Vielkulturelles Viertel
Das Viertel hat gut 3.600 Einwohner. Die Bevölkerung ist gemischt. Im Verhältnis gibt es viele Menschen über 65 und wenige Jugendliche. Demgegenüber steht, dass die Zahl der Kinder in den letzten Jahren wieder zunimmt. Ein großer Teil der Menschen wohnt in Mietwohnungen. Mit 64% ist der Anteil an ‘Mietwohnungen’ daher im Vergleich zum Rest von Apeldoorn hoch.
Angenehmes Wohnen
Die Bewohner von Kerschoten bewerten ihr Viertel im Durchschnitt mit einer 7,8 – eine gute Note. Viele Menschen haben einen guten Kontakt zu ihren Nachbarn. Sie fühlen sich im Allgemeinen sicher. Es gibt genügend Einrichtungen in der Nachbarschaft. Und die grüne Umgebung macht das Leben hier angenehm.
Schutzbedürftige Einwohner
Es gibt jedoch auch Punkte, die Beachtung verdienen. Im Stadtteil leben relativ viele schutzbedürftige Bewohner, vor allem in Mietwohnungen. Diese Gruppe wird immer größer. Es gibt Menschen mit finanziellen Sorgen, die unter Einsamkeit leiden oder psychische und körperliche Probleme haben. Auch die Überalterung gibt Anlass zur Sorge. Ist das Viertel darauf gut vorbereitet? Andererseits nimmt die Zahl der Kinder zu. Wird ihren Bedürfnissen ausreichend Rechnung getragen?
Gemeinsam an die Arbeit
Wir werden uns in der nächsten Zeit mit diesen und anderen Punkten befassen. Dabei knüpfen wir an bereits laufende Projekte an. Zum Beispiel an den Bau des Fernwärmenetzes, das das Viertel deutlich nachhaltiger macht. Gemeinsam mit den Anwohnern packen wir diese Aufgaben mit voller Kraft an. So kann Kerschoten auch in Zukunft ein angenehmes Viertel bleiben.
Tagesordnung
Vier Punkte werden in der kommenden Zeit besondere Aufmerksamkeit erhalten. Wir investieren Zeit in ein angenehmes Wohnumfeld, damit das Leben in Kerschoten weiterhin angenehm bleibt. Wir werden den sozialen Ansatz vorantreiben: mit Begegnung und Kontakt, gesundem und gutem Leben sowie Sport und Spiel. Energie und Nachhaltigkeit stehen ganz oben auf der Agenda: Es wird ein Fernwärmenetz für den Stadtteil geben. Und wir sorgen dafür, dass Organisationen enger zusammenarbeiten und zielgerichteter handeln.