Begrünung einer Straße oder eines Stadtviertels

Kennen Sie einen Ort in Ihrer Nachbarschaft, an dem Sie sich mehr Grün wünschen? Oder haben Sie selbst eine schöne, kreative Idee, wie Sie Ihre Straße oder Nachbarschaft grüner gestalten können? Das kann zum Beispiel ein kleiner Nachbarschaftsgarten, ein Fassadengarten oder ein begrünter Pflanzbereich sein. Lassen Sie es uns wissen. Wir werden das gemeinsam mit Ihnen in die Tat umsetzen.

Möglichkeiten zur Begrünung:

  • Grüninitiative: zum Beispiel ein Nachbarschaftsgarten oder ein Beet
  • Fassadengarten, der an Ihr Haus angrenzt
  • Einen Baumspiegel adoptieren
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Grünflächen in der Straße haben viele Vorteile. Sie sorgen an heißen Tagen für Abkühlung in der Stadt und nehmen bei starkem Regen Wasser auf. Es mildert die Auswirkungen des Windes und trägt zur Artenvielfalt bei. Zudem kann Grün zum sozialen Zusammenhalt in der Straße beitragen. Man begegnet sich schneller auf der Straße, wenn es dort angenehm ist, sich aufzuhalten.

Wir wissen es zu schätzen, wenn Einwohner einen Beitrag zur Pflege der öffentlichen Grünflächen in unserer Gemeinde leisten möchten. An verschiedenen Orten geschieht dies bereits. Es ist wichtig, dass wir im Vorfeld klare Vereinbarungen über die Pflege treffen. Wir besprechen, welche Pflegearbeiten durchgeführt werden und welche nicht, wer diese übernimmt (die Gemeinde oder die Anwohner) und ob dies mit unseren Richtlinien, wie beispielsweise unserer Straßenrand- und Mähpolitik, vereinbar ist. Wir halten diese Vereinbarungen schriftlich fest, damit für alle alles klar ist.

Sie können einen Ort in der Straße, der grüner gestaltet werden könnte, als „Grüninitiative“ vorschlagen. Sie können dann einen Vorschlag zur Umgestaltung dieses Ortes unterbreiten. Das kann zum Beispiel ein kleiner Nachbarschaftsgarten oder ein begrünter Pflanzbereich sein. Alle Initiativen, mit denen wir Apeldoorn grüner gestalten können, sind willkommen.

Beziehen Sie Ihre Nachbarschaft mit ein

Sie erstellen gemeinsam mit zwei Nachbarn einen Plan. Diesen setzen Sie auch gemeinsam um. Diese drei Nachbarn sind die Personen, mit denen wir in Kontakt stehen. Sie prüfen im Vorfeld, ob Ihre Nachbarn und andere Menschen in der Nachbarschaft Ihre Initiative akzeptieren. Gibt es Einwände oder Probleme? Dann überlegen wir gerne gemeinsam mit Ihnen, wie wir damit umgehen können. Wir beraten uns mit dem Stadtteilverwalter und gegebenenfalls anderen Experten der Gemeinde über die Umsetzbarkeit Ihrer Idee. Wenn es keine Einwände gibt, kann der Ort entsprechend angepasst werden.

Verwaltung des Geländes

Die Verwaltung des Geländes obliegt anschließend Ihnen und Ihren Nachbarn. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass die Initiative weiterbestehen kann, falls einer von Ihnen wegzieht. Die Vereinbarungen, die wir miteinander treffen, halten wir in einem Verwaltungsvertrag fest.

Bedingungen

Um eine Genehmigung für Ihre Idee zu erhalten, müssen Sie die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie wohnen in der Straße, in der Sie die Idee umsetzen möchten.
  • Die Initiative, die Sie durchführen möchten, findet auf öffentlichem Gelände statt und ist für alle zugänglich. Das wird auch so bleiben.
  • Sie haben die Zustimmung aller Ihrer Nachbarn zu dieser Idee (mit Unterschriften pro Haushalt).
  • Sie übernehmen gemeinsam mit mindestens zwei Nachbarn die Leitung der Grünflächeninitiative.

Projekte mit einer Länge von mehr als 25 m2

Es kann vorkommen, dass Ihr Projekt zu groß ist (mehr als 25 m2), um als ‘Grüninitiative’ weitergeführt zu werden. Reichen Sie in diesem Fall bitte dennoch einen Antrag für eine Grüninitiative ein. Ihre Idee kommt möglicherweise für das Projekt „Begrünung der Stadt“ in Frage. Sollte Ihre Idee in Frage kommen, müssen Sie mit einer Wartezeit von zwei Jahren rechnen, bevor Ihre Idee umgesetzt werden kann. Zu diesem Zeitpunkt werden Sie als Anwohner dann doch noch in das Projekt einbezogen.

Pflanzen an der Fassade tragen zu einem farbenfroheren Erscheinungsbild Ihres Hauses und der Straße bei. Außerdem spenden die Pflanzen Schatten an der Wand. Dadurch wird die Wand im Sommer weniger heiß, was wiederum dazu führt, dass es auch im Haus weniger heiß wird. Darüber hinaus tragen die Pflanzen zur Artenvielfalt in der Stadt bei.

Fassadengarten auf öffentlichem Grund

Wenn Ihr Haus an öffentliches Gelände grenzt, können Sie einen Fassadengarten beantragen. Wir prüfen dann beispielsweise, ob der Fassadengarten den Durchgang auf dem Bürgersteig behindert. Die ersten Pflastersteine entlang Ihrer Mauer werden entfernt und Erde aufgeschüttet. Darin können Kletterpflanzen und/oder Stauden gepflanzt werden. Wir liefern diese Pflanzen für Sie. Die Anlage eines Fassadengartens ohne Genehmigung ist nicht gestattet.

Fassadengarten auf eigenem Grundstück

Haben Sie noch ein Stück Grundstück rund um Ihr Haus? Dann können Sie sofort loslegen! Entfernen Sie eine oder mehrere Fliesen an Ihrer Fassade. Pflanzen Sie an dieser Stelle eine grüne Pflanze in den Boden. Errichten Sie einen erhöhten Rand darum herum. Dazu können Sie die Fliesen verwenden, die Sie entfernt haben. Bauen Sie an der Fassade eine Konstruktion, an der die Pflanzen emporwachsen können. Wählen Sie eine Pflanze, die sich nicht an der Fassade festsetzt. So vermeiden Sie Schäden an Ihrem Haus.

Bedingungen

Um eine Genehmigung für Ihre Idee zu erhalten, müssen Sie die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie wohnen in der Straße, in der Sie die Idee umsetzen möchten.
  • Die Fassade grenzt an öffentliches Gelände.

Jedes Jahr wird der Boden rund um einen Baum, der Baumspiegel, gehackt. Dies geschieht, um sicherzustellen, dass die Straße sauber bleibt und sich kein Straßenabfall zwischen den Pflanzen ansammelt.

Stauden im Baumfußbereich

Haben Sie einen Baum vor Ihrem Haus? Und möchten Sie gerne, dass rund um den Baum Stauden wachsen? Dann können Sie den Baumfuß ‘adoptieren’. Wir nehmen den Baumfußbereich dann aus der Pflege heraus. So werden die Pflanzen nicht versehentlich ausgegraben. Auf diese Weise haben Sie mehr Blumen und Pflanzen vor Ihrem Haus. Auch die Artenvielfalt profitiert davon!

Bedingungen

Um eine Genehmigung für Ihre Idee zu erhalten, müssen Sie die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie wohnen selbst in der Straße, in der Sie die Idee umsetzen möchten.
  • Der Baumfuß, den Sie adoptieren möchten, befindet sich auf öffentlichem Grund.

Einen Baum im öffentlichen Raum pflanzen

Hierzu können Sie direkt einen Antrag beim Bezirksverwalter stellen über Meldungen zum öffentlichen Raum.

Die mit Ihnen getroffenen Vereinbarungen halten wir in einem Verwaltungsvertrag fest. Darin ist unter anderem Folgendes festgelegt:

  • Auf der Grünfläche dürfen keine großen Bauwerke, Zäune, Fahrzeuge, Anhänger, Abfall oder Ähnliches abgestellt werden. Sie dürfen dort auch keine Gegenstände lagern.
  • Möchten Sie an einem Standort der „Grünen Initiative“ gerne eine kleine Pergola oder eine Begrünungsgirlande aufstellen? Dann besprechen wir dies gerne mit Ihnen im Rahmen des Antragsverfahrens.
  • Die Bäume verbleiben in der Obhut der Gemeinde.
  • Sie verwenden keine chemischen (Schädlingsbekämpfungs-)Mittel.
  • Möchten oder können Sie die Grünflächen nicht mehr pflegen? Zum Beispiel wegen eines Umzugs? Dann teilen Sie dies bitte dem Bezirksverwalter mit. Die Kontaktdaten des Bezirksverwalters erhalten Sie von uns zusammen mit dem Verwaltungsvertrag.

Die Beantragung einer Begrünung Ihrer Straße oder Ihres Stadtviertels umfasst Folgendes:

  • Sie stellen Ihren Antrag über die Schaltfläche ‘Beantragen’. Melden Sie sich mit Ihrem DigiD an und füllen Sie das Formular aus.
  • Ihre Anfrage geht bei uns ein. Wir prüfen, ob alle Informationen vorliegen, die für die Bearbeitung Ihrer Anfrage erforderlich sind. Ist dies der Fall, besprechen wir Ihre Anfrage mit dem Bezirksverwalter.
  • Wenn Ihr Antrag als realisierbar eingestuft wird, setzen wir uns in der Regel innerhalb von 8 Wochen mit Ihnen in Verbindung, um einen Termin vor Ort zu vereinbaren. Bei diesem Termin werden die gegenseitigen Vereinbarungen besprochen und in einem Verwaltungsvertrag festgehalten. In diesem Verwaltungsvertrag sind die Vereinbarungen zwischen Ihnen als Anwohner und der Gemeinde Apeldoorn festgehalten.
  • Nach der Ausarbeitung des Bewirtschaftungsvertrags bereiten wir den Boden am Standort der geplanten Anlage vor. Wir liefern auch die Pflanzen. Die Zeitspanne vom Entwurf bis zur Umsetzung kann lang sein, da wir an die Pflanzsaison gebunden sind.
  • Sie sind für die Instandhaltung verantwortlich und besprechen jedes Jahr mit dem Hausverwalter, welche Entwicklungen es gibt.

Auch wenn Ihre Idee nicht umsetzbar ist, werden wir Sie darüber informieren. Wir erklären Ihnen dann, aus welchem Grund Ihr Antrag abgelehnt wurde.

Möchten Sie weitere Informationen zu diesem Thema oder haben Sie eine Frage?

E-Mail: groeninitiatief@apeldoorn.nl