Woonwijk de Gaarden in Apeldoorn
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Vitalitätsprogramm „De Gaarden“

De Gaarden liegt mitten im Stadtteil De Maten. Das Viertel verfügt über viele ruhige Innenhöfe und viel Grün: Der Matenpark liegt ganz in der Nähe. Auch Geschäfte, Schulen und das Gesundheitszentrum befinden sich gleich um die Ecke. Dort leben etwa 3.000 Menschen, darunter relativ viele Alleinstehende und ältere Menschen.

Wohnfreude

Viele Bewohner sind sehr zufrieden mit dem Leben in De Gaarden. Allerdings gibt es große Unterschiede. Menschen, die eine eigene Wohnung besitzen, geht es oft gut. Bei den Mietern sieht das manchmal anders aus. In einem Teil dieser Wohnungen leben Menschen, die Unterstützung gebrauchen könnten.

Verkehr und Transport

Die Menschen empfinden die Verkehrssicherheit in De Gaarden als Problem. Im Einkaufszentrum sorgen Roller und Fatbikes für gefährliche Situationen. Und die Gildenlaan wird an bestimmten Stellen als unübersichtlich und unsicher empfunden. Die Menschen vermissen die eingestellte Buslinie zum Krankenhaus. Viele ältere Menschen nutzten diese, da sie keine andere Transportmöglichkeit hatten. Es gibt noch keine gute Alternative.

Belästigungen und Unsicherheit

Ein Teil der Bewohner leidet unter Belästigungen. Zum Beispiel durch herumliegenden Müll, Lärm von Nachbarn oder herumlungernde Jugendliche. An manchen Orten im Stadtteil fühlen sich die Menschen nicht sicher. Zum Beispiel abends im Matenpark.

Nachhaltigkeit und Außenbereich

Viele Wohnungen sind bereits über vierzig Jahre alt. Sie sind bei weitem nicht so gut gedämmt wie heutige Wohnungen. Vor allem in manchen Mietwohnungen leiden die Bewohner unter Zugluft und Schimmel. Auch der Außenbereich ist an manchen Stellen in die Jahre gekommen. Eine Renovierung kann hier viel bewirken.

Gemeinsam an die Arbeit

Es gibt also eine ganze Reihe von Punkten, die in diesem Viertel Beachtung verdienen. Vor allem in der Umgebung der Warenargaarde, der Eglantier und des Violierenplein. Glücklicherweise sind hier zahlreiche soziale Organisationen aktiv. Auch die Wohnungsbaugesellschaften wollen mit anpacken. Und natürlich die Bewohner selbst. Gemeinsam haben wir diese Agenda mit den Themen erstellt, die wir angehen wollen.  

Ziel

Maßnahme/Zu beachtender Punkt

Wer

Zusammenarbeiten

im Bereich Pflege und Wohlbefinden

Organisationen im Gesundheits- und Sozialwesen werden enger zusammenarbeiten, um die Einwohner bestmöglich unterstützen zu können.

Sozialorganisation „Samen055“

Mehr Kontakt

zwischen (jungen und älteren) Bewohnern

Wir möchten die Bewohner stärker miteinander in Kontakt bringen. Wir prüfen auch, wie die Bewohner sich gegenseitig besser unterstützen können. Zu diesem Zweck treten Don Bosco und andere Organisationen in einen gemeinsamen Dialog. Zum Beispiel, um Aktivitäten zu entwickeln, bei denen sich Jung und Alt begegnen können.

Don Bosco, Matenhof und Heemhof, Odd Fellows,

Sozialorganisation,

Die drei Ranken

Öffentliche Verkehrsmittel zum Krankenhaus

Die Buslinie zum Krankenhaus wurde eingestellt. Wir prüfen derzeit, ob es eine alternative Transportmöglichkeit geben könnte.

Gemeinde

Weniger Abfall

auf der Straße

Am Tag der Nachbarn veranstalten wir Sperrmüllaktionen, um wilden Müll zu vermeiden. Die Menschen können dann ihren Müll abgeben. Freiwillige helfen dabei, den Violierenplein sauber zu halten. Das werden sie auch in der Warenargaarde tun.

Sozialorganisation, Circulus, Freiwillige, Wohnungsbaugesellschaft

die „Woonmensen“

Bessere Nachbarschaftsbeziehungen, weniger Belästigungen durch Nachbarn

An manchen Orten in der Nachbarschaft gibt es kaum Kontakt zwischen den Nachbarn, zum Beispiel in der Warenargaarde. Die Bewohner stören sich manchmal sogar gegenseitig. Manchmal kommt es zu Nachbarschaftskonflikten. Wir prüfen, wie wir hier Abhilfe schaffen können. Zum Beispiel durch Theateraufführungen und andere Aktivitäten. So versuchen wir, dafür zu sorgen, dass die Nachbarn besser miteinander auskommen. Und auch, dass sie sich stärker für das Viertel engagieren.

Sozialdienst, Nachbarschaftsteam, Polizei

Weniger Gefühl

von Unsicherheit und Belästigung

Einige Anwohner geben an, dass sie sich durch Jugendliche gestört fühlen. Manchmal fühlen sich die Menschen unsicher. Wir untersuchen, was genau vor sich geht. Und wir prüfen, was dagegen unternommen werden kann.

Polizei, Überwachung,

Don Bosco, Matenhof

Weniger Feuchtigkeit

und Zugluft in Mietwohnungen

In einem Teil der Mietwohnungen leiden die Bewohner unter Schimmel und/oder Zugluft. Nicht jeder meldet dies. Wir prüfen, wie wir dafür sorgen können, dass die Bewohner dieses Problem doch melden. Und wir untersuchen, was gegen Schimmel und Zugluft unternommen werden kann.

Nachbarschaftsteam, Wohnungsbaugesellschaft

Einblick in die Energiekosten

Die Bewohner haben nicht immer den Überblick über ihre Energiekosten. Eine App kann dabei helfen, den Energieverbrauch einzusehen. Wir prüfen gemeinsam mit den Wohnungsbaugesellschaften, ob eine solche App entwickelt werden kann. Die Bewohner haben auch Fragen zur Hausheizung. Diese beantworten wir.

Wohnungsbaugesellschaften

 

Ziel

Maßnahme/Zu beachtender Punkt

Wer

Ein eigener Ort für Jugendliche

Mit Hilfe von Don Bosco möchten wir einen geeigneten Ort im Freien für Jugendliche schaffen. Einen Ort, an dem sie sich treffen können. Und an dem sie gemeinsam etwas unternehmen können.

Don Bosco, Gemeinde, Sportservice Apeldoorn

Gute Unterstützung für Einwohner mit gesundheitlichen Problemen

Wie können wir Menschen mit gesundheitlichen Problemen besser unterstützen? Daran arbeiten wir gemeinsam mit verschiedenen Organisationen. Zum Beispiel: Können wir etwas tun, damit diese Menschen sich leichter im Freien bewegen können?

Gemeinde, Samen055, Anwohner, Stiftung „Gehandicapten Platform“

Sicherer Verkehr und sichere Fahrradabstellplätze

In „De Eglantier“

In De Eglantier führen E-Bikes, Fatbikes und Roller zu gefährlichen Situationen. Daran werden wir arbeiten. Wir kümmern uns auch um die Sicherheit von Besuchern mit eingeschränkter Mobilität. Und wir prüfen, ob dort ein Fahrradabstellplatz eingerichtet werden kann. Oder ein Fahrradständer mit Videoüberwachung. Das hilft gegen Diebstahl.

Polizei, Gemeinde, KVO

Sicherer Verkehr und sicheres Parken an der Warenargaarde

Im Warenargaarde-Park werden Autos nicht immer ordnungsgemäß geparkt. Wir werden deutlicher kennzeichnen, wo man parken darf. Außerdem prüfen wir, wie wir die Belästigung durch Raser eindämmen können.

Gemeinde

Die neu gestaltete Gildenlaan und der Parkplatz

medizinisches Zentrum

Die Gildenlaan erhält eine neue Fahrbahndecke. Die Überwege für Radfahrer und Fußgänger werden sicherer, ebenso wie die Kreuzungen. Außerdem wird der Parkplatz am medizinischen Zentrum erneuert. Wir prüfen gleich, wie das Be- und Entladen bei den Geschäften sicherer gestaltet werden kann.

Gemeinde

Ein sichereres Gefühl durch bessere Beleuchtung am Matenhof

Für die Anwohner wirken manche Orte dunkel und unsicher. Wir prüfen, um welche Orte es sich dabei handelt. Und wir untersuchen, ob die Beleuchtung anders gestaltet werden kann. So wie zum Beispiel am Treffpunkt am Matenhof.

Matenhof, Gemeinde

Erdgasfreie Stadtteile

Wir werden mit den Anwohnern Gespräche darüber führen, wie De Gaarden vom Erdgas unabhängig gemacht werden kann. Gemeinsam suchen wir nach einer geeigneten Lösung. Nach dem Sommer 2025 wird klar sein, was in den einzelnen Stadtvierteln geschehen wird.

Gemeinde, Wohnungsbaugesellschaften

Sicheres Einkaufszentrum

Im Einkaufszentrum gibt es leerstehende Ladenlokale. Mit dem Gütesiegel „Sicheres Unternehmertum“ (KVO) prüfen wir, was wir dagegen tun können.

KVO, Van Herk-Gruppe

Angenehmer Außenbereich in der Warenargaarde

Der Außenbereich in der Warenargaarde ist renovierungsbedürftig. Wir werden gemeinsam mit der Wohnungsbaugesellschaft und den Bewohnern die Arbeit in Angriff nehmen. Beete, Spielplätze und schlecht gepflegte Gärten werden so weit wie möglich in Angriff genommen. Wir prüfen auch, welche weiteren Instandhaltungsmaßnahmen erforderlich sind.

Gemeinde, Wohnungsbaugesellschaft

Erneuerter Maßstabsbereich

Die Anwohner haben ihre Wünsche für den Matenpark geäußert. Diese werden wir so weit wie möglich berücksichtigen. An verschiedenen Stellen werden zusätzliche Bänke und Mülleimer, Spielgeräte und eine bessere Beleuchtung aufgestellt.

Gemeinde, Einwohner

Ziel

Maßnahme/Zu beachtender Punkt

Wer

Besserer Kontakt zwischen Polizei und Wohnungsbaugesellschaften

Es ist wichtig, Belästigungen rechtzeitig zu erkennen und zu verhindern. Ein schnellerer Informationsaustausch zwischen Polizei und Wohnungsbaugesellschaften trägt dazu bei. Wir prüfen, ob wir Vereinbarungen über den Informationsaustausch treffen können.

Polizei,

Wohnungsbaugesellschaft „Ons Huis“

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