Solarenergie

Am liebsten hätten wir Solarmodule auf Dächern, über Parkplätzen oder entlang von Straßen. Aber selbst wenn man alle geeigneten Dächer in Apeldoorn mit Solarmodulen bedecken würde, würde das noch nicht genug nachhaltigen Strom liefern. Deshalb sind auch Solarfelder notwendig. Dabei arbeiten die Gemeinde und die Einwohner eng zusammen.

Die Gemeinde hat sich zum Ziel gesetzt, energieneutral zu werden. Das bedeutet, dass wir noch vor 2050 innerhalb der Gemeindegrenzen genauso viel Energie erzeugen wollen, wie wir verbrauchen. Auf diese Weise leisten wir einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt. Apeldoorn möchte zu diesem Zweck die Nutzung nachhaltiger Solarenergie fördern, vorzugsweise auf Dächern, über Parkplätzen oder entlang von Straßen. Doch selbst wenn wir alle geeigneten Dächer in Apeldoorn vollständig mit Solarmodulen bedecken, reicht dies noch nicht aus, um genügend nachhaltigen Strom zu erzeugen. Auch wenn Einwohner und Unternehmer sich voll und ganz für Energieeinsparungen einsetzen. Deshalb sind Solarparks notwendig. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Politik der Stadt Apeldoorn im Bereich Solarenergie. Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Sie selbst Solarenergie erzeugen können, oder möchten Sie sich einem Projekt anschließen? Dann schauen Sie auf der Website „Energie van Apeldoorn“.

Im Jahr 2020 gestartete Solarpark-Initiativen

Solarparks liefern viel Energie, haben aber auch erhebliche Auswirkungen auf die Landschaft, die Natur, die Landwirtschaft und die Menschen, die in ihrer Nähe wohnen. Der Ausbau von Solarparks in der Gemeinde Apeldoorn muss daher sorgfältig erfolgen. Im Januar 2020 legte der Rat den Bewertungsrahmen für Solarparks fest. In der Folge haben sich verschiedene Initiatoren für einen neuen Solarpark bei der Gemeinde gemeldet. Einige dieser Initiativen wurden inzwischen umgesetzt.

Um zu verhindern, dass in Zukunft überall Solarparks entstehen, will die Gemeinde diese künftig verstärkt in Gruppen errichten. Das geht auch aus dem Umweltvision 2040 die im Februar 2022 verabschiedet wurde. In der Umweltvision haben wir zwei Suchgebiete für Solarparks genannt. Dabei handelt es sich um Gebiete in der Nähe der Dörfer Beemte, Broekland und Klarenbeek. Im Oktober 2023 wurden die Vorschriften für die Errichtung von Solarparks in landwirtschaftlichen Gebieten verschärft, sodass sie nun strenger sind als in der Umweltvision vorgesehen.

In Beemte Broekland und Klarenbeek blicken wir über den Bau von Solarparks hinaus. Denn es gibt noch weitere Entwicklungen, wie zum Beispiel den Wohnungsbau, Gewerbegebiete, die Landwirtschaft und die Natur. Deshalb arbeiten wir mit Raumordnungsvisionen, in denen all diese verschiedenen Entwicklungen zusammenfließen. Im Rahmen des Raumplanungsprozesses für Beemte Broekland arbeiten Einwohner und Gemeinde eng zusammen.

Neue Sonnenstrategie

Wir wollen so viel Solarenergie wie möglich auf Dächern, über Parkplätzen oder entlang von Straßen erzeugen. Aber wie sollen wir das in den kommenden Jahren schaffen? Vor allem in der heutigen Zeit, in der das Stromnetz ausgelastet ist und neue Unternehmen oder andere gesellschaftliche Entwicklungen nicht ohne Weiteres einen Stromanschluss erhalten können? Diese Fragen beantworten wir in der Sonnenstrategie (PDF, 6,2 MB) Im Mittelpunkt dieser Sonnenstrategie stehen vor allem die Möglichkeiten der Solarenergie im bebauten Raum.

Diese Strategie bezieht sich übrigens nicht auf Solarparks in den Suchgebieten der kommunalen Umweltvision. Für diese Gebiete durchlaufen wir einen separaten Prozess, siehe oben.

Haben Sie eine Frage zu Solarparks oder wünschen Sie weitere Informationen?

Bei Fragen zu bestimmten Solarparks oder zur Anmeldung einer neuen Initiative wenden Sie sich bitte an die Taskforce Solarenergie.
E-Mail: zon@ovij.nl

Weitere Projekte im Bereich Energie in Apeldoorn