Die NIKA-Methode
Bei jedem Entwicklungsprojekt berücksichtigen wir die Natur und den Klimawandel. Die NIKA-Methode legt fest, wie diese Maßnahmen mindestens aussehen müssen. Diese NIKA-Werte bestehen aus zwei Komponenten.
Der erste Teil besteht aus fünf festen Werten;
- Wasserrückhaltung
- Grün auf Bodenhöhe
- Anpflanzung von Bäumen
- Einrichtungen für Tiere, die in Gebäuden leben
- Windkomfort
- Die festen Werte sind für alle gleich, hier gibt es keine Wahlmöglichkeit.
Der zweite Teil besteht aus drei Kategorien von Variablenwerten;
- Artenvielfalt
- Dach- und Fassadenbegrünung
- Klimaanpassung
Weitere Informationen zu NIKA – Entwicklung und Umsetzung einer Politik für naturintegriertes und klimaresilientes Bauen (PDF, 2 MB)
Anwendung
NIKA findet Anwendung, wenn wir bauen wollen und dafür ein Raumordnungsplan erstellt werden muss. Dabei wird zwischen großen und kleinen Bauvorhaben unterschieden. Bei großen Bauvorhaben gilt NIKA in vollem Umfang, bei kleinen Bauvorhaben gelten nur die variablen Werte.
NIKA findet Anwendung bei:
- Neue Bauprojekte;
- Aufstockung (Errichtung eines zusätzlichen Stockwerks auf einem bestehenden Gebäude);
- Änderung der Funktion
Förderprogramm
Es gibt eine Förderregelung für große Neubauprojekte, die die NIKA-Bedingungen erfüllen. Außerdem müssen 70% der Wohnungen erschwinglich sein. Hierfür ist die Förderprogramm NIKA Apeldoorn aufgestellt. Projekte, die die NIKA-Bedingungen vollständig erfüllen, können diese Förderregelung in Anspruch nehmen.
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