Umweltplan und Öko-Ratgeber

Apeldoorn ist eine grüne Gemeinde. Unsere Strategie zur Erhaltung und Bewirtschaftung dieser Grünflächen haben wir in unserem Grünplan und im Öko-Leitfaden festgehalten.

Umweltplan der Gemeinde Apeldoorn

Apeldoorn ist eine grüne Gemeinde. Unsere Grünplan (PDF, 1,3 MB) befasst sich damit, was wir an unserem grünen Charakter bewahren und stärken wollen. Dazu werden wir uns in den kommenden Jahren auf drei grüne Ziele konzentrieren:

  1. Das natürliche System bildet eine widerstandsfähige Grundlage für die Natur und das Ökosystem.
  2. Grün trägt dazu bei, die Folgen des Klimawandels zu mildern
  3. Grünflächen tragen zur Gesundheit unserer Einwohner bei

Diese Ziele verwirklichen wir im Rahmen von vier grünen Maßnahmen: der Stärkung unseres grün-blauen Netzwerks in und um die Stadt, mehr Grün und Blau in der Innenstadt der Veluwe, mehr und besseres Grün in Stadtvierteln und Dörfern sowie der Stärkung charakteristischer Landschaften. Die Erneuerung von Baumbeständen und Bepflanzungen sowie mehr Farbe und Blüte sind integraler Bestandteil des Plans. Dabei arbeiten wir eng mit Anwohnern, Dorf- und Stadtteilräten, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Unternehmern, Partnern und anderen Behörden zusammen.

Öko-Ratgeber

Der Öko-Leitfaden (PDF 1,6 MB) gibt einen Einblick in den Zustand der Natur in Apeldoorn und zeigt auf, welche zusätzlichen Anstrengungen erforderlich sind, um den ökologischen Zusammenhalt und die Artenvielfalt zu erhalten und zu stärken. Dabei berücksichtigen wir auch die große gesellschaftliche Besorgnis über den erheblichen Rückgang der Artenvielfalt und der Bestände beispielsweise von Insekten und Bienen. Als Gemeinde können wir einen Beitrag zur Stärkung der Biodiversität leisten. Neben der Erfüllung unserer gesetzlichen Aufgaben setzen wir uns für die Wiederherstellung sowohl der Grünflächen als auch der bebauten Flächen ein. Zum Teil handelt es sich dabei um eine Vertiefung des Grünplans. Wir konzentrieren uns auf vier konkrete Ziele. Dabei ist die Zusammenarbeit mit den Einwohnern wichtig:

  1. Aktiverer Schutz
  2. Naturverträglicheres Bauen
  3. Eine artenreichere Bewirtschaftung
  4. Bewusster erleben

Der Öko-Leitfaden geht auf das Papier zum Tierschutz zurück. Der Rat hat darum gebeten, die aktuelle Vision von Apeldoorn in den Bereichen Ökologie, Entwicklungen und Problemfelder zu beleuchten. Durch diese gezielte Fokussierung stellt der Leitfaden auch eine Vertiefung des Grünplans in Bezug auf Biodiversität und Ökologie dar.

Wie setzen wir das um?

Die Ziele aus unserem Grünplan und dem Öko-Leitfaden setzen wir auf zwei Arten um: Zum einen ergreifen wir als Gemeinde selbst die Initiative. Wir stärken die Hauptgrünstruktur, betreiben ökologische Bewirtschaftung und sorgen dafür, dass unsere prägenden Baumbestände gepflegt und bei Bedarf rechtzeitig ersetzt werden.

Darüber hinaus laden wir auch unsere Einwohner aktiv dazu ein, dafür zu sorgen, dass es mehr Grünflächen und mehr Raum für Pflanzen und Tiere gibt. Das tun wir alle gemeinsam mit Partnern wie dem Wasserverband „Vallei en Veluwe“ und dem IVN Apeldoorn.

Grüne Mal

Seit 2001 wenden wir in unserer Politik den sogenannten „Groene Mal“ an. Dabei handelt es sich um eine Art Wegweiser für die gesamte Gemeinde Apeldoorn, in dem wichtige Grünflächen festgehalten sind. Der „Groene Mal“ zielt vor allem auf die Entwicklung und den Erhalt der Grünflächen sowie auf die Renaturierung von Bächen ab.

Auch der „Groene Mal“ durchzieht die Stadt. Auf diese Weise zeigen wir, dass Apeldoorn durch und durch eine grüne Stadt ist. Diese Grünflächen erfüllen viele Funktionen. Sie bieten ein grünes Arbeits- und Wohnumfeld, machen den Aufenthalt in Apeldoorn angenehm und laden Einwohner und Besucher dazu ein, nach draußen zu gehen. Aber sie tragen auch zu unserer Gesundheit bei, sorgen bei steigenden Temperaturen für Abkühlung in der Stadt und beleben Spielplätze. Und natürlich sind sie auch ein Rückzugsort für die städtische Natur und die Artenvielfalt.

Man kann erkennen, wie sich die Grünflächen – auch Grünstrukturen genannt – in der Stadt zusammensetzen:

  • Die Alleen, die Parks, die begrünten Randstreifen entlang der Hauptstraßen
  • Die Bäche und Quellen
  • Der Apeldoorns-Kanal und die Weteringen
  • Die Grünflächen, die die Stadt mit dem Umland verbinden (Wolvenbos, Drostendal, Zonnehoeve, Elsbosweg)
  • Die Grünflächen am Stadtrand (Weteringsebroek, Landgut Woudhuis, Beekbergerwoud)

Der „Groene Mal“ hat dazu geführt, dass im Stadtteil Zuidbroek eine etwa 30 Hektar große grüne Parkzone angelegt wurde. Diese grüne Zone verbindet das Weteringsebroek mit dem Park im Stadtteil Zonnehoeve. Dieser Park wiederum ist mit dem Woudhuis verbunden. Auch die Entwicklung der gemeinsamen Nutzung des Weteringsebroek für Natur- und Erholungszwecke basiert auf dem „Groene Mal“.

Mit der Einführung der Umweltvision wird an einer klimaresistenten „Grünen Mal“ gearbeitet, bei der auch die Grünstrukturen im Umland miteinander verbunden werden. Neben Grünflächen wollen wir auch mehr Wasser zurückhalten und in den tiefer gelegenen Bereichen speichern. Damit machen wir Apeldoorn klimaresistenter.