Sehen Sie sich den Aktionsplan zur Verkehrssicherheit in Apeldoorn an (PDF, 5,7 MB)
Warum ein Aktionsplan zur Verkehrssicherheit?
Die Zahl der Verkehrsunfallopfer in den Niederlanden steigt. Auch wenn sich dieser Anstieg in Apeldoorn bislang noch nicht in der Zahl der Verkehrsunfallopfer widerspiegelt, will die Stadt nicht abwarten. Es sind jetzt Maßnahmen erforderlich, um Verkehrsunfallopfer zu vermeiden.
Es gibt verschiedene Gründe, warum die Verkehrssicherheit ganz oben auf der Tagesordnung steht. In Apeldoorn leben und arbeiten immer mehr Menschen. Das erfordert nicht nur, dass die Stadt weiterhin gut erreichbar bleibt, sondern auch wirksame Maßnahmen, die sicherstellen, dass alle Verkehrsteilnehmer sicher am Straßenverkehr teilnehmen können. Neue Fortbewegungsmittel wie das E-Bike und eine steigende Zahl älterer Verkehrsteilnehmer sorgen zudem dafür, dass wir über zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit nachdenken müssen. Schließlich verändert sich auch das Verhalten der Verkehrsteilnehmer. Die Menschen halten sich seltener an die Geschwindigkeitsbegrenzungen, und auch andere Verkehrsregeln werden häufiger missachtet.
Was steht im Aktionsplan?
Die Höchstgeschwindigkeit auf einigen Hauptstraßen in Apeldoorn wird in den kommenden Jahren gesenkt. Wir beginnen damit, die Höchstgeschwindigkeit an einigen Stellen innerhalb des bebauten Gebiets von 50 auf 30 km/h zu senken. Betroffen sind dabei der Centrumring und ein Teil des Sprengenwegs (zwischen Vosselmanstraat und Koning Lodewijklaan) sowie der Hoofdweg in Loenen. Die Umsetzung der Geschwindigkeitsreduzierung auf dem Centrumring erfolgt schrittweise und in Verbindung mit Maßnahmen auf dem Stadtring. Außerhalb der Ortschaft senken wir die Geschwindigkeit auf dem Kanaal Zuid und dem Zwolseweg auf 60 km/h. Wichtige Voraussetzungen für die Senkung der Geschwindigkeit sind die Erreichbarkeit der Rettungsdienste und des öffentlichen Nahverkehrs.
Neben weiteren baulichen Maßnahmen, wie beispielsweise der Anpassung der Straßenführung, setzt die Gemeinde auf Verhaltensbeeinflussung. Ziel ist es, das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer zu schärfen: Welchen Einfluss hat ihr Verhalten auf die Verkehrssicherheit?
Umfrage
Der Aktionsplan zur Verkehrssicherheit wurde unter Heranziehung verschiedener Informationsquellen erstellt. Eine davon ist eine Umfrage. Ende 2021 haben wir unsere Einwohner nach ihrer Meinung zur Verkehrssicherheit in Apeldoorn befragt. 1.100 Einwohner sind dem Aufruf gefolgt und haben den Fragebogen ausgefüllt. Dieser Bericht ist ebenfalls Bestandteil des Aktionsplans zur Verkehrssicherheit. In der Umfrage fragten wir die Einwohner unter anderem, zu welcher Gruppe von Verkehrsteilnehmern sie gehören (Fußgänger, Radfahrer usw.) und welche Straßen ihrer Meinung nach verbessert werden müssen. Daraus ergaben sich eine Reihe von Schwerpunkten.