Wiese

Südrand

Der Zuidrand ist das Gebiet südlich der A1, zwischen dem Arnhemseweg und der A50. Dieses Gebiet entlang der Autobahn zeichnet sich durch viel Grün, Wiesen und hier und da einige Bebauungen aus. Die Gemeinde möchte hier ein Wohngebiet erschließen und arbeitet derzeit an der Erstellung eines Konzepts für das gesamte Gebiet. Darüber hinaus werden Pläne ausgearbeitet, um den Wohnungsbau in diesem Gebiet zu beschleunigen.

Der Gemeinderat hat am 26. Juni 2025 das Strategiepapier „Zuidrand“ verabschiedet:

Präsentation zum Strategiepapier „Zuidrand“ (PDF, 1,1 MB)
Strategiepapier „Zuidrand“
Entwicklungskarte Südrand (PDF, 337 kB)
Diese Karte ersetzt die Karte im Streckenplan „Zuidrand“ auf Seite 20.

Mit dem Strategiepapier wurden die wichtigsten Grundsätze und die Ausrichtung für die Entwicklung festgelegt. In den kommenden Jahren wird der Zuidrand Schritt für Schritt weiter ausgearbeitet.

Dies sind die Projekte, die zum Zuidrand gehören:

Entwicklungsplan für den Südrand

Derzeit arbeitet die Gemeinde an dem Entwicklungsplan für den Zuidrand. Zu diesem Zweck werden verschiedene Studien durchgeführt, unter anderem zu den Themen Wohnungsbau, Verkehr und Erschließung, Wasser, Natur und Infrastruktur. Die Ergebnisse dieser Studien bilden die Grundlage für die weitere Planung und Entscheidungsfindung.

Möchten Sie auf dem Laufenden bleiben? Sie können sich hier für Updates anmelden: zuidrand@apeldoorn.nl

Außerdem sind Sie während der Sprechstunde ohne Voranmeldung im Werkgebouw Zuid herzlich willkommen, wo wir Ihre Fragen persönlich beantworten können. Die Sprechstunde findet grundsätzlich jeden Freitagvormittag statt und ist nur nach Terminvereinbarung möglich. Möchten Sie vorbeikommen? Dann senden Sie bitte eine E-Mail an die oben angegebene Adresse, um einen Termin zu vereinbaren.

Im Hinblick auf die Entwicklung des Zuidrand untersuchen wir sorgfältig, welche Auswirkungen dies auf die Lebensumgebung hat. Dazu erstellen wir einen Umweltverträglichkeitsbericht (UVP). In einem solchen Bericht erfassen wir unter anderem die Auswirkungen auf die Natur, den Verkehr, den Boden, den Lärm und die Qualität der Lebensumgebung.

NRD

Der erste Schritt in diesem Prozess ist die „Notitie Reikwijdte en Detailniveau“ (NRD). In der NRD beschreiben wir, welche Pläne und Alternativen wir untersuchen werden und welche Umweltaspekte dabei von Bedeutung sind. Dazu gehören beispielsweise die Auswirkungen auf Naturschutzgebiete, Verkehrsströme und die Lebensqualität der Anwohner. Die NRD hilft dabei, den Untersuchungsrahmen klar abzugrenzen, sodass deutlich wird, was berücksichtigt wird und was nicht.

Der NRD wird voraussichtlich im Sommer 2026 zur Einsichtnahme bereitgestellt. Ab diesem Zeitpunkt beginnt die Einsichts- und Stellungnahmefrist. Einwohner, Unternehmen, Organisationen und Verwaltungsgremien können dann zum Inhalt des NRD Stellung nehmen. Sie können Ideen, Bedenken und Anmerkungen einbringen, damit diese, soweit möglich, in die weitere Untersuchung einfließen. Auf diese Weise beziehen wir die Umgebung in den Prozess mit ein.

MER

Nach dieser Phase wird der Umweltverträglichkeitsbericht (UVP) erstellt. Darin werden die Auswirkungen der verschiedenen Alternativen ausführlich untersucht und miteinander verglichen. Er vermittelt einen Einblick in die Vor- und Nachteile der Pläne für die Lebensumgebung. Auch zum UVP kann jeder eine Stellungnahme einreichen.

Das UVP-Verfahren ist gesetzlich vorgeschrieben und stellt sicher, dass Umweltbelange bei der Entscheidungsfindung gebührend berücksichtigt werden. Der Bericht hilft den Entscheidungsträgern dabei, eine fundierte, sorgfältige und transparente Abwägung hinsichtlich der weiteren Entwicklung des Zuidrand vorzunehmen.

Die Stadt Apeldoorn legt großen Wert darauf, Einwohner, Unternehmer und andere Beteiligte eng in die Entwicklung des Zuidrand einzubeziehen. Deshalb wurde in den letzten Jahren aktiv auf Partizipation und Kommunikation gesetzt.

Rückblick

Der Beteiligungsprozess begann im April 2024 mit zwei Informationsveranstaltungen für Anwohner, Unternehmen und Organisationen. An diesen Abenden wurden erste Ideen für die Entwicklung des Zuidrand vorgestellt. Dabei kamen Fragen, Bedenken und Anmerkungen zur Sprache.

Im Zeitraum von Mai 2024 bis einschließlich Februar 2025 fanden anschließend etwa 90 Gespräche am Küchentisch mit Anwohnern und etwa 20 mit Landwirten statt. Außerdem fanden Gespräche mit verschiedenen Dorfräten statt, darunter Oosterhuizen, Beekbergen-Lieren und Klarenbeek. Die Ergebnisse all dieser Gespräche sind in das Strategiepapier für den Zuidrand eingeflossen.

Am 20. Juni 2024 wurde dem Stadtrat zudem eine Petition zum Thema Bürgerbeteiligung überreicht. Dies unterstrich, welche Bedeutung die Einwohner einer guten Einbindung beimessen.

Im Februar 2025 findet ein Zwischenstand der Pläne auf der Website der Gemeinde veröffentlicht.

Strategiepapier und Beschlussfassung (Juni 2025)

Ein weiterer wichtiger Schritt war die Vorstellung des Strategiepapieres. Bei der Informationsveranstaltung am 3. Juni 2025 im Werkgebouw Zuid wurden die Einwohner über den aktuellen Stand der Dinge informiert. Etwa 250 Personen waren vor Ort anwesend, weitere 250 verfolgten die Veranstaltung online. Es gab Gelegenheit für Fragen und Kommentare. Hier finden Sie die Präsentation des Bewohnerabends (PDF, 1,1 MB).

Bald darauf ist es Leitfaden vom Gemeinderat während des „Politischen Markts“ in Apeldoorn erörtert:

  • 5. Juni 2025 – Informationsveranstaltung, bei der die Einwohner das Wort ergreifen konnten
  • 12. Juni 2025 – Diskussionsrunde zur Meinungsbildung
  • 26. Juni 2025 – Beschlussfassung durch den Gemeinderat

Bei diesen Gelegenheiten wurden Bedenken und Anliegen aus der Umgebung ausdrücklich vorgebracht, unter anderem von Anwohnern in potenziellen Suchgebieten für Gewerbegebiete.

Fortsetzung

Nach der Beschlussfassung tritt das Projekt in die nächste Phase ein. Im Herbst 2025 werden für jeden Teilbereich Planungssitzungen organisiert. Anwohner, Unternehmer und Organisationen werden dazu eingeladen, sich an den Überlegungen zur Gestaltung des Gebiets zu beteiligen.

Die Ideen und Rückmeldungen aus diesen Sitzungen werden zu konkreten Plänen ausgearbeitet. Sobald diese fertig sind, werden sie erneut mit den Beteiligten geteilt, und es gibt wieder die Möglichkeit, darauf zu reagieren.

Auf dem Laufenden bleiben

Möchten Sie über die Entwicklungen auf dem Laufenden bleiben? Dann können Sie sich für Updates anmelden unter zuidrand@apeldoorn.nl.

Außerdem sind Sie während der Sprechstunde ohne Voranmeldung im Werkgebouw Zuid herzlich willkommen, wo wir Ihre Fragen persönlich beantworten können. Die Sprechstunde findet grundsätzlich jeden Freitagvormittag statt und ist nur nach Terminvereinbarung möglich. Möchten Sie vorbeikommen? Dann senden Sie bitte eine E-Mail an die oben angegebene Adresse, um einen Termin zu vereinbaren.

Was ist das RO-Verfahren?

Für die Entwicklung des Zuidrand durchläuft die Gemeinde das sogenannte Raumordnungsverfahren (RO-Verfahren). Dabei handelt es sich um den formellen Prozess, in dem Pläne rechtlich festgelegt und Beschlüsse darüber gefasst werden, wie das Gebiet gestaltet und genutzt wird.

Das Raumordnungsverfahren stellt sicher, dass Entwicklungen sorgfältig, transparent und gesetzeskonform erfolgen. Dabei werden Interessen wie Wohnen, Natur, Verkehr, Wasser und Lebensumfeld berücksichtigt.

Von der Untersuchung bis zur Entscheidung

Die Entwicklung des Zuidrand erfolgt in mehreren Schritten:

  1. Untersuchungen und Planung Die Gemeinde untersucht unter anderem Möglichkeiten des Wohnungsbaus, den Verkehr, die Umwelt und die Natur. Diese Untersuchungen bilden die Grundlage für den Plan.
  2. UVP-Verfahren (Umweltverträglichkeitsprüfung) Für das Projekt „Zuidrand“ wird ein Umweltverträglichkeitsbericht (UVP) erstellt. Darin werden die Auswirkungen auf die Lebensumgebung dargelegt. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter dem obenstehenden Link „NRD/UVP“.
  3. Entwurf (Umweltprogramm) Die Gemeinde setzt die Pläne in einen Entwurf für ein Umweltprogramm um. Darin ist festgelegt, wo gebaut werden darf und unter welchen Bedingungen.
  4. Verabschiedung Der Gemeinderat fasst einen Beschluss über den Plan. Danach ist der Plan rechtsverbindlich.

Ihre Möglichkeit, mitzudenken

Zu verschiedenen Zeitpunkten im Verfahren haben Sie die Möglichkeit, zu den Plänen Stellung zu nehmen. Dies geschieht beispielsweise bei:

  • die NRD und die MER
  • das Umweltprogramm zur Einsichtnahme
  • Informationsveranstaltungen und Beteiligungsmöglichkeiten

Haben Sie einen eigenen Plan für den Zuidrand?

Die Stadt Apeldoorn ist offen für Initiativen von Einwohnern, Grundstückseigentümern und Unternehmern im Stadtteil Zuidrand. Dazu gehören beispielsweise Pläne für den Wohnungsbau, Nutzungsänderungen oder andere Entwicklungen, die zur Qualität des Gebiets beitragen.

Es ist jedoch wichtig, dass diese Initiativen mit der Ausrichtung und den Grundsätzen des Strategiepapieres sowie den Zukunftsplänen für den Zuidrand im Einklang stehen.

Wann ist eine Initiative vielversprechend?

Eine Initiative hat bessere Chancen, wenn sie:

  • passt zur Vision für den Südrand (grün, großzügig und zukunftsfähig)
  • berücksichtigt Natur, Landschaft und Lebensumfeld
  • mit den Wohnungsbauzielen oder anderen Funktionen in dem Gebiet im Einklang steht
  • umsetzbar ist (räumlich, finanziell und rechtlich)

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Bewertungsmodell für räumliche Initiativen.

Wie reicht man eine Initiative ein?

Haben Sie eine Idee? Dann wenden Sie sich bitte an die Gemeinde. Dann kann geprüft werden:

  • ob Ihr Plan mit der Entwicklung des Zuidrand vereinbar ist
  • welche Schritte erforderlich sind
  • Inwiefern steht Ihre Initiative im Zusammenhang mit laufenden Plänen?

Die Gemeinde begleitet Sie anschließend durch den Prozess und erläutert Ihnen, welche Verfahren erforderlich sind.

Gemeinsam am Südrand arbeiten

Die Entwicklung des Zuidrand ist eine gemeinsame Aufgabe. Indem Initiativen frühzeitig bekannt gemacht werden, lassen sie sich besser auf die Pläne der Gemeinde und andere Entwicklungen in der Region abstimmen.

Was ist eine Grundstücks- oder Erbteilung?

Bei einer Grundstücks- oder Hofteilung wird ein bestehendes Grundstück in zwei oder mehrere Parzellen aufgeteilt. Dies kann beispielsweise geschehen, um den Bau weiterer Wohnhäuser zu ermöglichen oder um einen Hof neu zu gestalten.

Im Zuidrand kann die Aufteilung von Grundstücken oder Höfen zur Entwicklung des Gebiets beitragen, doch ist dies nicht überall selbstverständlich zulässig.

Wann ist eine Aufteilung möglich?

Ob eine Aufteilung möglich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • der geltende Umweltplan
  • die Lage in der Region
  • die Auswirkungen auf Natur, Landschaft und Umgebung
  • Verkehr, Erschließung und Infrastruktur

Die Gemeinde prüft im Einzelfall, ob eine Aufteilung im Rahmen der Pläne für den Zuidrand wünschenswert und angemessen ist.

Teil einer umfassenderen Entwicklung

Da die Entwicklung des Zuidrand-Gebiets gebietsbezogen erfolgt, werden Grundstücks- und Hofteilungen stets im Zusammenhang mit dem Gesamtplan betrachtet. Dies verhindert eine Zersplitterung und gewährleistet eine einheitliche Gestaltung des Gebiets.

Weitere Informationen zur Grundstücks- und Hofteilung finden Sie unter Gemeinsam für mehr Wohnraum in Apeldoorn. Möchten Sie wissen, ob eine Grundstücks- oder Hofteilung in Ihrem Fall möglich ist? Dann wenden Sie sich bitte unter der Nummer 14055 an die Gemeinde Apeldoorn.

Am 9. Dezember 2025 hat der Stadtrat der Gemeinde Apeldoorn ein vorläufiges Vorkaufsrecht auf einen Teil des Gebiets östlich des Kanals festgelegt.

Das Gesetz über das Vorkaufsrecht der Gemeinden (Wvg) räumt den Gemeinden das Recht ein, beim Verkauf von Grundstücken oder Immobilien als Erste die Möglichkeit zu erhalten, diese zu erwerben. Das bedeutet, dass Eigentümer in dem ausgewiesenen Gebiet ihr Grundstück oder ihre Immobilie zunächst der Gemeinde anbieten müssen, bevor sie es an einen anderen Käufer verkaufen dürfen. Der Eigentümer ist übrigens nicht zum Verkauf verpflichtet.

Mit dem Vorkaufsrecht möchte die Gemeinde mehr Einfluss auf die Entwicklung des Gebiets behalten. Indem sie (teilweise) Eigentümerin der Grundstücke wird, kann die Gemeinde die Gestaltung und Zukunft des Zuidrand aktiv mitgestalten. Dies trägt dazu bei, wichtige öffentliche Interessen zu wahren, wie zum Beispiel:

  • die Schaffung einer ausreichenden Anzahl erschwinglicher Wohnungen;
  • die Förderung von Nachhaltigkeit und Klimaresilienz;
  • die Gewährleistung einer guten Lebensqualität und eines angenehmen Wohnumfelds;
  • die sorgfältige und kohärente Entwicklung des Gebiets.

Ohne dieses Instrument besteht die Gefahr, dass Grundstücke an verschiedene Parteien zerstückelt verkauft werden, was eine gute Abstimmung der Pläne erschwert.

Am 22. Januar 2026 hat der Gemeinderat Mittel bereitgestellt, um Grundstücke und Gebäude in dem Gebiet erwerben zu können. Anschließend hat der Gemeinderat am 26. Februar 2026 das Vorkaufsrecht endgültig festgelegt (bekräftigt). Damit bleibt das Vorkaufsrecht für das ausgewiesene Gebiet in Kraft.

Alle Eigentümer von Grundstücken und Gebäuden innerhalb des Vorkaufsrechtsgebiets wurden hierüber schriftlich informiert. Soweit möglich, hat die Gemeinde darüber hinaus telefonisch Kontakt aufgenommen, um den Beschluss zu erläutern. Im Anschluss an diese ersten Kontakte wurden mit verschiedenen Eigentümern persönliche Gespräche geführt.

Haben Sie Fragen zum Vorkaufsrecht, möchten Sie Ihre Situation besprechen oder erwägen Sie einen Verkauf? Dann können Sie sich über folgende Kontaktdaten an die Gemeinde wenden: Zuidrand@apeldoorn.nl oder telefonisch unter 14 055 (z. Hd. T. Lankhorst).

Im Zuidrand wollen wir vorankommen, aber auf eine Weise, die Sinn macht. Deshalb nehmen wir uns Zeit für sorgfältige Untersuchungen. Wir loten aus, was aktuell ist, was möglich ist und welche Folgen bestimmte Entscheidungen haben. So stellen wir sicher, dass unsere Pläne nicht nur ehrgeizig, sondern auch realistisch und fundiert sind.

So untersuchen wir, wie die Erreichbarkeit und Lebensqualität des Gebiets erhalten bleiben können, beispielsweise indem wir die Verkehrsanbindung und den Anstieg des Verkehrsaufkommens bei einem Ausbau des Wohnungsbestands betrachten. Wir prüfen, wie wir der Natur wieder einen vollwertigen Platz einräumen und sie stärken können. Außerdem untersuchen wir, wie wir Energie in dem Gebiet nachhaltig erzeugen und bereitstellen können. Anhand von Wohnungsmarktstudien ermitteln wir, welche Art von Wohnungen benötigt wird, und durch archäologische Untersuchungen stellen wir sicher, dass wir sorgfältig mit der Vergangenheit des Gebiets umgehen.

Darüber hinaus haben wir mit den Vorbereitungen für den Bau einer Lärmschutzwand entlang der A1 begonnen. Damit wollen wir die Lärmbelästigung verringern und die Lebensqualität in diesem Gebiet gewährleisten. Auch hierfür prüfen und untersuchen wir derzeit die verschiedenen Möglichkeiten.

Weitere Informationen

Haben Sie Fragen? Oder möchten Sie weitere Informationen?
zuidrand@apeldoorn.nl