen Autofahrer schneller fahren können, als wünschenswert wäre.

Um sicherzustellen, dass nicht zu schnell gefahren wird, werden fast alle derzeit vorhandenen Fahrbahnschwellen wieder eingebaut. Die neuen Fahrbahnschwellen gestalten wir gemäß den aktuellen Normen. Das bedeutet, dass sie etwas höher und steiler werden und den Verkehr dadurch wirklich gut abbremsen.

Um zu verhindern, dass Menschen versehentlich in den Sackgassenbereich des Stadtviertels einfahren, ersetzen wir einige Fahrbahnschwellen durch ein sogenanntes „Kissen“. Dabei handelt es sich um eine kleine Erhebung in der Mitte der Fahrbahn, als wäre dort ein Kissen hingelegt worden. Diese hat weniger eine geschwindigkeitsmindernde Wirkung – denn das ist an dieser Stelle so kurz vor einer Kurve nicht notwendig –, sondern soll dafür sorgen, dass Autofahrer nicht unüberlegt in diese Richtung fahren.

Sehen Sie sich die Geschwindigkeitsbegrenzer auf der Karte an (JPEG, 3,3 MB)

Entwässerung

Das Regenwasser wird derzeit über die Abwasserkanalisation abgeleitet. Im neuen Plan sehen wir vor, das Regenwasser teilweise aus dem Abwassersystem herauszunehmen. Davon wird später nichts mehr zu sehen sein, da alles unterirdisch abläuft. Die Idee ist, dass das Regenwasser über die bereits vorhandenen Gullys einfach von der Straße abfließen kann. Nur leiten wir das Wasser nicht mehr in die Kanalisation, sondern in unterirdische Speicherbecken. Diese richten wir unter den Parkplätzen ein. Dort wird dann eine dicke Schicht aus groben Steinen aufgeschüttet, die viele Zwischenräume aufweisen, in die das Wasser versickern kann. Auf diese Weise gelangt das Wasser wieder in den Boden, wo es hingehört. Die groben Steine gewinnen wir, indem wir alte Betonpflastersteine zerkleinern. So erhalten diese Steine auch wieder eine neue Funktion.

Die Maten setzen auf nachhaltige Wärme

De Maten ist eines der ersten Stadtviertel in Apeldoorn, das vom Erdgas auf nachhaltige Wärme umstellt. Auch im Stadtteil Pottenbakkersdonk wird sich dadurch einiges ändern. Lesen Sie mehr dazu auf der Website von „Energie van Apeldoorn“.

Weitere Informationen

Haben Sie eine Frage oder eine Anmerkung zu diesem Thema? Wenden Sie sich bitte an den Projektleiter.

René Olde Rikkert
r.olderikkert@apeldoorn.nl

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