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Haben Entwicklungen wie der Ausbau des Flughafens Lelystad Auswirkungen auf die Lärmbelästigung in der Stadt?

Die Sensoren in Apeldoorn messen Dezibel über das LoRa-Netzwerk*. Ziel ist es, Aufschluss darüber zu geben, inwieweit Entwicklungen wie der Ausbau des Flughafens Lelystad, die Verbreiterung der A1 oder die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der A50 Auswirkungen auf die Lärmbelästigung in der Stadt haben.

Die Daten der Sensoren können von jedem über die Datenportal der Gemeinde Apeldoorn und über sound.jeng.io.

Viele Daten verfügbar

Privatpersonen können auf ihrem eigenen Grundstück auch selbst Sensoren aufstellen, um beispielsweise die Luftqualität (Feinstaub), die Temperatur (Hitzestress), die Luftfeuchtigkeit und ähnliche Faktoren zu messen. Jeder kann sich der „Meetup LoRa Community“ in Apeldoorn anschließen, um unter anderem gemeinsam Sensoren zu bauen oder sein Wissen zu erweitern. Daten finden Sie auch auf „Apeldoorn in Data“.

Die Gemeinde hat beschlossen, auch im Bereich der Lärmmessungen einen Beitrag zu leisten. Der Ansatz besteht darin, dass die Gemeinde der Öffentlichkeit die Technik und die Daten zur Verfügung stellt, damit Akteure aus der Gesellschaft oder (Gruppen von) Einwohnern die Möglichkeit erhalten, diese weiter zu nutzen und Analysen durchzuführen.

Stadtrat Wim Willems: “Diese kleinen Kästen sind zwar winzig, aber für mich stehen sie symbolisch für etwas Größeres. Sie stehen für technologischen Fortschritt. Das ist kein Ziel an sich, sondern ein Mittel, um auf intelligente Weise an einer lebenswerten und nachhaltigen Stadt zu arbeiten. Und sie sind eine der vielen Innovationen, an denen wir in Apeldoorn unter dem Motto ”Intelligentes Messen‘ arbeiten.“

Auch die Gemeinde entscheidet sich in diesem Zusammenhang ganz bewusst für eine unterstützende Rolle: “Diese Sensoren stehen für mich auch symbolisch für mehr Einfluss unserer Einwohner auf ihr eigenes Lebensumfeld. Denn die Daten, die diese Sensoren erfassen werden, sind öffentlich zugänglich und können von jedem nach eigenem Ermessen genutzt werden. Das erweitert das Wissen über das eigene Viertel und fördert das Engagement dafür, kann aber auch Anknüpfungspunkte bieten, um Themen anzusprechen und den Dialog zu suchen.”.

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