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Koalitionsvereinbarung für Apeldoorn vorgestellt

Die Parteien „Lokaal Apeldoorn“, VVD, CDA, D66 und ChristenUnie haben heute ihre Koalitionsvereinbarung unterzeichnet. Der Titel des Abkommens lautet „Raum für Menschen“. Mit dem Koalitionsvertrag entscheiden sich die Parteien für eine Gemeinde, die sowohl in die physische als auch in die soziale Lebensumgebung investiert. Ein Apeldoorn, in dem Menschen Verantwortung übernehmen, sich begegnen und gemeinsam an der Zukunft der Stadt und der Dörfer arbeiten.

Stolz auf Apeldoorn

“Wir sind stolz auf Apeldoorn als grüne und großzügige Hauptstadt der Veluwe”, so die Koalitionsparteien. “Eine Gemeinde, in der städtische Dynamik Hand in Hand mit Ruhe, Weite und Engagement geht. Wir gestalten Stadtteile und Dörfer, in denen sich die Menschen zu Hause fühlen, sich begegnen und füreinander da sind.”

Apeldoorn wird in den kommenden Jahren auf mindestens 180.000 Einwohner anwachsen. Nach Ansicht der Koalition erfordert dieses Wachstum mehr als nur Wohnraum, Infrastruktur und mehr wirtschaftliche Aktivität. Koalitionsbildner Peter Messerschmidt (Lokaal Apeldoorn): “Wir setzen ausdrücklich auf starke Gemeinschaften und eine Gesellschaft, in der die Menschen Verantwortung für sich selbst und füreinander übernehmen.”

Das Abkommen ansehen (PDF, 8,5 MB)

Von links nach rechts: Stefani Hilferink (VVD), Arjan Steenbeek (Lokaal Apeldoorn), Robert Jan Jonker (D66), Peter Kranenburg (CU) und Martin Fransen (CDA) Fotograf: Stadt Apeldoorn

Raum für Eigenverantwortung

Im Abkommen steht das Vertrauen in die Einwohner im Mittelpunkt. Die Koalition möchte Initiativen aus Stadtvierteln und Dörfern Raum geben und Begegnungen an Orten fördern, an denen sich Menschen ganz selbstverständlich treffen, wie beispielsweise in Schulen, Sportvereinen, Dorfgemeinschaftshäusern und auf kleinen Plätzen im Stadtteil. Dabei gilt der Grundsatz, dass die Einwohner so weit wie möglich selbst Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen und gemeinsam mit ihrem Umfeld Lösungen für die Herausforderungen suchen, vor denen sie stehen.

Die Gemeinde als verlässlicher Partner und Sicherheitsnetz

Gleichzeitig betonen die Parteien, dass nicht jeder alles alleine lösen kann. Die Koalition sieht den Staat als Sicherheitsnetz für Menschen, die vorübergehend weder eigenständig noch gemeinsam mit ihrem Umfeld zurechtkommen. Die Gemeinde muss eine verlässliche und zugängliche Behörde für Einwohner sein, die Unterstützung benötigen. Nicht aus der Ferne durch Vorschriften und Systeme, sondern bürgernah und menschlich organisiert.

Kandidaten für das Amt des Beigeordneten

Der neue Stadtrat wird aus sechs Beigeordneten und Bürgermeister Ton Heerts bestehen. Die Kandidaten für die Beigeordnetenposten werden am Donnerstag, dem 28. Mai, dem Stadtrat offiziell zur Ernennung vorgeschlagen.

Die Kandidaten für das Amt des Beigeordneten sind:

  • Peter Messerschmidt (Lokaal Apeldoorn), Beigeordneter für Stadtentwicklung und Kultur
  • Ingrid de Bondt (VVD), Stadträtin für Energiewende, Jugend und Bildung
  • Myrthe Kuiper (CDA), Stadträtin für Existenzsicherung, Wohnungswesen und Soziales
  • Bouwien ten Bokum (D66), Beigeordnete für Finanzen, Wirtschaft und Sicherheit
  • Jarin van der Zande (ChristenUnie), Beigeordneter für WMO, Gesundheit, Pflege und Veluwe
  • Marco Wenzkowski (Lokaal Apeldoorn), Beigeordneter für Mobilität, Sport und Digitalisierung

Peter Messerschmidt und Marco Wenzkowski waren auch in der vergangenen Legislaturperiode Stadträte. Ingrid de Bondt verfügt über Erfahrung als Deichgrafin, Mitglied der Provinzregierung und Stadträtin in Utrecht. Myrthe Kuiper war bei den letzten Wahlen Spitzenkandidatin. Bouwien ten Bokum und Jarin van der Zande waren in den letzten Jahren Fraktionsvorsitzende im Stadtrat von Apeldoorn und waren beide Spitzenkandidaten ihrer Partei bei den letzten Wahlen.

Ratsmitglieder der Gemeinde Apeldoorn
von links nach rechts: Jarin van der Zande (CU), Myrthe Kuiper (CDA), Peter Messerschmidt (LA), Bouwien ten Bokum (D66), Marco Wenzkowski (LA) und Ingrid de Bondt (VVD) Fotograf: Stadt Apeldoorn

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