Der Krieg in der Ukraine dauert nun schon seit einigen Jahren an, und ein Ende ist leider noch nicht in Sicht. In Apeldoorn werden über 1.000 ukrainische Vertriebene aufgenommen, verteilt auf verschiedene Standorte in der Stadt und in den Dörfern. Ein Teil von ihnen lebt bereits seit längerer Zeit hier. An diesen Standorten leben viele Menschen auf engstem Raum zusammen. Eine zusätzliche Unterbringungsmöglichkeit hilft uns, die Lebensqualität in den kommunalen Unterkünften zu verbessern.
Vorübergehende Nutzung des Bürogebäudes
Geeignete Unterbringungsmöglichkeiten sind nicht leicht zu finden. Da der Bedarf an Wohnraum groß ist, möchte die Gemeinde hierfür keine Wohnungen bereitstellen. Deshalb zieht die Gemeinde vor allem Gebäude mit einer anderen Nutzung in Betracht, wie beispielsweise Bürogebäude. Das Gebäude am Jean-Monnet-Park wird im Januar 2027 verfügbar sein und bietet ausreichend Platz für die Unterbringung. Bevor die Bewohner dort einziehen können, sind Umbaumaßnahmen am Gebäude erforderlich. Diese werden voraussichtlich Mitte 2027 abgeschlossen sein. Die Stadt schließt einen Mietvertrag über drei Jahre ab, mit der Option auf Verlängerung.
Aufmerksamkeit für die Nachbarschaft
Die Gemeinde legt Wert auf Ruhe und Lebensqualität auf dem Gelände und in dessen Umgebung. Wie auch an anderen kommunalen Unterbringungsstätten gelten hier Hausregeln. Es gibt rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, Aufsicht und Sicherheitspersonal. Die Standortverwalter achten auf die Einhaltung der Regeln.
Die Erfahrungen mit der Aufnahme von Ukrainern in Apeldoorn sind im Allgemeinen positiv. Viele Bewohner haben sich hier so gut wie möglich eingelebt. Sie arbeiten, die Kinder gehen zur Schule, und sie versuchen, ein möglichst normales Leben zu führen.
Die Anwohner und Gewerbetreibenden in der Umgebung dieser neuen Unterbringungsstätte für ukrainische Vertriebene werden am Mittwoch, dem 30. September, schriftlich informiert und zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.