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Ein Ort für Mädchen in Apeldoorn – ein besonderes Projekt

Anfang 2024 haben die Stadt Apeldoorn und die Hochschule Arnhem und Nijmegen (HAN) ein besonderes Forschungsprojekt gestartet. Das Projekt trägt den Titel “Plek voor meiden”. Ziel ist es, gemeinsam mit Mädchen im Alter von 10 bis 23 Jahren zu untersuchen, wie sie ihr Stadtviertel erleben und was nötig ist, damit sie sich im öffentlichen Raum mehr willkommen oder zu Hause fühlen. Die Stadtverwaltung möchte wissen, welche Veränderungen erforderlich sind, um den öffentlichen Raum für Mädchen und junge Frauen einladender und sicherer zu gestalten.

Mädchen als echte Forscherinnen

Das Besondere an diesem Projekt ist, dass einige der Mädchen nicht nur Teilnehmerinnen sind. Sie sind auch Mitforscherinnen. Das bedeutet, dass sie selbst forschen. Sie stellen ihr eigenes Lebensumfeld dar. Sie helfen dabei, Ideen für ihr Wohnumfeld zu entwickeln. Außerdem machen sie deutlich, was für sie wichtig ist. Seit Juni 2024 arbeiten diese Mädchen gemeinsam mit Forschern der HAN und der Stadtverwaltung an diesem Projekt.

Wie funktioniert das Projekt?

Die Mädchen besuchen verschiedene Stadtteile in Apeldoorn. Sie besuchen Stadtteile wie De Maten und Noordoost. Dort machen sie sich konkret an die Arbeit. Sie machen Fotos von ihrem Viertel. Sie bearbeiten kreative Aufgaben. Einige Mädchen drehen auch kurze Videos. In diesen Videos zeigen sie ihre Nachbarschaft und ihre Ideen. So wird ihre Stimme im wörtlichen und im übertragenen Sinne sichtbar.

De meiden in gesprek met wethouder Sunita Biharie.
Die Mädchen im Gespräch mit Stadträtin Sunita Biharie.

Ergebnisse und Zukunft

Durch diese einzigartige Zusammenarbeit entstehen viele wertvolle Erkenntnisse. Es kommen auch konkrete Ideen zum Vorschein. Diese reichen von kleinen Verbesserungen im Stadtteil bis hin zu größeren Plänen. Das Ziel ist es, den öffentlichen Raum inklusiver zu gestalten, wobei sich diese Untersuchung gezielt an die Zielgruppe der Mädchen und jungen Frauen richtet.

Am 14. November 2025 werden sie die Ergebnisse der Untersuchung vorstellen. Dies geschieht im Rahmen einer Informationsveranstaltung in Apeldoorn. Dort können die Besucher mehr darüber erfahren, was die Mädchen herausgefunden haben.

Landesweite Zusammenarbeit

Die Gemeinde Apeldoorn beteiligt sich ebenfalls am landesweiten Netzwerk “Sichere Städte und Gemeinden”. Dieses Netzwerk wird vom Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft (OCW) betrieben. Die Gemeinde kann in den kommenden Jahren weiterhin die Ergebnisse dieses Projekts veröffentlichen. Sie möchte diese Erfahrungen in ihrer Organisation nutzen. Außerdem möchte sie weitere neue Maßnahmen entwickeln.

Diese Maßnahmen werden später auf der Seite “Sichere Städte” der Gemeinde Apeldoorn veröffentlicht. So kann jeder sehen, wie weiter an einer sicheren und inklusiven Stadt gearbeitet wird.

Umfassenderes Programm

Die Erfahrungen aus dem Projekt “Plek voor meiden” fließen auch in ein umfassenderes Programm ein. Dieses Programm heißt “Regio Deal Stedendriehoek – Gemeinsam für Lebensqualität”. Im Rahmen dieses Programms arbeiten die Gemeinden im Stedendriehoek zusammen. Ziel ist es, die Lebensqualität zu verbessern. Die Erkenntnisse aus Apeldoorn werden mit anderen Gemeinden geteilt. So können sie voneinander lernen und gemeinsam an einem inklusiven Lebensumfeld für Jugendliche arbeiten.​​​​​​​​​​​​​​​​

Videos

Schau dir unten die Videos an, die die Mädchen gedreht haben.

Weitere Informationen

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