Stadtrand

Neue Wohngebiete, auch außerhalb der Stadt

In der Raumordnungsvision wird beschrieben, wie sich unser schönes Apeldoorn – mit Stadt, Dörfern und Natur – in den kommenden Jahren entwickeln wird. Wir wachsen zu einer Gemeinde mit 180.000 Einwohnern heran. Das bedeutet, dass wir neue Wohn- und Arbeitsgebiete schaffen müssen, auch außerhalb des bestehenden Stadtgebiets. Der erste Schritt für dieses Gebiet ist die Erstellung einer Gebietsvision, in der wir festlegen, wie wir alle Herausforderungen und Ziele in diesem Gebiet angehen und miteinander in Einklang bringen werden.

Um die Identität des Gebiets zu bewahren, wurden die ‘feste Werte’ erfasst. Dabei handelt es sich um die charakteristischen Elemente des Gebiets, die von unschätzbarem Wert sind und die wir erhalten möchten.

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Quelle: BVR Berater für Raumplanung

Zwischenbilanz zum neuen Wohngebiet am südlichen Stadtrand

Wir haben inzwischen mit verschiedenen Anwohnern aus der Region persönlich gesprochen und auch mit einigen Landwirten über deren Zukunftspläne gesprochen.

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Konzept ‘Der schönste Stadtrand’

Inzwischen haben wir zwei Konzepte für das Gebiet ausgearbeitet. Diese werden in der kommenden Zeit mit dem Gemeinderat und den Einwohnern besprochen. Diese Konzepte loten die Möglichkeiten des Gebiets aus, um gemeinsam darüber diskutieren zu können.

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Quelle: BVR Berater für Raumplanung

Konzept ‘Wohnen am wilden Wald’

„Der schönste Stadtrand“ ist ein Konzept, bei dem wir die Wohnungen in unmittelbarer Nähe der bestehenden Stadt errichten. Der Wald der Veluwe wird bis zum Kanal fortgeführt. Auf der anderen Seite des Kanals legen wir einen Feuchtwald an, da der Boden dort feuchter ist. In diesen Wäldern entstehen Häuser auf beiden Seiten des Kanals. Wir sorgen für eine gute Anbindung des Gebiets vom Kayersdijk aus, auch wenn wir noch nicht genau wissen, wo. Durch das Wohngebiet fährt ein Bus, und entlang des bestehenden Gewerbegebiets „Ecofactorij“ planen wir gewerbliche Nutzungen. Die Solarfelder in Kombination mit der Naturentwicklung entstehen östlich der A50, um Solarenergie zu erzeugen, und wir nutzen den Boden zur Wasserspeicherung. Das hilft bei der Wasserbewirtschaftung.

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Quelle: BVR Berater für Raumplanung

Im Konzept „Wohnen am wilden Wald“ stellt der Beekbergerwald eine wichtige Besonderheit des Gebiets dar. Die Wohnhäuser sind entlang der Waldränder auf beiden Seiten der A50 geplant. Sie schließen an das Dorf Klarenbeek an und sorgen für zusätzliche Infrastruktur. Auch hier sorgen wir für eine gute Anbindung des Gebiets vom Kayersdijk aus, auch wenn wir noch nicht genau wissen, wo. Für gewerbliche Nutzungen ziehen wir hier die Zutphensestraat gegenüber der Ecofactorij in Betracht. Entlang der Autobahnen wollen wir Solarfelder errichten, um Solarenergie zu gewinnen. Und um Überschwemmungen zu verhindern, speichern wir Wasser im Boden und einen Teil davon in Oberflächengewässern.

Ein Grundstücksmakler bietet Privatpersonen kleine Grundstücke in der Gegend zum Kauf als Investition oder Kapitalanlage an. Was bedeutet das und wie steht die Gemeinde dazu?

Grundstückshändler haben in der Region landwirtschaftliche Flächen gekauft. Diese verkaufen sie dann (vor allem) an Privatpersonen mit dem Hinweis, dass die landwirtschaftlichen Flächen in Bauland umgewandelt werden sollen. Dies bedeutet eine Wertsteigerung des Grundstücks. Es kann sich also um eine interessante Investition oder Geldanlage handeln. Dieser spekulative Handel, der manchmal auch als „Windhandel“ bezeichnet wird, ist risikoreich und kann für Privatpersonen finanzielle Nachteile mit sich bringen.

Obwohl in den Broschüren von Grundstückshändlern möglicherweise (öffentliche) Dokumente der Gemeinde Apeldoorn enthalten sind und in Gesprächen manchmal auch Namen von Gemeindebeamten genannt werden, sind wir in keiner Weise an diesem spekulativen Handel beteiligt. Der Grundstückshandel unterliegt nicht der Aufsicht der niederländischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (AFM). Wir empfehlen Privatpersonen daher, sich vorab bei einem unabhängigen Finanzberater oder beispielsweise bei einem Notar über die Risiken dieses spekulativen Grundstückshandels zu informieren.

Projekt „Gastgeberstadt“

Eine weitere aktuelle Entwicklung ist das Projekt „Host-city“. Das Ministerium für Inneres und Königreichsbeziehungen versucht auf diese Weise, den Bau von Flexwohnungen zu beschleunigen. Der Bau dieser flexiblen Wohnungen ist letztlich Teil der die gesamte Entwicklung im Südrand.

Planung

Wir haben diese Konzepte erstellt, um die Möglichkeiten in diesem Gebiet auszuloten und darüber mit dem Gemeinderat, den Anwohnern und anderen Interessengruppen ins Gespräch zu kommen. Am 15. und 16. April 2024 haben wir verschiedene Informationsveranstaltungen organisiert und Gespräche mit den Anwohnern in der Region geführt. Dabei wurde deutlich, dass es viele Unklarheiten und Bedenken gibt. Deshalb nehmen wir uns mehr Zeit, um mit den Anwohnern und Unternehmern in der Region ins Gespräch zu kommen.

In der Zwischenzeit arbeiten wir jedoch weiter am Projekt „Host-City“, da wir diesbezüglich Vereinbarungen mit dem Ministerium für Inneres und Königreichsbeziehungen getroffen haben. Aus diesem Grund werden in der Region in der kommenden Zeit verschiedene Untersuchungen durchgeführt.

Weitere Informationen

Haben Sie eine Frage? Oder möchten Sie mehr Informationen?
zuidrand@apeldoorn.nl