Mit dem Beitritt entscheidet sich Apeldoorn für einen Ansatz, bei dem junge Menschen, die obdachlos sind oder zu werden drohen, dabei unterstützt werden, eine eigene Wohnung zu finden. Auf dieser stabilen Grundlage erhalten sie dort Unterstützung, wo sie benötigt wird.
Erst Wohnen, dann Unterstützung
Apeldoorn wird das Konzept in der kommenden Zeit in Zusammenarbeit mit Wohnungsbaugesellschaften, Pflege- und Sozialorganisationen sowie anderen beteiligten Partnern weiter ausarbeiten. „Housing First“ unterstützt die Gemeinde dabei, einen lokalen Plan zu entwickeln, um obdachlosen Jugendlichen zu einer festen Wohnstätte zu verhelfen.
Jugendlichen Perspektiven bieten
Stadträtin Myrthe Kuiper betont, wie wichtig es ist, jungen Menschen zu einer festen Wohnmöglichkeit zu verhelfen: “Jeder junge Mensch verdient einen sicheren Ort zum Wohnen. Ohne eine stabile Wohnsituation ist es schwierig, eine Ausbildung zu absolvieren, Arbeit zu finden oder an seiner Zukunft zu bauen. Mit unserer Teilnahme am Programm ”Startmotor Wonen Eerst Jongeren‘ setzen wir auf einen Ansatz, der jungen Menschen Perspektiven bietet und verhindert, dass sich Probleme weiter verschärfen.“