De Naald in Apeldoorn
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Vitalitätskalender „De Naald“

De Naald entstand um 1900 entlang der Loolaan, der Straße zwischen Apeldoorn und Het Loo. In diesem Stadtteil gibt es viele ältere, teilweise denkmalgeschützte Eigenheime. Es handelt sich vor allem um Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften. Dort leben etwa 5.700 Menschen. Sie sind im Durchschnitt etwas älter als im Rest von Apeldoorn.

Guter Kontakt

Die meisten Bewohner haben einen guten Kontakt zu ihren Nachbarn. Sie helfen sich gegenseitig, wenn es nötig ist. Die Nachbarschafts-Apps werden rege genutzt. Und in Gebäuden wie „De Lindenhove“ finden gemeinsame Aktivitäten statt. Ein Teil der älteren Bewohner sehnt sich nach mehr Kontakt und Begegnung.

Verkehr

Die Verkehrssicherheit gibt Anlass zur Sorge. Viele Radfahrer und Fußgänger fühlen sich beim Überqueren beispielsweise der Loolaan und der Koninginnelaan unsicher. Außerdem gibt es in De Naald erhebliche Parkprobleme. Das liegt daran, dass viele Besucher des Palasts Het Loo, der Unternehmen und der Hausarzt in diesem Stadtteil dort parken.

Sicherheit

Die meisten Einwohner fühlen sich sicher. In einigen Stadtvierteln wurden (versuchte) Einbrüche gemeldet. Das hat jedoch kaum Einfluss auf das Sicherheitsgefühl. Die Nachbarschafts-Apps helfen dabei, verdächtige Situationen zu melden. Auch gibt es kaum Belästigungen, abgesehen von gelegentlichen Beeinträchtigungen durch Holzverbrennung oder Gebäude, in denen Zimmer vermietet werden.

Wohnen und Nachhaltigkeit

Viele Bewohner haben ihre Häuser bereits nachhaltiger gestaltet, beispielsweise durch Dämmung oder Solaranlagen. Bei älteren Häusern ist eine nachhaltige Sanierung jedoch oft schwierig. Für diese Häuser wünschen sich die Bewohner eine maßgeschneiderte Beratung. Außerdem leiden etwa 20 Prozent der Einwohner im Sommer unter zu großer Hitze in ihren Häusern. 

Außenbereich

Die Bewohner schätzen den grünen Charakter von De Naald. Sie gehen gerne im Het Loo spazieren. Allerdings besteht Bedarf an mehr Spielplätzen im südlichen Teil des Stadtteils. Wir werden uns gemeinsam mit diesen und anderen Punkten befassen.

Tagesordnung

Den folgenden Punkten wird in den kommenden Jahren besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Zunächst einmal investieren wir Zeit in die Aufrechterhaltung des sozialen Zusammenhalts. Darüber hinaus prüfen wir, was in den Bereichen Verkehr, Transport und Infrastruktur erforderlich ist. Gemeinsam sorgen wir für ein sicheres Stadtviertel. Wir arbeiten an den Themen Wohnen und Nachhaltigkeit. Und wir gestalten den öffentlichen Raum noch ein Stückchen schöner.

 

Ziel

Maßnahme/Zu beachtender Punkt

Wer

Ausreichende Unterstützung für Menschen mit Demenz und ihr Umfeld

Wir informieren darüber, was Menschen tun können, um an Demenz erkrankte Bewohner zu unterstützen. Dies geschieht im Rahmen von Aktivitäten an Treffpunkten im Stadtteil. Diese Aktivitäten werden im Newsletter des Stadtteilrats angekündigt.

Stimenz, Netzwerk Demenz Oost-Veluwe, Stadtteilrat

Mehr Orte, an denen man sich treffen kann

Wir setzen uns dafür ein, dass sich die Einwohner gut begegnen können:

  • Wir prüfen, ob die Anwohner die Treffpunkte in den Wohnanlagen nutzen können. Und außerdem: Welche anderen Orte in diesen Anlagen eignen sich als Treffpunkte?.
  • Der Bezirksbeauftragte kommt ins Nachbarschaftscafé des Stadtteilrats. Dort besprechen wir die Wünsche der Anwohner, zum Beispiel in Bezug auf Treffpunkte.
  • Wir weisen die Einwohner auf die Initiativenvermittler. Dieser kann bei Bewohnerinitiativen helfen. Der Initiativenvermittler kommt auch einmal ins Nachbarschaftscafé des Stadtteilrats.
  • Im Newsletter und im Nachbarschaftscafé wird das Thema „mehr Bänke im Stadtteil“ behandelt. Anwohner können eine Bank über die Initiativregelung. Es ist wichtig, dass sie sich dann selbst bei den Nachbarn erkundigen, ob diese damit einverstanden sind.

Stimenz, Stadtteilrat, Gemeinde

Ein aktiver Stadtteilrat

Uns ist es wichtig, dass der Stadtteilrat weiterhin aktiv bleiben kann. Deshalb suchen wir neue Vorstandsmitglieder:

  • Wir verteilen Flyer, um Vorstandsmitglieder zu finden.
  • Wir fragen engagierte Anwohner, ob sie im Stadtteilrat mitarbeiten möchten.

Stadtteilrat

Weniger Raser

Wir gehen gegen zu schnelles Fahren im Stadtteil vor. Vor allem an Orten, an denen die Risiken besonders hoch sind, wie beispielsweise in der Nähe von Schulen, Heimen und Radwegen:

  • Bei Bedarf stellen wir vorübergehend Geschwindigkeitsanzeigen auf.
  • Wir prüfen gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft, ob vorübergehend ein Radargerät aufgestellt werden kann.
  • Im Rahmen der Sanierung der Heuvellaan-Schule sorgen wir dafür, dass die Umgebung für Fußgänger und Radfahrer sicher wird. Langfristig sollen an allen Grundschulen Schulzonen für sicheren Verkehr eingerichtet werden.
  • Besucher von Visio Het Loo Erf fahren auf der Waldeck-Pyrmontstraße manchmal zu schnell. Der Stadtteilrat organisiert dazu eine Gesprächsrunde. An dieser nehmen Vertreter von Visio Het Loo Erf, die Gemeinde und Anwohner der Straße teil.

Gemeinde, Stadtteilrat

Sichere Koninginnelaan

Wir machen die Koninginnelaan sicherer:

  • Zwischen dem Anklaarseweg und der Edisonlaan wird eine 30-km-Zone eingerichtet. Bei De Groene Hoven wird ein Fußgängerüberweg angelegt.
  • Auch der Abschnitt zwischen der Edisonlaan und dem Langeweg wird als 30-km-Zone ausgewiesen.
  • Wir prüfen langfristig, ob der Abschnitt zwischen dem Langeweg und der Bas Backerlaan neu gestaltet werden kann.

Gemeinde

Weniger Parkprobleme

Wir arbeiten daran, die Parkprobleme zu verringern:

  • In De Sprengen gab es einen Versuch mit temporären Beschriftungen und Markierungen auf der Straße. Diese zeigten an, wo man parken darf. Das funktioniert gut. Wir prüfen, ob dies auch in De Naald möglich ist.
  • Wir prüfen, ob wir ein Projekt zur Durchsetzung der Parkvorschriften starten können.
  • Gemeinsam mit dem Palast Het Loo und anderen Einrichtungen in der Umgebung treffen wir Vereinbarungen zum Thema Parken. Wir denken auch über Möglichkeiten wie beispielsweise eine blaue Zone oder Parkausweise nach.
  • Der Newsletter des Stadtteilrats befasst sich mit dem Parkverhalten und den oben genannten Maßnahmen.

Gemeinde, Stadtteilrat

Sichere Kreuzungen

Wir gehen gegen unsichere Kreuzungen vor:

  • Wir werden mit den Anwohnern über die Verbesserung der Kreuzung Stolberglaan-Loseweg sprechen.
  • Wir prüfen, ob die Kreuzung Zwolseweg/Anklaarseweg durch eine Anpassung der Ampeln sicherer gestaltet werden kann.
  • An der Kreuzung Bosweg-Loolaan werden wir einige Parkplätze entfernen. Dadurch wird die Kreuzung übersichtlicher.

Gemeinde

Erhaltung des Sicherheitsgefühls im Stadtteil

Auf der Mitgliederversammlung im April 2026 halten der Bezirkspolizist und der Ordnungsbeamte einen Vortrag zum Thema ‘Sicherheit’.

Stadtteilrat, Polizei

Weniger Belästigungen durch Zimmervermietung

Wir nehmen Meldungen über Belästigungen durch Zimmervermietung ernst. Wenn die Zimmervermietung gegen die Vorschriften verstößt, können wir gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen.

Gemeinde

Nachhaltige Wohnungen

Wir ermutigen die Einwohner, ihre Häuser nachhaltiger zu gestalten. Das Energiepunkt findet im Nachbarschaftscafé des Stadtteilrats statt. Dort erhalten die Bewohner Informationen über Zuschüsse und andere Fördermöglichkeiten. Außerdem erscheint ein Artikel im Newsletter des Stadtteilrats. Darin wird erläutert, an wen sich die Bewohner wenden können, um Zuschüsse, Unterstützung und Beratung zu erhalten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf alten Häusern.

Energiepunkt, Stadtteilrat

Informationen zu Heimakkus

Im Februar fand ein Informationsabend zum Thema Hausbatterien statt. Bei ausreichendem Interesse werden wir diesen Abend wiederholen. Der Stadtteilrat wird dann im Newsletter bekannt geben, wann dies stattfinden wird.

Energiepunkt, deA, Stadtteilrat

Gesundes und sicheres Heizen mit Holz

Im Newsletter des Stadtteilrats informieren wir über gesundes und sicheres Heizen. Außerdem erklären wir, wie Sie Belästigungen melden können, zum Beispiel über die Heizungsratgeber. Außerdem weisen wir auf den „Energiepunkt“ hin, wo Sie Geräte wie beispielsweise ein Feinstaubmessgerät ausleihen können.

Stadtteilrat, Gemeinde

Weniger Belästigung durch Hitze

Wir setzen unsere Maßnahmen fort, um zu verhindern, dass es im Sommer im Stadtteil zu heiß wird. Zum Beispiel die Fliesen-Taxi, der die alten Fliesen aus deinem Garten abholt. Oder Zusätzlicher Baum, mit dem wir Bäumchen verteilen, um für mehr Schatten und Abkühlung zu sorgen.

Gemeinde

Gute Pflege der Grabhügel

Wir führen Pflegearbeiten durch, um die Umgebung der Grabhügel in gutem Zustand zu halten.

Gemeinde

Barrierefreie Fußwege

Manchmal werden Gehwege durch Hecken, geparkte Autos, Unordnung oder Mülltonnen versperrt. Im Newsletter des Stadtteilrats steht, wo die Anwohner Belästigungen melden. Die Gehwege werden jährlich gemäß dem kommunalen Zeitplan überprüft und instand gehalten.

Stadtteilrat, Gemeinde

Genügend Spiel- und Treffpunkte für die (ältere) Jugend

Für die älteren Kinder entsteht am Skatepark am Zwolseweg ein neuer Ort zum Spielen und für Begegnungen. Außerdem möchten wir das Schulgelände der ehemaligen Julianaschule gerne als Spiel- und Grünfläche erhalten.

Gemeinde

 

Ziel

Maßnahme/Zu beachtender Punkt

Wer

Sichere Route zum Visio Het Loo Erf

Sehbehinderte oder blinde Menschen müssen sicher zu Visio Het Loo Erf gelangen können. Wir prüfen, wo sichere Überquerungsstellen und gut erkennbare Wege erforderlich sind.

Gemeinde

Weniger Raser

In den kommenden Jahren stehen umfangreiche Instandhaltungsarbeiten unter anderem an der Loolaan, der Koningstraat, der Koninginnelaan und dem Soerenseweg an. Bis dahin werden wir prüfen, wie die Geschwindigkeit gedrosselt werden kann. Dabei werden wir die Anregungen aus dem Anwohnerpapier berücksichtigen.

Gemeinde

 

Ziel

Maßnahme/Zu beachtender Punkt

Wer

Gute Gestaltung der Hertenlaan und der Reeënlaan

Wir prüfen, wie die Gestaltung der Hertenlaan und der Reeënlaan verbessert werden kann. Zu diesem Zweck führen wir Gespräche mit den Anwohnern am runden Tisch.

Gemeinde

Bessere Nutzung der Schotterböschungen

Die Kiesstreifen entlang der Loolaan werden häufig zum Parken genutzt. Im Rahmen der umfassenden Instandhaltungs- oder Neugestaltungsmaßnahmen möchten wir dafür sorgen, dass diese Streifen für Spiel, Bewegung und Begegnung genutzt werden können.

Gemeinde

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