Häufig gestellte Fragen zur vorübergehenden Unterbringung bei Omnizorg

Warum wird es einen vorübergehenden Standort am Kanaal Noord geben?

Das Gebäude von Omnizorg an der Stationsstraat muss grundlegend umgebaut werden. Die Arbeiten sind so umfangreich, dass ein Umbau bei laufendem Betrieb weder sicher noch verantwortbar ist. Daher ist ein vorübergehender Standort erforderlich. Nach diesem wurde ausführlich und sorgfältig gesucht. Aus Untersuchungen, Planentwürfen und der Einbindung der Umgebung geht hervor, dass dieser Standort die einzige machbare und realistische Option ist.

Wie lange bleibt Omnizorg bei Kanaal Noord?

Wenn alles nach Plan verläuft, wird Omnizorg im Dezember 2025 nach Kanaal Noord umziehen. Dort bleibt das Unternehmen, bis der Umbau abgeschlossen ist. Dieser dauert etwa anderthalb Jahre. Das bedeutet, dass Omnizorg frühestens im ersten Quartal 2027 in die Stationsstraat zurückkehrt.

Wie wird der vorübergehende Standort aussehen?

Nachstehend finden Sie eine Skizze, in der der vorübergehende Standort von Omnizorg gelb eingekreist ist. Dahinter befindet sich ein abgeschlossener Grünstreifen mit einem Wadi* zur Entwässerung. Der Standort besteht aus einem zweistöckigen Gebäude aus einzelnen Einheiten mit einem bewachten Eingang am Kanal. Es werden Einrichtungen wie ein Fahrradabstellplatz und ein Abstellraum für Elektromobile für die Klienten sowie ein abgeschlossener Parkplatz für Mitarbeiter auf dem eigenen Gelände eingerichtet. An den Seiten und hinter dem Außenbereich von Omnizorg wird eine hohe Abgrenzung mit Zäunen errichtet.

* Ein Wadi ist eine flache, vertiefte Stelle, in der Regenwasser aufgefangen und zurückgehalten wird, damit es langsam in den Boden versickern kann. Wadi steht für „Wasserableitung, Entwässerung und Versickerung“. 

 

Welche Klienten können den vorübergehenden Standort nutzen, und wie viele?

Im Obergeschoss werden 34 Zimmer für Bewohner im betreuten Wohnen eingerichtet. Da diese dort für einen längeren Zeitraum untergebracht sind, bleibt diese Zahl relativ konstant. Im Erdgeschoss wird die soziale Notunterkunft mit maximal 40 Schlafplätzen eingerichtet. Bei Frost kann diese vorübergehend um maximal 20 Plätze erweitert werden.

Wie sorgt ihr für Sicherheit am vorübergehenden Standort?

Sicherheit hat oberste Priorität. Am vorübergehenden Standort gelten dieselben bewährten Maßnahmen wie am festen Standort. Es gibt eine 24/7-Betreuung durch erfahrene Mitarbeiter, Videoüberwachung und einen bewachten Eingang. Bei Störungen wird sofort eingegriffen, in enger Zusammenarbeit mit der Polizei und den kommunalen Ordnungsbehörden. Vor der Eröffnung wird von Haus zu Haus eine Informationskarte verteilt, die einen Überblick darüber gibt, wo welche Meldungen gemacht werden können. Eine Übersicht über die wichtigsten Nummern finden Sie auf unserer Website.

Wie werden Belästigungen durch Anwohner verhindert?

Neben dem bewährten Konzept an der Stationsstraat wurden bei der Planung Maßnahmen gewählt, die Beeinträchtigungen begrenzen und den Kontakt zum Stadtteil auf ein Minimum reduzieren:

  • Nur ein Teil des frei werdenden Geländes wird für die vorübergehende Unterbringung genutzt
  • Das hintere Gelände wird zu einem abgeschlossenen Grünstreifen, der als natürliche und übersichtliche Pufferzone dient.
  • Der Eingang befindet sich auf der Kanalseite
  • Rund um das Gelände werden hohe Zäune errichtet
  • Die Straßenbeleuchtung wird bis zur Deventerstraat durch eine Beleuchtung mit stärkerem und gleichmäßigerem Licht ersetzt.

Kommen durch die vorübergehende Unterbringung mehr Menschen mit Problemen in das Viertel?

Es wird vor allem zu Bewegungen der Klienten zwischen der vorübergehenden Unterkunft und dem Standort von Omnizorg an der Stationsstraat sowie dem Stadtzentrum kommen. Wir gehen davon aus, dass dies vor allem auf der Kanalseite sichtbar sein wird. Die Klienten kommen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Elektromobil zu Omnizorg. Der Eingang liegt am Kanal. Diese Lage und die Umzäunung des Geländes halten die Klienten davon ab, in das dahinterliegende Viertel zu gehen. An der Vorderseite bildet der Kanal eine natürliche Grenze. Omnizorg begleitet seine Klienten und ermutigt sie, drinnen zu bleiben und sich nicht draußen aufzuhalten.

Kommt es häufig zu Zwischenfällen im Zusammenhang mit Omnizorg?

Nein, die meisten Klienten verhalten sich ruhig. Zwischenfälle sind die Ausnahme, können aber vorkommen. Die Fachkräfte von Omnizorg setzen sich aktiv dafür ein, solche Situationen zu deeskalieren. Das gelingt fast immer. Zudem arbeitet Omnizorg eng mit der Polizei, den Rettungsdiensten und anderen Akteuren im Gesundheitswesen zusammen. Störungen lassen sich zwar nicht vollständig ausschließen, doch Meldungen werden stets ernst genommen und umgehend bearbeitet – ein Ansatz, der sich am festen Standort bewährt hat.

Gibt es eine Meldestelle für Belästigungen?

Ja, je nach Situation können Sie sich an verschiedene Anlaufstellen wenden. Eine Übersicht finden Sie auf unserer Website.

An wen kann ich mich als Anwohner mit Fragen oder Ideen wenden?

Es ist uns wichtig, mit der Nachbarschaft in Kontakt zu bleiben. Sie können uns Ihre Fragen oder Ideen mitteilen über omnizorg@apeldoorn.nl. Darüber hinaus wird Omnizorg regelmäßig Nachbarschaftstreffen organisieren. Diese beginnen drei Monate vor der Inbetriebnahme des vorübergehenden Standorts.

Was passiert mit dem Standort, wenn Omnizorg wieder weg ist?

Die Noorderlaan wurde als künftiger Standort für den Wohnungsbau ausgewiesen. Die Gemeinde strebt an, so bald wie möglich nach Ablauf der vorübergehenden Unterbringung von Omnizorg mit der Entwicklung von Wohnungen zu beginnen. Derzeit liegen jedoch noch keine konkreten Pläne vor.

Weitere Informationen

Haben Sie Fragen zum Umbau oder zu den vorübergehenden Unterkünften von Omnizorg?
omnizorg@apeldoorn.nl

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