Verkehrsplan

Die Straßen in den Dreven Noord sind Wohnstraßen. Im Prinzip sind sie perfekt darauf ausgelegt, Fußgängern und Radfahrern mehr Platz zu bieten als dem Auto. Das Auto wird durch die vielen scharfen Kurven und die hier und da vorhandenen Straßenverengungen gebremst. Dennoch gibt es noch einige Stellen, an denen Autofahrer schneller fahren können, als es wünschenswert wäre.

Anwohner haben darauf hingewiesen, dass die Kurven manchmal zu eng sind. Wir haben geprüft, was wir dagegen tun könnten. Letztendlich haben wir uns jedoch entschieden, sie größtenteils so zu belassen, wie sie sind.

Die Idee des Anliegerbereichs besteht nämlich darin, dass dort nur im Schritttempo gefahren wird. Durch die vielen scharfen Kurven wird zudem sichergestellt, dass schnelles Fahren nicht möglich ist. Um zu verhindern, dass die Ränder abgefahren werden, um Kurven abzukürzen, prüfen wir, ob wir an einigen Stellen höhere Betonbordsteine anbringen können, damit das Überfahren eines Pflanzbeets erschwert wird.

Um zu verhindern, dass Autofahrer versehentlich in eine Sackgasse einbiegen, haben wir sogenannte „Kissen“ angebracht. Diese dienen weniger der Geschwindigkeitsreduzierung, sondern sollen dafür sorgen, dass Autofahrer nicht unüberlegt in diese Richtung fahren. Außerdem werden wir einige Fahrbahnschwellen einbauen.

An Durchgängen für Fußgänger oder Radfahrer sowie an den Spielplätzen gestalten wir mit schwarzen Betonsteinen ein Muster. Dies macht Autofahrer darauf aufmerksam, dass hier etwas los ist. Der Eingangsplatz vor der Grundschule erhält ein sehr großes, flächenfüllendes Muster; die Ausgestaltung ist im Teilbereich „Eingang“ zu sehen.

Einige Anwohner äußerten Bedenken hinsichtlich der Erreichbarkeit des Stadtteils für die Rettungsdienste. Bei der Planung haben wir stets darauf geachtet, dass die Erreichbarkeit nicht beeinträchtigt wird. Es gibt allerdings einige Stellen im Viertel, an denen der Platz knapp ist. Hier sind es die privaten Gärten oder Schuppen, die den begrenzenden Faktor darstellen. Das lässt sich also nicht durch Änderungen im öffentlichen Raum verbessern.