Minister Karremans betont in seinem Schreiben, dass bestehende Vereinbarungen zur Erschließung des Wohnungsbaus eingehalten werden.
Die vier Städte wurden bereits als Standorte für groß angelegte Wohnungsbauprojekte ausgewiesen. Zusammen bieten sie Platz für gut 30.000 Wohnungen. Damit tragen sie zur Linderung der Wohnungsnot bei. Dazu sind nicht nur Wohnungen erforderlich, sondern auch gute Verkehrsanbindungen, geeignete Verkehrseinrichtungen und eine gut erreichbare, lebenswerte Stadt. Mit den bereitgestellten Mitteln rückt die Realisierung der notwendigen Infrastruktur näher. Die Gemeinden können dadurch gemeinsam mit dem Staat, den Provinzen und regionalen Partnern weiter an der Ausarbeitung und Umsetzung ihrer Pläne arbeiten.
Wohnungsbau und Erreichbarkeit gehören zusammen
Die vier Regionen haben gemeinsam bei der Bundesregierung um Unterstützung für die Infrastruktur gebeten, die zur Umsetzung ihrer Wohnungsbaupläne erforderlich ist. Der staatliche Zuschuss ermöglicht es, den Wohnungsbau und die Erreichbarkeit in einem zusammenhängenden Konzept weiter auszuarbeiten.
Peter Messerschmidt, Beigeordneter für Stadtentwicklung: “Das sind sehr gute Nachrichten für Apeldoorn und für Wohnungssuchende. Mit diesem Zuschuss unternimmt der Staat einen wichtigen Schritt für die Entwicklung der Innenstadt, der Bahnhofszone, der Kanalzone und des Südrands. Hier liegt ein großer Teil des Wohnungsbauauftrags von Apeldoorn für die kommenden Jahre.“
Stadtrat für Mobilität Marco Wenzkowski: “Wir wollen nicht nur mehr Wohnungen bauen, sondern auch dafür sorgen, dass die Menschen angenehm wohnen und sich gut fortbewegen können. Deshalb müssen Wohnungsbau und Infrastruktur von Anfang an Hand in Hand gehen. Die Investitionen in die Infrastruktur verbessern die Erreichbarkeit dieser Gebiete und ermöglichen es, den Wohnungsbau mit hochwertigen öffentlichen Räumen, nachhaltiger Mobilität und wirtschaftlicher Entwicklung zu verbinden. So entsteht eine solide Grundlage für eine Stadt, die wächst, während die Lebensqualität und die Erreichbarkeit erhalten bleiben.”
In die Zukunft der Region investieren
Die Investition ist auch für die umliegenden Regionen von Bedeutung. Mehr Wohnraum und bessere Verkehrsanbindungen verbessern den Zugang zu Arbeitsplätzen, Bildungseinrichtungen und Versorgungsangeboten und fördern die wirtschaftliche Entwicklung. Die Aufgabe des Wohnungsbaus macht nicht an der Gemeindegrenze Halt. Neue Wohnungen erfordern Verbindungen zwischen Stadtvierteln, Städten und Regionen.
Gemeinsam weitermachen
In der kommenden Zeit werden die Gemeinden gemeinsam mit dem Staat, den Provinzen und regionalen Partnern zügig mit den Absprachen über die Planung der Infrastrukturmaßnahmen und die Etappierung des Wohnungsbaus beginnen. Die genaue Ausgestaltung variiert je nach Gebiet.