Vorlage für den Projektplan zur Förderregelung für Schulhöfe

Der Projektplan ist ein obligatorischer Bestandteil Ihres Antrags. Der Plan muss ein klares Bild des geplanten Projekts vermitteln, für das Sie eine Förderung beantragen. Damit wir Ihren Antrag ordnungsgemäß prüfen können, bitten wir Sie, alle nachstehend aufgeführten Punkte in Ihrem Projektplan zu beantworten.

Neben diesem Projektplan haben Sie die Möglichkeit, Anhänge zu Ihrem Antrag hochzuladen. Dabei handelt es sich ausschließlich um Illustrationen/Entwürfe oder einen Kostenvoranschlag. Es ist nicht vorgesehen, dass Sie Strategiepapiere Ihrer eigenen Organisationen hochladen oder im Text darauf verweisen.

Ihr Antrag wird anhand der in der Förderrichtlinie beschriebenen Bewertungskriterien geprüft. Eine näheren Erläuterung der Bewertungskriterien für den Entwurf finden Sie in einem separaten Anhang. Bitte entfernen Sie diesen grauen Block, sobald der Plan endgültig feststeht.

Wie gestaltet man einen Schulhof?

Für alle, die nach Anhaltspunkten suchen, und zur Vertiefung: Nachstehend finden Sie einen ausführlichen Schritt-für-Schritt-Leitfaden aus dem Buch “Freiraum für Natur und Kinder”, der in vollständiger Form unter www.springzaad.nl eingesehen werden kann. Wie hoch sind die Ziele beispielsweise in Bezug auf das Spielen im Freien¹, Multisport², Biodiversität³, Sport⁴, E-Sport, Grünflächen im öffentlichen Raum, Citizen Science⁵, Gesundheit⁶, gesellschaftliche Teilhabe⁷ usw.? Wie möchte deine Schule zu diesen Aspekten beitragen und sie stärken? Überlege dir, welche Art von Aktivitäten du dir auf dem Schulhof wünschst. Welche Farben, Gerüche, viele oder wenige Spielgeräte, vollständig öffentlich zugänglich, Bänke zum Sitzen, Spielen, Essen usw. Mit anderen Worten:

  1. Erstellen Sie eine Bestandsaufnahme dessen, was bereits vorhanden ist
  2. Lege deine Ziele fest und überlege, wie du diese in deinen Entwurf einfließen lassen möchtest
  3. Bitte um Hilfe.
  4. Schau dir andere Schulen an
  5. Schauen Sie sich andere öffentlich zugängliche Räume an.
  6. Erstelle Collagen aus den Dingen, die dir wichtig sind.
  7. Passen die Ideen zur Umgebung (dem Stadtteil)?

Auf der nächsten Seite gehen wir alle Phasen durch. Dies dient in erster Linie dazu, Klarheit in Ihren Prozess zu bringen. Es handelt sich um einen Leitfaden, allerdings ist die Seitenzahl begrenzt, und die Phasen müssen in Ihrem Projektplan berücksichtigt werden. Unserer Meinung nach ist es daher sinnvoller, wenn Sie sich an die Phasen einhalten. Viel Erfolg! Das Modell basiert auf einer Idee von Fonds1818, der über umfangreiche Erfahrung mit grünen Schulhöfen verfügt. Ab hier sprechen wir Sie mit „du“ an.

Phase 1: Lerne dich selbst und deine Mitstreiter kennen

Bevor man überhaupt anfängt, davon zu träumen, wie man sein Lebens- und Arbeitsumfeld (und das vieler anderer) verändern könnte, trägt jeder bereits ‘das Gepäck der Vergangenheit’ mit sich, so neu ‘der Tag, den man sich aussucht’ auch erscheinen mag. Je besser man sich dessen bewusst ist und dies anschließend bereits bei der Auswahl von Mitstreitern sowie beim Abwägen und Einschätzen der eigenen Möglichkeiten berücksichtigt, desto größer ist die Erfolgschance langfristiger Projekte.

In Phase 1 muss deutlich werden, wer man selbst ist und wie das Umfeld aussieht. Eine Art Umfeldanalyse. Die Antworten auf die folgenden Fragen müssen in Phase 1 deutlich zum Ausdruck kommen:

  • Beschreiben Sie die Schule: Was für eine Schule ist das? Wie sind die Kinder, wie sind die Lehrer? Ein Verweis auf die Website wäre in diesem Fall hilfreich.
  • Beschreiben Sie die Beteiligung in Bezug auf:
    • Die Nachbarschaft. Was für eine Nachbarschaft ist das? Wie sind deine Nachbarn? Engagieren sie sich? Wohnen dort hauptsächlich Familien mit kleinen Kindern, älteren Kindern oder gar keinen Kindern?.
    • Die Eltern. Wie sieht die Familienzusammensetzung im Allgemeinen aus? Sind es engagierte Eltern? Sind es Eltern, die sich leicht darauf einlassen?
  • Welche Rolle/Position hast du in der Schule? Und wie sieht deine Rolle in dem Projekt aus?
  • Welche Lehrer beziehst du mit ein und warum gerade diese? Das Gleiche gilt für Kinder, Eltern und die Nachbarschaft?

Phase 2: Vorbereitungsphase

Das ‘Coming-out’ und die ersten Pläne – Träume und Überlegungen. Vielleicht trägst du schon seit einiger Zeit den Wunsch in dir, etwas für Kinder im schulischen Umfeld zu verbessern. Auf der Suche nach dem richtigen Zeitpunkt, den richtigen Menschen, manchmal auch dem richtigen Ort. Wie kannst du dem Glück und dem Erfolg ein wenig auf die Sprünge helfen? Gibt es so etwas wie Zufall? Welche Organisationsform wählst du – eine Arbeitsgruppe, ein kleines, vorübergehendes Komitee, nur Fachleute zu bestimmten Zeitpunkten hinzuziehen oder doch eine ganze Kampagne, eine echte Bewegung: Was hast du vor? Wie spontan oder institutionalisiert? Hast du darauf irgendeinen Einfluss? Welche Rolle wirst du dabei spielen? Bist du zum Beispiel der Initiator? Hast du organisatorisches Talent?

Informiere dich gründlich darüber, was möglich ist. Besuchen Sie erfolgreiche Beispiele an ähnlichen Orten. Machen Sie viele Fotos oder andere Anschauungsmaterialien, sammeln Sie Informationen. Denken Sie auch schon jetzt gründlich über die Verwaltung und Nutzung nach! In zu vielen Projekten wird dies bis nach der Realisierung aufgeschoben und dann gar nicht mehr umgesetzt. Bereits am Ende der Planungsphase könnte dann die erste PR-Maßnahme stattfinden, nämlich eine Informationsveranstaltung mit einer ansprechenden Präsentation des Traumprojekts (spätestens jedoch in der Entwurfsphase). Allgemein gültige Meilensteine dieser Planungsphase sind:

  • Suchen Sie Mitstreiter. In Phase 1 haben Sie mögliche Mitstreiter beschrieben. Überlegen Sie sich, welche dieser Mitstreiter Sie einbeziehen möchten. Kinder und Lehrkräfte sind gemäß der Regelung dazu verpflichtet. Aber es gibt sicher noch mehr. Vergessen Sie keine (Haupt-)Akteure, bilden Sie eine Arbeitsgruppe, die einigermaßen repräsentativ ist, und nutzen Sie ein breiteres Netzwerk. Überlege dir, in welchem Umfang und in welcher Form sich jeder beteiligen soll, und beschreibe, wie du dies gestalten willst. Beschreibe oder erläutere anhand eines Beispiels, wie die Organisationsform aussehen wird.
  • Beschreiben Sie die Zielgruppe(n) und die Zielsetzung(en). Berücksichtigen Sie dabei, welche Kosten förderfähig sind und welche nicht. Dieser Zusammenhang muss in der Zielsetzung deutlich zum Ausdruck kommen.
  • Erfassen Sie den Standort genau. Erstellen Sie einen Lageplan des Geländes und aller wichtigen Elemente. Berücksichtigen Sie dabei die Witterungsbeständigkeit und die Förderung von Bewegung. Auch die öffentliche Zugänglichkeit spielt dabei eine wichtige Rolle. Dies gilt insbesondere deshalb, weil wir die Beziehung zur Nachbarschaft stärken möchten, wenn es um Spielen und Bewegung geht. .
  • Prüfen Sie die personellen, finanziellen und standortbezogenen Rahmenbedingungen.

Phase 3: Entwurfsphase

Planen Sie nicht den gesamten Raum aus, sondern lassen Sie Spielraum für Änderungen. Auch wenn die Umsetzung in Phasen erfolgen soll, erstellen Sie dennoch einen Entwurf für das gesamte Gelände (sowie einen phasenweisen Umsetzungsplan). In Phase 3 möchten wir, dass die folgenden Punkte ausführlich beschrieben werden:

  • Die Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer werden erfasst. Vorzugsweise auf partizipative Weise unter Einbeziehung aller am Prozess Beteiligten. Kinder können beispielsweise ein Modell ihres Wunschspiel- und Lernplatzes gestalten, der naturnah und abenteuerlich sein soll. Eine andere Arbeitsform ist natürlich ebenfalls zulässig, bitte beschreiben Sie diese jedoch.
  • Die Wunschliste und die (Modell-)Ideen werden in einen ansprechenden, professionellen Entwurf umgesetzt, der der Arbeitsgruppe vorgelegt wird.
  • Begleitende Öffentlichkeitsarbeit sorgt für die nötige Transparenz, Gewinnung von Teilnehmern und Beteiligung: Artikel in Haus-zu-Haus-Zeitungen, Informationen auf der Website der Schule, der Kindertagesstätte oder des Spielplatzes, Blogs, soziale Medien, Fotowände usw.
  • Im Entwurfsprozess werden noch weitere Aspekte berücksichtigt. Achte darauf, dass die folgenden Punkte in deinem Projektplan enthalten sind:
    • ein Zeitplan/Zeitplan,
    • Arbeitsplanung/-organisation:
      • Tragen Sie alle noch zu erledigenden Aufgaben in eine Tabelle ein.
      • Denken Sie nicht nur an den Platz selbst, sondern auch an die feierliche Einweihung, die Information der Eltern, Anwohner und anderer Beteiligter sowie die Organisation eines kurzen Artikels mit Foto für die Haus-zu-Haus-Zeitungen.
      • Es ist sinnvoll, im Arbeitsplan anzugeben, wer für welche Aufgabe verantwortlich ist und wer die Umsetzung tatsächlich übernimmt.
    • eine Materialliste (Wiederverwendung, ökologische/regionale Quellen erwünscht) sowie
    • Haushalt:
      • Die Kosten: Erstellen Sie einen realistischen Kostenplan. Holen Sie gegebenenfalls Angebote ein, um die Angemessenheit sicherzustellen. Auch wenn Lohnkosten und Kosten für ehrenamtliche Mitarbeiter nicht förderfähig sind, ist es dennoch sinnvoll anzugeben, wie viele Stunden dieses Projekt in Anspruch nehmen wird, um sich selbst einen Überblick zu verschaffen.
      • Die Geldgeber:
      • Denken Sie auch an die Förderregelung der Provinz Gelderland für grüne Schulhöfe, die am 1. Dezember 2018 in Kraft tritt.
      • Teilen Sie uns bitte mit, ob Sie sich abkoppeln möchten. Wenn Sie dies beabsichtigen, werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen, da wir als Gemeinde einen entsprechenden Antrag beim Wasserverband stellen können. Dies kann keine andere Stelle tun.
      • Suchen Sie nach Einnahmequellen wie Fördermitteln, Zuschüssen und Fachwissen Dritter.
      • Denken Sie daran, dass es Möglichkeiten gibt, kostensparend zu arbeiten. Beispielsweise werden auf Marktplätzen manchmal ganze Partien von Pflastersteinen oder Pflanzen kostenlos angeboten.
      • Organisieren Sie gemeinsam mit den Kindern Aktivitäten, bei denen Geld gesammelt werden kann. Denken Sie dabei an einen Flohmarkt, einen Pflanzenmarkt, einen Sponsorenlauf, den Verkauf von Bastelarbeiten usw.
      • Geben Sie im Budget auch deutlich an, welche Kosten Sie voraussichtlich pro Bauphase haben werden.

Phase 3: Bau

In den vorangegangenen Phasen wurde der Grad der Beteiligung beispielsweise von Eltern und Kindern (oder Anwohnern, Fach- bzw. Interessengruppen) erörtert und festgelegt. Für den Erfolg dieser Phase sind folgende Aspekte von entscheidender Bedeutung:

  • Wie organisiert man den Bau? Wer übernimmt welche Aufgaben und was genau wird dabei gemacht?.
  • Organisation aller erforderlichen Materialien und einer ausreichenden Anzahl von Mitarbeitern. Die Erfahrung zeigt, dass eine Mischung aus Fachleuten, engagierten Mitarbeitern des Auftraggebers und engagierten, motivierten Freiwilligen am erfolgreichsten ist. Geben Sie auch an, wie lange diese Phase dauern wird. (Dies sollte eigentlich in Phase 2 wieder aufgegriffen werden.).
  • Sorgen Sie für eine gute Koordination bzw. fachkundige Betreuung der verschiedenen Arbeiten sowie für hervorragende Rahmenbedingungen (gutes und ausreichendes Werkzeug, leckere Mahlzeiten, verschiedene andere Formen der Belohnung).
  • Sorgen Sie dafür, dass die Medien sowie die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung dem Projekt die nötige Aufmerksamkeit schenken. Nehmen Sie sich in allen Phasen, aber gerade jetzt, regelmäßig Zeit für einen ‘festlichen, denkwürdigen Moment’ (z. B. Grundsteinlegung, Rohbaufertigstellung, Fertigstellung wichtiger Elemente). Seid dankbar für das, was ihr habt, und feiert eure Feste!

Phase 4: Nutzung und Verwaltung

Planung, Gestaltung, Umsetzung und Nutzung/Verwaltung eines Geländes – egal welcher Art – stehen im Idealfall in einem logischen, organischen Zusammenhang miteinander. Wie logisch und organisch der Prozess war, wird sich aus einer regelmäßigen Bewertung und Reflexion der Nutzung, der Nutzer und der (Qualität der) Betreuer zeigen. Besprechen Sie mit der Schulleitung und den Lehrkräften, wie die Pflege des Schulhofs in den Lehrplan integriert werden kann (mögliche Themen: Säen/Ernten, Beschneiden, Pflege von Pflanzen/Bäumen). Erkundigen Sie sich bei Anbietern von (großen) Instandhaltungsarbeiten nach den Möglichkeiten und Kosten. Erstellen Sie einen Plan für die regelmäßige Pflege (täglich/wöchentlich), die jährliche/saisonale Pflege sowie einen langfristigen Plan. Beziehen Sie Freiwillige über lokale gemeinnützige Organisationen mit ein.

Seid offen für gewünschte Veränderungen! Berücksichtigt dabei, dass sich sowohl Kinder als auch die Natur weiterentwickeln – wobei jedes Lebewesen sein eigenes Tempo hat. Ein Baum braucht Jahre, bis man ihn besteigen kann oder er Früchte trägt (aber dann hat man auch über viele Kindergenerationen hinweg Freude daran), an Mohnblumen und Kornblumen kann man sich jeden Sommer aufs Neue erfreuen, solange es offenen Boden gibt, auf dem die Samen keimen können, Hühner und Kaninchen leben nur ein paar Jahre (wirst du sie auf dem Grundstück begraben?), Kürbisse und Sonnenblumen kann man fast beim Wachsen zusehen, aber wenn der erste Frost kommt, ist das Märchen vorbei (Samen ernten und Platz für diese einjährigen Pflanzen reservieren).

Beschreiben Sie, wie Sie die Nutzung und Verwaltung gestalten möchten:

  • Erstellen Sie einen Nutzungsplan und fügen Sie hier eine Zusammenfassung dieses Plans ein.
  • Erstellen Sie einen Bewirtschaftungsplan und legen Sie dar, wie daraus hervorgeht, dass die Erhaltung gewährleistet ist. Halten Sie auch die Nutzung und Bewirtschaftung bildlich fest (Digitalkamera!).
  • Gibt an, wie der Lehrstoff in das neue Schulhofkonzept integriert wird.
  • Beschreiben Sie, wie Sie die regelmäßige Überprüfung beispielsweise von Spielgeräten, der Natur- und Abenteuer-Lernlandschaft sowie Reparaturen, Instandsetzungen und notwendiger Anpassungen durchführen werden.
  • Wie wirst du den Unterrichtsstoff auf dem Schulhof umsetzen?.

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