Dronefoto Rivierenkwartier Apeldoorn
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Vitalitätsagenda Rivierenkwartier

Das Rivierenkwartier wurde größtenteils in den 1960er Jahren erbaut. In diesem Stadtteil gibt es viele Reihenhäuser und viele Wohnblocks. Dort leben etwa 2.900 Menschen. Im Vergleich zum Rest von Apeldoorn gibt es dort etwas mehr Alleinstehende und Paare ohne Kinder. Auch das Einkommen liegt etwas niedriger.

Gutes Wohnen

Viele Menschen leben hier gerne. Oft sind die Beziehungen zu den Nachbarn gut. Außerdem gibt es viele Einrichtungen in der Nähe. Zum Beispiel ein Einkaufszentrum, ein Gemeindezentrum, Schulen, Dok Zuid, eine Kleiderbank und eine Tagesstätte. Und der Zuiderpark liegt gleich um die Ecke.

Sozialer Zusammenhalt

Im Rivierenkwartier steigt die Zahl der Menschen, die von Armut und anderen Problemen betroffen sind. Auch für ältere Menschen kann das Leben manchmal eine größere Herausforderung darstellen. Es ist wichtig, weiterhin aufeinander zu achten. Und außerdem: die notwendige Unterstützung zu organisieren. Organisationen können dabei noch besser zusammenarbeiten.

Mehr Grün, mehr Platz zum Spielen

Ein wichtiger Wunsch der Anwohner ist: mehr Grün, mehr Schatten, mehr Platz zum Spielen. Die ersten Schritte dazu sind bereits unternommen worden. Das erfordert jedoch sorgfältige Überlegungen. Denn es wird beispielsweise auch Platz für Parkplätze benötigt.

Verkehr und Infrastruktur

Rund um das Einkaufszentrum und Dok Zuid herrscht oft reger Betrieb. Das führt zu Parkplatzproblemen und unsicheren Situationen. Es ist geplant, dieses Problem anzugehen.

Den Anwohnern fehlt es zudem an guten öffentlichen Verkehrsmitteln. Da die Busse nur selten fahren, können die Menschen nicht problemlos von A nach B gelangen. Dies gilt auch für die Stadtteile rund um das Rivierenkwartier. Deshalb suchen wir nach einer gemeinsamen Lösung.

Gemeinsam an die Arbeit

Gemeinsam mit den Anwohnern und verschiedenen Organisationen werden wir uns mit diesen und anderen Punkten befassen. Wir haben einen Aktionsplan mit den Maßnahmen erstellt, die wir in Angriff nehmen werden.

Tagesordnung

Den folgenden Punkten wird in den kommenden Jahren besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Zunächst einmal arbeiten wir daran, den sozialen Zusammenhalt zu stärken, damit sich die Menschen weiterhin begegnen und gegenseitig unterstützen. Wir gehen Probleme im Zusammenhang mit dem Verkehr und der Infrastruktur an, zum Beispiel die Parkplatzprobleme. Und wir arbeiten gemeinsam daran, mehr Grünflächen und mehr Spielplätze zu schaffen.

Ziel

Maßnahme/Zu beachtender Punkt

Wer

Bessere Zusammenarbeit zwischen sozialen Organisationen

Es wird regelmäßige Treffen für Mitarbeiter sozialer Einrichtungen geben. So können wir gut zusammenarbeiten und Wissen austauschen. Außerdem erfassen wir, wer alles in der Nachbarschaft aktiv ist.

Gemeinde, Samen055

Größere Bekanntheit der Einrichtungen im Stadtteil

Wir sollten besser aufzeigen, welche Einrichtungen es im Stadtteil alles gibt. Dann wissen die Bewohner, an wen sie sich wenden können. Und dann wissen die Organisationen genau, womit sich die anderen beschäftigen.

Samen055, Zuid Doet Samen, Wohnungsbaugesellschaften

Jahreskalender mit sozialen Aktivitäten

Wir erstellen einen Jahreskalender mit den sozialen Aktivitäten im Stadtteil. Dieser könnte beispielsweise in der „Zuidkrant“ veröffentlicht werden.

Kommune, Sozialunternehmen

Mehr Zusammenhalt unter den Bewohnern

Wir organisieren Aktivitäten, um die Bewohner stärker miteinander in Kontakt zu bringen. Zum Beispiel das Zuiderparkfestival und die Nachbarschaftstreffpunkt „Zuid Doet Samen“.

Gemeinde, Samen055, Zuid Doet Samen, Nachbarschaftszentrum, Wohnungsbaugesellschaften

Den Zuiderpark aktiv nutzen

Der Zuiderpark ist ein schöner Ort für Begegnungen, Bewegung und Sport. Gemeinsam überlegen wir, wie wir den Park noch besser nutzen können. Die ersten Schritte sind bereits getan: ein renovierter Schulhof und der neue Cruijff Court Plus.

Gemeinde, Accres, Zuid Doet Samen, Samen055/

Stadtteilbeauftragter, Sozialpartner

Die Menschen kennen den Bezirkspolizisten

Der Bezirkspolizist sorgt dafür, dass die Anwohner und sozialen Organisationen wissen, wo sie ihn/sie finden können.

Bezirkspolizist

Analyse und Plan für Grünflächen und Spielplätze

Wir erstellen einen Plan für weniger Pflastersteine und mehr Grünflächen und Schatten im Stadtteil. Dabei prüfen wir auch die Schaffung weiterer Spielplätze. Wir haben bereits damit begonnen, die Innenhöfe begrünen. Vor kurzem wurde auch das Projekt ‘Soziales Gärtnern’ durchgeführt. Freiwillige halfen dabei, kleine Gärten herzurichten. Wir prüfen, ob es eine Fortsetzung geben kann.

Gemeinde, Samen055/Stadtteilkoordinator, Ons Huis, de Woonmensen

Schöne und grüne Umgebung des Einkaufszentrums

Wir werden die Umgebung rund um das Einkaufszentrum verschönern. Dabei werden wir auch mehr Grünflächen anlegen. Außerdem prüfen wir, wie wir die Parkplatzprobleme bei den Geschäften und am Dok Zuid angehen können.

Gemeinde

Besserer öffentlicher Nahverkehr

Wir prüfen, ob ein Nachbarschaftsbus eingerichtet werden kann. Dieser könnte am Krankenhaus und an den Einkaufszentren vorbeifahren.

Gemeinde, „Zuid Doet Samen“

Weitere Informationen

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