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Eine umfassende Renovierung der Parks

In diesem besonderen Stadtviertel mit denkmalgeschütztem Stadtbild werden die Straßen umfassend saniert: Asphalt und Beton werden durch gebrannte Klinker ersetzt. Im Herbst 2017 wurde dieses große Straßenbauprojekt gestartet. Gleichzeitig werden Instandhaltungsarbeiten an der Kanalisation durchgeführt, einschließlich des Baus eines separaten Systems, um das Regenwasser in die vorhandenen Teiche zu leiten.

Was machen wir?

Viele Straßen in De Parken sind sanierungsbedürftig. Die Gemeinde strebt in ganz Apeldoorn die Umstellung auf Klinkerbeläge in den Wohnstraßen an. In De Parken ersetzen wir die Asphalt- und Betonstraßen durch gebrannte Klinker. Dies hat eine Reihe von Vorteilen:

  • Klinkerbeläge lassen sich viel einfacher punktuell reparieren, beispielsweise bei Wurzelaufdrücken von Bäumen.
  • Pflasterbeläge sind nachhaltiger, erfordern weniger Pflege und halten wesentlich länger als Asphaltbeläge.
  • Bei einem Klinkerbelag versickert Regenwasser leichter im Boden.
  • Pflasterbeläge – insbesondere mit gebrannten Pflastersteinen – fügen sich harmonisch in das kulturhistorische Erscheinungsbild des Stadtviertels ein.

Phasenplanung

Die gesamte Bauzeit erstreckt sich bis einschließlich 2025. Ursprünglich war eine Fertigstellung bis einschließlich 2024 geplant, doch aus verschiedenen Gründen verschiebt sich dieser Termin nun etwas nach hinten. So haben wir immer etwas mehr Vorbereitungszeit, können die derzeit langen Lieferzeiten für Materialien besser berücksichtigen und geben den Versorgungsunternehmen ausreichend Gelegenheit, Kabel und Leitungen vor Beginn der Neugestaltung zu ersetzen. Auch die Entwässerung des Stadtteils wurde in der Planung berücksichtigt. Auf der Phasenplan können Sie den aktuellen Zeitplan und die Reihenfolge einsehen.

Ton

Es gibt jedoch auch einen Nachteil: Klinkerbeläge verursachen in der Regel mehr Lärm als Asphalt. Die Gemeinde verlegt Klinkerbeläge daher nur in Straßen, die als 30-km-Zone ausgewiesen sind. Große Durchgangsstraßen wie die Regentesselaan, die Kerklaan und die Meester van Rhemenslaan behalten ihren Asphaltbelag. Leider halten sich nicht alle immer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Im Stadtteil wurden zusätzliche Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung ergriffen, wie zum Beispiel Fahrbahnschwellen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie den Schleichverkehr eindämmen. Eine niedrige Geschwindigkeit und eine geringere Beanspruchung der Straße wirken sich logischerweise auf den Lärmpegel aus.

Auch beim Einkauf der Klinker haben wir den Lärm berücksichtigt. Wir haben uns für eckige und gerade Klinker entschieden. Diese verursachen weniger Lärm als abgerundete Klinker.

Regenwasser ableiten

Bei der Neugestaltung von Straßen leiten wir das Regenwasser, soweit möglich, aus der Kanalisation ab. So auch in den Parks. Durch den Einbau eines Versickerungskanals wird das Regenwasser in einem separaten Kanal aufgefangen, sodass es nach und nach ins Grundwasser versickert. Dies ist nachhaltiger, trägt der Austrocknung entgegen und sorgt auch bei starken Regenfällen für weniger Beeinträchtigungen.

Die Sanierung der Straße ist eine gute Gelegenheit, auch die Regenrohre Ihres eigenen Hauses vom Kanalisationsnetz abzukoppeln. Hierfür gibt es bei uns ebenfalls eine Förderregelung. Das Regenwasser können Sie in die Straße ableiten oder im Garten auffangen und in den Boden versickern lassen. Auf unserer Seite zum Thema Regenwasser Hier erfahren Sie alles darüber, was Sie selbst tun können, einschließlich aller Informationen zur Regenwasserableitung und zu den Fördermöglichkeiten.

Wir machen es anders

Bei der Sanierung des öffentlichen Raums in De Parken gehen wir einen Schritt weiter als nur neue Wege anzulegen. Es handelt sich um ein sogenanntes ‘kreislaufwirtschaftliches’ Projekt, bei dem Materialien wiederverwendet werden. So wurden beispielsweise die Betonkanalisation und der Betonbelag zerkleinert und zu kreislaufwirtschaftlichen Pflastersteinen verarbeitet, die in den Gehwegen verbaut wurden. Auch der Rest der neuen Infrastruktur lässt sich in Zukunft problemlos wiederverwenden.

Am 26. September 2024 fand ein Anwohnerabend zur Neugestaltung der Van Haersma de Withlaan, der Burg. Tutein Noltheniuslaan und der Laan van Kerschoten (zwischen Vlijtseweg und Generaal van Heutszlaan) statt. Wir stellten den Entwurf für diese Straßen vor und tauschten uns mit den Anwohnern darüber aus. Als Ergebnis dieses Abends wurde der Entwurf in einigen Punkten angepasst. Den angepassten und endgültigen Entwurf finden Sie hier:

Endgültige Entwürfe

 

Bevor wir mit der Neugestaltung der Van Haersma de Withlaan und der Burg. Tutein Noltheniuslaan beginnen können, wird Liander zunächst die Gasleitungen und Stromkabel austauschen. Leider kann Liander diese Arbeiten nicht kurzfristig durchführen. Daher können wir voraussichtlich erst im Jahr 2026 mit der Neugestaltung der Van Haersma de Withlaan und der Burg. Tutein Noltheniuslaan beginnen. Wir werden jedoch bereits einige lokale Instandhaltungsarbeiten durchführen, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Dies geschieht unter anderem auf der Van Haersma de Withlaan zwischen dem 12. Mai und dem 25. Mai 2025.

Auch an der Laan van Kerschoten muss Liander ein Kabel austauschen. So wie es derzeit aussieht, können wir die Neugestaltung der Fahrbahn der Laan van Kerschoten doch noch im Jahr 2025 durchführen. Der Zustand der Fahrbahn ist so schlecht, dass wir hier kurzfristig Maßnahmen ergreifen müssen. Wir haben uns daher entschieden, damit zu beginnen, bevor Liander mit den Arbeiten beginnt. Auch der Radweg zwischen der Laan van Kerschoten und dem Verzetsstrijderspark wird 2025 erneuert.

Voraussichtlich werden wir im September 2025 mit den ersten Arbeiten beginnen. Diese werden wir dann im Dezember abschließen. Anschließend wird Liander das Kabel austauschen, woraufhin wir den Bürgersteig neu pflastern und den Grünstreifen endgültig anlegen werden.

Weitere Informationen


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