Einleitung
Im Jahr 2020 wurde das Sport- und Bewegungsabkommen von Apeldoorn vorgestellt. Dies war eine Reaktion auf das Nationale Sportabkommen von 2018, in dem die Kommunen aufgefordert wurden, gemeinsam mit Sport- und Bewegungsanbietern sowie anderen Organisationen, die sich für Sport und Bewegung interessieren, ein lokales Sportabkommen auszuarbeiten.
Im April 2023 wurde ein zweites Nationales Sportabkommen mit dem Titel “Sport Versterkt” vorgestellt. Es handelt sich um ein Abkommen mit einer Laufzeit von vier Jahren. Auch diesmal werden die Gemeinden zur Teilnahme angeregt. Sie können für vier Jahre Fördermittel aus dem Nationalen Sportabkommen erhalten. Dazu müssen sie jedoch ihr bestehendes Sportabkommen neu ausrichten.
Die Sport- und Bewegungspartner der Gemeinde Apeldoorn möchten das Sport- und Bewegungsabkommen Apeldoorn gerne zum Sport- und Bewegungsabkommen II Apeldoorn weiterentwickeln und mit den ausgewählten Themen an die Arbeit gehen. Dabei halten sie es für wichtig, auch Organisationen außerhalb des Sportbereichs einzubeziehen, um so neue Impulse setzen zu können. Damit wurden in der vergangenen Zeit gute Erfahrungen gemacht. Auch die Einbindung des Bildungswesens und kommerzieller Sportanbieter bietet Chancen.
In diesem Sport- und Bewegungsabkommen II von Apeldoorn werden nacheinander folgende Themen behandelt:
- die Ergebnisse des Sport- und Bewegungsabkommens von Apeldoorn aus dem Jahr 2020
- Die Grundsätze des Nationalen Sportabkommens II
- die von Apeldoorn ausgewählten Themen für das Sport- und Bewegungsabkommen II Apeldoorn für den Zeitraum 2023 bis einschließlich 2026
- sowie die Organisation im Zusammenhang mit dem Sport- und Bewegungsabkommen II Apeldoorn
Kapitel 1 Ergebnisse des Sport- und Bewegungsabkommens Apeldoorn 2020–2023
Einleitung
Im Zeitraum 2020–2023 wurde im Rahmen der Ziele des lokalen Sport- und Bewegungsabkommens von Apeldoorn viel Arbeit in die Umsetzung gesteckt. Es wurde eine Lenkungsgruppe eingerichtet, die die Umsetzung der getroffenen Vereinbarungen überwachte. Für jedes Teilabkommen wurden Koordinatoren ernannt, die ihre Arbeitsgruppen für das jeweilige Teilabkommen organisierten. Die Arbeitsgruppen sorgten für die Umsetzung.
Die Erlöse pro Teilvereinbarung sind nachstehend aufgeführt:
Teilvereinbarung 1: Vernetzung, Sichtbarkeit und Förderung von Sport und Bewegung in Apeldoorn
Dieses Teilabkommen verfolgte folgendes Ziel:
- Gute Sichtbarkeit und Auffindbarkeit der Welt des Sports und der Bewegung.
Teilvereinbarung 1 wurde im Apeldoorn-Sport- und Bewegungsabkommen – im Gegensatz zum landesweiten Sportabkommen – als eigenständiges Ziel aufgegriffen. Dieses Thema ist ganz organisch aus den Bedürfnissen, Wünschen und Ideen entstanden, die bei den verschiedenen Treffen mit Sport- und Bewegungsanbietern vorgebracht wurden.
Die Arbeitsgruppe hat das Sport- und Bewegungsangebot in Apeldoorn buchstäblich sichtbar gemacht, besser vernetzt und beworben. Es ist in der App “Sportplein Apeldoorn, der Ausgangspunkt für deine Bewegung” und auf www.sportpleinapeldoorn.nl zu finden. Die Online-Plattform wurde von der Apeldoorner Sportmarketingagentur Sportunity entwickelt.
Die Arbeitsgruppe besteht aus fünf Personen. Sie haben viel Arbeit geleistet, um die Beiträge zu sammeln, gemeinsam mit Sportunity die technische Entwicklung voranzutreiben, die Inhalte in die Plattformen zu integrieren, Anbieter zu informieren und zur Teilnahme an „Sportplein Apeldoorn“ zu bewegen sowie den Bekanntheitsgrad der Plattform zu steigern. Dies geschah durch Interviews, Umfragen und zahlreiche Arbeitsgruppensitzungen.
Sportplein Apeldoorn ist nun in Betrieb und wird regelmäßig aktualisiert und weiterentwickelt. Die dafür erforderlichen Mittel wurden inzwischen von der Gemeinde Apeldoorn bis einschließlich 2023 strukturell bereitgestellt. Ab 2024 beabsichtigt die Stadt Apeldoorn, den „Sportplein Apeldoorn“ bei Accres Sportservice Apeldoorn unterzubringen.
Das in dieser Teilvereinbarung festgelegte Ziel wurde erreicht und läuft zum 1. Juli 2023 aus. Sportplein Apeldoorn richtet sich nun speziell an die Einwohner von Apeldoorn, die Sport- und Bewegungsangebote suchen oder buchen möchten. Es übernimmt also die Rolle eines ‘Vermittlers’, so NOC NSF, Sport Verenigt Nederland.
Teilvereinbarung 2: Sport und Bewegung für alle
Die Ziele in diesem Teilabkommen lauteten:
Ziel 1
Einblick in verschiedene benachteiligte Gruppen und deren Distanz zum aktuellen Sport- und Bewegungsangebot.
Ziel 2
Mehr Menschen aus benachteiligten Bevölkerungsgruppen dazu zu bewegen, Sport zu treiben und sich körperlich zu betätigen, und sie dabei zu unterstützen, dies auch weiterhin zu tun.
Ziel 3
Das (bestehende) Sport- und Bewegungsangebot für die genannten schutzbedürftigen Gruppen weiterhin leicht zugänglich halten.
Was hat diese Teilvereinbarung bisher gebracht?
Es hat sich ein Netzwerk rund um den inklusiven (einzigartigen) Sport gebildet. Die beteiligten Organisationen und Personen sind begeistert und möchten weiterhin mitwirken. Wie dies konkret weiter ausgestaltet werden soll, wird bei einem Treffen Ende Juni 2023 gemeinsam besprochen.
- Es wurden mehrere Arbeitsgruppen gebildet, die Folgendes erreicht haben:
- Aufbau einer Arbeitsgruppe und eines Netzwerks für Seniorensport
- Der „Seniorensportplatz“ wurde zweimal organisiert (2021 und 2022)
- Seniorensportwoche (2021 und 2022)
- Einrichtung von GoldenSports im Stadtteil Orden
- Wander- und Radfahrgruppen für Senioren
- „Radfahrpartner“ für Menschen, die nicht alleine Rad fahren können
- Erstellung und Verbreitung der Bewegungsleiter für Senioren (in Form einer Broschüre)
- Sturzprävention durch Pronami Skills im Wohn- und Pflegezentrum Berghorst
- Zusammensetzung der Arbeitsgruppe „Migranten“
- Ermittlung von Engpässen und Einrichtung einer Arbeitsgruppe
- Durchführung eines Bewegungsprogramms beim COA im Jahr 2021
- Aufbau des Projekts „Wereldmeiden“ bei Sportservice Apeldoorn
- Start eines Pilotprojekts gemeinsam mit dem Volleyballverein Dynamo, um eritreische Jugendliche in den Verein zu integrieren
- Unterstützung von Kleinkindern und Familien bei der Kontaktaufnahme mit Sportanbietern und Vereinen (vor allem praktische Hilfe bei der Anmeldung, finanziellen Angelegenheiten usw.) durch Kemi Rá
- Zusammensetzung der LHBTIQ+-Arbeitsgruppe
- Ermittlung von Engpässen
- Hissen der Regenbogenfahne durch einen Stadtrat während der „Koningsspelen“ 2023
- Ausbau des Netzwerks durch Teilnahme an den Treffen von „Apeldoorn Regenboogstad“
- Organisation eines Begrüßungsabends für Vereine am Clubabend in Zusammenarbeit mit Start2Create
- Ausweitung der Regenbogenfahnen-Aktion
- Vorzeigevereine (AGOVV) hervorheben und sichtbar machen, was Vereine im Bereich der Inklusion leisten / dafür sorgen, dass sich jeder zugehörig fühlt
- Einrichtung einer Arbeitsgruppe für schutzbedürftige Personen
- Das „Life Goals“-Programm wurde über den Fußball hinaus erweitert: Boxen, Wandern und Laufen
- Einbindung des „Life Goals“-Projekts bei Sportservice Apeldoorn (in Zusammenarbeit mit Riwis/Korak usw.)
- Einrichtung einer Arbeitsgruppe zum Thema niedriger sozioökonomischer Status (SES)
- Einrichtung eines Netzwerks
- Sportförderprogramm für Menschen mit geringem Einkommen (Erwachsene) – Besprechung mit der Gemeinde
- Durchführung einer Umfrage bei Sportvereinen/Anbietern zum Thema Bewegungsförderungsprogramm
- Informationsabend für Einwohner der Zielgruppe zum Informationsaustausch
- Derzeit wird an einer gesonderten Regelung im Rahmen des „Stadspas“ gearbeitet, die voraussichtlich eingeführt wird
- Erweiterung des Sportangebots auf bewegen.apeldoorn.nl
- Aufbau der Arbeitsgruppe „Menschen mit Behinderung“
- Netzwerk, Plattform und Arbeitsgruppen von „Uniek Sporten“
- Einführung von FunFit für Menschen mit einer leichten geistigen Behinderung
- Organisation von Freiwilligentagen für verschiedene Zielgruppen (NAH, Sehbehinderte usw.)
- Organisation eines Treffens für Anbieter von Aktivitäten für Menschen mit Behinderung
- Organisation von Fitnessaktivitäten nach der Schule sowie im Rahmen des Schulsports „Extra 12+“
- Einführung in schonende Sportarten am Gentiaan College mit dem Personal Trainer “Way of Life”
- Einführung in Breakdance und Level-Up
- Veranstaltung „Mobilityclinic“ von ProReva (in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern)
- Die „Apeldoornse Wandel Challenge“ wurde wiederbelebt und neu gestartet
Teilvereinbarung 3: Nachhaltige Sportinfrastruktur
Die Ziele dieses Teilabkommens waren:
Ziel 1
Effizientere und bessere Nutzung der Sportplätze, Sportanlagen und Sportparks durch eine multifunktionalere und offenere Nutzung.
Ziel 2
Die Sportplätze, Sportanlagen und Sportparks nachhaltiger gestalten, um einen Beitrag zu den Klimazielen der Gemeinde Apeldoorn zu leisten, die bis 2030 energieneutral werden soll.
Ziel 3
Bessere Nutzung des öffentlichen Raums und der physischen Umgebung durch die Gestaltung des Umfelds.
Was hat diese Teilvereinbarung bisher gebracht?
- Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit wurden bei mehreren Vereinen mit Hilfe von Fördermitteln Energieanalysen durchgeführt. Daraus ergibt sich für jeden Verein ein individueller Plan, einschließlich einer Kostenschätzung und der zu ergreifenden Nachhaltigkeitsmaßnahmen.
- Die Vereine wurden aktiv auf verschiedene Fördermöglichkeiten im Bereich Nachhaltigkeit hingewiesen.
- Es wurden erste Schritte für eine effizientere und bessere Nutzung von Sportplätzen, Sportanlagen und Sportparks unternommen. Der „Open-Club“-Gedanke soll weiterentwickelt werden. Der Prozess verläuft zäh, bietet aber weiterhin Perspektiven.
- Die Vereine wurden auf die Nutzung der sportspezifischen Investitionsförderung in Apeldoorn hingewiesen. Außerdem wurde erfolgreich für eine Aufstockung dieses Budgets geworben. Dies hat in den letzten Jahren zu Nachhaltigkeitsinvestitionen in Höhe von über 1 Million Euro bei Sportvereinen geführt.
- Man hat sich den Initiativen der Gemeinde beim Bau von Cruijffcourts sowie den Initiativen der Vereine angeschlossen. Dies hat die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde, den Sportvereinen und dem Bildungswesen gefördert.
Teilvereinbarung 4: Aktive Sport- und Bewegungsanbieter in einer positiven Sportkultur
Die Ziele dieses Teilabkommens waren:
Ziel 1
Anbieter von Sport- und Bewegungsangeboten werden beim Ausbau ihres qualifizierten Sportpersonals unterstützt.
Ziel 2
Verwaltungsnetzwerke (Austausch und Zusammenarbeit) unterstützen Anbieter von Sport- und Bewegungsangeboten.
Ziel 3
Alle Sport- und Bewegungsanbieter setzen sich proaktiv für eine positive Sportkultur ein.
Was hat diese Teilvereinbarung bisher gebracht?
Bei mehreren Zielen in diesem Zusammenhang wurden Ergebnisse erzielt. Diese sind:
- Sport- und Bewegungsanbieter wurden durch qualifiziertes Personal verstärkt
- In Zusammenarbeit mit Accres wurden drei Ausbildungsprogramme für Trainer in Vereinen gestartet
- KNVB-Ausbildung zum Juniorentrainer in Apeldoorn durchgeführt
- Ausbildung zum Volleyballtrainer 2 in Apeldoorn durchgeführt
- Die Vorbereitungen für die ASM haben in den Vereinen begonnen
- Turnausbildung Stufe 2 absolviert
- KNVB-Trainerausbildung in Apeldoorn
- Verwaltungsnetzwerke
- Zweimal wurde ein Treffen der Vorsitzenden großer Vereine organisiert
- Gespräche mit dem Sportrat, der GSF und der Plattform „Sport NL Groen“
- Umfrage zum Bedarf an einer zentralen Wissensplattform. Antworten von 45 Verbänden eingegangen
- Vorbereitung einer digitalen Plattform für den Wissensaustausch
- Zusammenarbeit der Sportvereine von Orderbos im Rahmen des RABO-Programms
- Alle Sport- und Bewegungsanbieter setzen sich proaktiv für eine positive Sportkultur ein
- Drei VCP-Schulungen in Apeldoorn für Apeldoorn und die Region angeboten
- Themenabend „Positive Sportkultur“ mit 32 Teilnehmern
- Workshop zum Thema „Positives Coaching“ bei drei verschiedenen Vereinen organisiert
- Informationsveranstaltung zum Thema „Positive Sportkultur“ organisiert
- Veranstaltung zum Thema Diskriminierung und Inklusion organisiert
Teilvereinbarung 5: Von klein auf bewegungsgewandt
Die Ziele dieses Teilabkommens waren:
Ziel 1
Einblick in die motorische Entwicklung von Kindern im Alter von 2 bis 12 Jahren und, wenn möglich, auch von 13 bis 18 Jahren.
Ziel 2
In Apeldoorn wird in der Kinderbetreuung, der Grundschule und der weiterführenden Schule (verstärkt) Wert auf Bewegung und die (umfassende) motorische Entwicklung von 2- bis 18-Jährigen gelegt.
Ziel 3
In der Gemeinde Apeldoorn sind sich die Eltern der Bedeutung der motorischen Entwicklung und der Bewegung, darunter auch des Spielens im Freien, bereits ab dem frühen Kindesalter bewusst.
Ziel 4
In Apeldoorn werden Sportvereine ihre jugendlichen Mitglieder zusätzlich zu oder anstelle ihres sportspezifischen Angebots in allgemeiner Motorik schulen.
Was hat diese Teilvereinbarung bisher gebracht?
- Förderantrag für die Durchführung des MQ-Scans (zur Beurteilung der motorischen Fähigkeiten) bei Grundschülern in Apeldoorn
- Es entsteht ein Netzwerk von Lehrkräften der Sekundarstufe. Sie stehen miteinander in Kontakt und beraten sich regelmäßig.
- Die Kurse zur Förderung der grobmotorischen Entwicklung haben im April 2023 begonnen. Sie laufen bis einschließlich Juni und werden nach den Sommerferien fortgesetzt.
- Die Ausbildung zum ASM-Advanced-Instruktor wurde von 16 Personen in Apeldoorn absolviert und abgeschlossen
- Im September startet das „Binky Sportdiploma“, eine Zusammenarbeit zwischen dem SV Dynamo und Sportservice. Das Programm wird während des Schuljahres viermal pro Woche angeboten.
Teilvereinbarung 6: Spitzensport, der verbindet und inspiriert – für Talente und Entwicklung
Die Ziele dieses Teilabkommens waren:
Ziel 1
In Apeldoorn arbeiten die Beteiligten im Bereich der Talentförderung intensiver zusammen.
Ziel 2
In Apeldoorn bauen wir den Nachwuchspool für zukünftige Spitzensportler aus.
Ziel 3
Jugendliche und Erwachsene in Apeldoorn wissen, wie wichtig ein aktiver und gesunder Lebensstil ist.
Was hat diese Teilvereinbarung bisher gebracht?
- Zusammenarbeit bei der Talentförderung
- Talenthub FSG Apeldoorn
- Strukturelle Zusammenarbeit zwischen FSG, Topsport Gelderland, Sportservice Apeldoorn und der Sekundarstufe des Veluws College
- Vergrößerung des Zuchtteichs
- Beim Leichtathletikverein AV ’34 soll eine Mehrkampfgruppe zur Talentsuche eingerichtet werden. Der Antrag kann gestellt werden.
- Die Bedeutung eines aktiven Lebensstils für Jugendliche
- “Entdecke dein Talent”-Tag in Apeldoorn
- Umfassende motorische Tests (BMT) bei 400 Kindern im Jahr 2021
- BMT wird von Sportservice Apeldoorn weitergeführt
Fazit zu den Erträgen
Es wurde viel erreicht, mit großartigen Ergebnissen, und bei den Sport- und Bewegungsanbietern sowie den Fachleuten ist reichlich Energie vorhanden. Diese Energie wird von den Sport- und Bewegungsanbietern sowie den Fachleuten auch für das „Sport- und Bewegungsabkommen II Apeldoorn“ eingesetzt.
Kapitel 2: Grundsätze des Nationalen Sportabkommens II
Das Nationale Sportabkommen II wurde vom Ministerium für Gesundheit, Wohlfahrt und Sport (VWS) gemeinsam mit VSG/VNG, NOC*NSF und dem neuen Partner POS (Platform Ondernemende Sport) ausgearbeitet. Das Sportabkommen wurde für vier Jahre, von 2023 bis einschließlich 2026, geschlossen. Es verfolgt drei Ziele:
- Fundament in Ordnung
- Große (breitere) Reichweite
- Die Bedeutung des Sports im Fokus
Die Ziele lassen sich erreichen, indem man sich auf die sechs Themen des Sportabkommens II konzentriert:
- Inklusion und Vielfalt (früher: Inklusiver Sport und Bewegung)
- Sozial sicherer Sport (früher: Positive Sportkultur)
- „Vitale Sportanbieter“ (früher: „Vitale Sport- und Bewegungsanbieter“)
- Bewegungsgeschickt
- Raum für Sport und Bewegung (früher: Nachhaltige Sportinfrastruktur)
- Gesellschaftlicher Wert des Spitzensports (früher: Spitzensport, der inspiriert)
Die Herausforderungen und Rahmenbedingungen für die Gemeinden stellen sich wie folgt dar:
- Einsatz eines Kernteams
- Ernennung eines Koordinators für Sport und Prävention
- Solide Grundlage für den lokalen Sportsektor
- Mehr (sichtbare) Bedeutung des Sports
- Mehr lokale Partner einbeziehen
- Soziale Sicherheit und Integrität
- Unterstützung für Vereine
- Präsenz der lokalen Sportplattform
- Einsatz lokaler Funktionäre im Bereich Sport und Bewegung
Kapitel 3 Ausgewählte Themen des Sportabkommens II Apeldoorn
Einleitung
Die Sport- und Bewegungsanbieter in Apeldoorn möchten mit ihrer Teilnahme an diesem Sportabkommen II Folgendes erreichen:
- dass sich mehr Menschen bewegen;
- eine Rolle bei der Bekämpfung von Adipositas spielen;
- die motorischen Fähigkeiten kleiner Kinder besser fördern;
- die Qualität der Sportvereine verbessern;
- ein möglichst vielfältiges Angebot zu schaffen, das für alle zugänglich ist;
- Talenten die Möglichkeit bieten, sich in ihrer Sportart weiterzuentwickeln, und die Nachhaltigkeit des Sports fördern.
Anschließend muss der Sport auch den Blick nach draußen richten und in den Stadtvierteln Initiativen in den anspruchsvoll gestalteten Außenbereichen entwickeln. Außerdem möchte die Stadt verstärkt auf Rahmenveranstaltungen bei Sportveranstaltungen in Apeldoorn setzen und eine Partnerschaft mit „Urban Sporten“ eingehen.
Nach Rücksprache mit zahlreichen Beteiligten in Apeldoorn wurden im Folgenden Maßnahmen zu allen sechs Themenbereichen des Sportabkommens II aufgeführt. Diese tragen zu den oben genannten Leitlinien der Gemeinde Apeldoorn bei.
Themenübergreifende Kommunikation
Das Ziel, alle Informationen zu Sport und Bewegung für ‘jeden’ an einem Ort zugänglich zu machen, wurde noch nicht erreicht. Dies kann im Rahmen des „Sport- und Bewegungsabkommens II“ unter den Themen „Sonstige Themen“ und „Zentrale Kommunikation“ noch näher untersucht werden. Dazu gehören beispielsweise Informationen über die Bestuurdersacademie Apeldoorn (Schulungen und Workshops), Protokolle, Entwicklungen im Rahmen des Lokalen Präventionsabkommens sowie des Sport- und Bewegungsabkommens. Dies gilt jedoch auch für die anderen Rollen, die NOC*NSF nennt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die verbleibenden Ziele unter dem Stichwort ‘Sichtbarkeit, Vernetzung und Werbung’ im Sport- und Bewegungsabkommen II von Apeldoorn näher untersucht bzw. im Rahmen der zentralen Kommunikation und neuer Themen/Teilabkommen weiterverfolgt werden.
Durch die Entwicklung der App und der Website von Sportplein Apeldoorn ist es möglich, diese Plattform im Hinblick auf Sichtbarkeit, Vernetzung und Werbung weiterhin zu nutzen. Außerdem können Angebot und Nachfrage miteinander verknüpft und die daraus resultierenden Daten für Maßnahmen und Interventionen eingesetzt werden.
Wie in Kapitel 1 erwähnt, ist es sinnvoll, die weiteren Aufgaben einer lokalen Sportplattform sowie den sonstigen Bedarf im Bereich Kommunikation und Informationsvermittlung in Apeldoorn genauer zu untersuchen. Ein Beispiel hierfür ist die Verknüpfung von Angebot und Nachfrage beim Informations- und Wissensaustausch auf Verwaltungsebene, auf der Ebene der Interessengruppen und auf Organisationsebene. Eine Rolle, die in Apeldoorn derzeit teilweise vom Verein „Sportraad Apeldoorn“, der Gemeinde Apeldoorn (sowohl auf Verwaltungs- als auch auf Führungsebene) und Accres wahrgenommen wird, aber auch von der Steuerungsgruppe „Sport und Bewegungsabkommen II Apeldoorn“ sowie dem „Lokalen Präventionsabkommen“.
Darüber hinaus tragen das Kernteam und die Leiter der Themenbereiche des „Sport- und Bewegungsabkommens II Apeldoorn“ eine Verantwortung im Bereich der Kommunikation. Dazu gehören beispielsweise die Offenlegung des Umsetzungsbudgets sowie die Weitergabe von Entwicklungen und Ergebnissen. Dies kann über LinkedIn, Themenabende wie die Sportgala Apeldoorn, digitale Newsletter, aber auch beispielsweise durch einen visuellen Jahresbericht zum Sport- und Bewegungsabkommen erfolgen. Der Koordinator für Sport und Prävention spielt dabei eine wichtige Rolle und muss auch dafür sorgen, dass die Kommunikation und der Informationsaustausch mit dem Lokalen Präventionsabkommen reibungslos verlaufen.
Thema 1: Inklusion und Vielfalt
Klarheit hinsichtlich des Themas und des gesamten Sport- und Bewegungsabkommens II von Apeldoorn ist wünschenswert
- Die Richtung, die wir als Gruppe mit diesem Thema im Rahmen des Sport- und Bewegungsabkommens II von Apeldoorn einschlagen wollen
- Eine klare Kommunikation ist dabei unerlässlich (Zeitplanung, Form usw.).
- Die Richtung, die wir als gesamtes „Sport- und Bewegungsabkommen II Apeldoorn“ einschlagen wollen.
- Die Zusammenhänge mit dem Rahmenpapier „Lokales Präventionsabkommen“ und GALA sind unklar – das wollen wir ändern.
- Orientierung und Klarheit sind sehr wichtig, um Freiwillige zu gewinnen und zu halten.
- Darüber hinaus gibt es auch einige organisatorische Wünsche. Derzeit wird vor allem auf Fachleute gesetzt, wenn es um die Umsetzung und Durchführung von Aktionen geht. Ich würde gerne einen Verantwortlichen für das gesamte Thema benennen, dem Spieler und Fans unterstehen. Die Spieler wirken aktiv an Aktionen mit, und die Fans bringen sich in einer Brainstorming-Sitzung mit ein, um die Richtung und die Ziele zu erörtern, die wir verfolgen möchten. Man kann zwischen der Rolle als Spieler und der als Fan wechseln, je nachdem, ob eine Aktion oder ein Ziel zu einem passt oder nicht. Der Verantwortliche für das Thema leitet die Besprechungen. Er greift also nicht sofort die Aktionen auf, die aus den Besprechungen hervorgehen. Der Themenleiter erstellt die Tagesordnungen, Protokolle und Aktionslisten und steuert den Prozess sowie die Ausrichtung.
- Auch die Sichtbarkeit ist ein wichtiger Aspekt, den es zu berücksichtigen gilt. Sichtbarkeit im Rahmen des Sport- und Bewegungsabkommens II von Apeldoorn gegenüber allen Beteiligten, aber auch Sichtbarkeit gegenüber den Einwohnern der Gemeinde Apeldoorn. Was tun wir? Worauf konzentrieren wir uns? Was haben wir bereits erreicht?
Was ändert sich vom Sport- und Bewegungsabkommen Apeldoorn zum Sport- und Bewegungsabkommen II Apeldoorn?
- Maßnahmen für die verschiedenen Zielgruppen, die bereits laufen. Dazu gehören auch die Initiativen, die aus dem Teilabkommen 2 „Sport und Bewegung für alle“ hervorgegangen sind.
- Initiativen, die sich bereits bewährt haben – beispielsweise die „Apeldoorn Wandel Challenge“ –, stärker in den Vordergrund rücken und struktureller umsetzen (Sicherung), und zwar im Rahmen der Verbindung zum Lokalen Präventionsabkommen (Gala-Abkommen und die dazugehörigen SPUK-Mittel).
- Das Netzwerk, das sich rund um den inklusiven (einzigartigen) Sport gebildet hat, sowie die ihm angeschlossenen Organisationen und Personen möchten wir gerne erhalten und um neue Organisationen und Interessierte erweitern.
Erstellung eines Plans für die folgenden vier Aufgaben aus dem Nationalen Sportabkommen
Die gebildeten Arbeitsgruppen setzen ihre Arbeit fort und erarbeiten einen Plan für 2023 und darüber hinaus, wobei sie die vier Aufgaben aus dem Nationalen Sportabkommen berücksichtigen. Diese vier Aufgaben waren größtenteils bereits in früheren Plänen berücksichtigt worden. Es handelt sich um folgende:
- Verbesserung des Zugangs zu Finanzdienstleistungen.
- Die soziale Zugänglichkeit verbessern.
- Verbesserung der praktischen Barrierefreiheit.
- Effektivere Heranführung inaktiver Menschen an den Sport.
Themenübergreifendes Arbeiten
Innerhalb dieses Themenbereichs besteht der Wunsch, stärker themenübergreifend zu arbeiten (eher vertikal als horizontal). Die Arbeitsgruppen können durch den Einsatz ihres Fachwissens auch bei anderen Themen eine Rolle spielen. Ebenso wird der Verantwortliche für diesen Themenbereich das Fachwissen anderer Themenbereiche nutzen wollen.
Ein zweiter Wunsch ist es, noch mehr Organisationen außerhalb des Sports in dieses Thema einzubeziehen.
Thema 2: Raum für Sport und Bewegung
Alle Ziele aus dem Sportabkommen I sollen im Sportabkommen II fortgeführt werden.
Das sind:
- Anstreben einer effizienteren Nutzung der Sportplätze, Sportanlagen und Sportparks durch eine verstärkte multifunktionale und öffentliche Nutzung
- Nachhaltigere Gestaltung von Sportplätzen, Sportanlagen und Sportparks, um einen Beitrag zu den Klimazielen der Gemeinde Apeldoorn (Energieautarkie bis 2030) zu leisten
- Mehr Platz für Sport und Bewegung im öffentlichen Raum
Die Arbeitsgruppe wird in Kürze zusammenkommen, um diesbezügliche Pläne auszuarbeiten.
Thema 3: Anbieter von Sport- und Bewegungsangeboten zur Förderung der Gesundheit
Höhere Qualifikation der Beschäftigten in der Branche
Die sich daraus ergebenden Aufgaben stehen im Einklang mit der Entwicklung, mehr Trainer für den Vereinsstamm auszubilden und einzusetzen. Diese Entwicklung liegt in der Verantwortung von Sportservice Apeldoorn. Die Vereine sind daran natürlich ebenfalls beteiligt, und dieses Ziel berührt auch das Thema ‘Sozial sicherer Sport’. Zu diesem Zweck wird eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Darin sind unter anderem Sportservice Apeldoorn, eine Reihe von Vereinen, ein Trainer für “Positives Coaching” sowie (langfristig) Vereins-Kadertrainer vertreten. Die Arbeitsgruppe wird einen „Qualitätsplan“ ausarbeiten und umsetzen.
Stärkung der Durchsetzungskraft
Dies ist eine laufende Entwicklung, bei der Sportservice Apeldoorn (im Gespräch mit der Gemeinde) am Zug ist. Es geht darum, die Mittel aus der ‘breiten Regelung für Kombinationsfunktionen’ anders einzusetzen und Möglichkeiten für die Besetzung neuer Funktionen zu prüfen, deren Profile kürzlich im Rahmen des Sport- und Bewegungsabkommens II erstellt wurden. Dabei handelt es sich um die Funktionen Vereinsmanager, Parkmanager und Vereins-Kadertrainer. Hierfür werden wir zunächst keine Arbeitsgruppe einrichten. Wir begleiten den Prozess als federführende Akteure und beraten als Vereinsunterstützer.
Effektivere Vereinsunterstützung für Sportanbieter
Die Vereinsförderung ist in Apeldoorn gut verankert. Der Sportrat, Sportservice Apeldoorn und Stiens haben bereits eine Kooperation geschlossen, die in einer unterzeichneten Vereinbarung festgehalten ist. Diese wird fortgesetzt. Darüber hinaus knüpft diese Kooperation an die landesweiten Entwicklungen im Hinblick auf die Zusammenarbeit unter anderem mit Verbänden und der Region an. Der Berater für lokalen Sport des NOC*NSF unterstützt dies. Ziel ist es, die Vereinsförderung vor Ort effektiver zu gestalten.
Die Umsetzung der Maßnahmen aus dem Sport- und Bewegungsabkommen I von Apeldoorn wurde in Angriff genommen, unter anderem die Organisation von Netzwerktreffen für Sportvereine. Eine kleine Gruppe von Sportfunktionären und anderen Beteiligten wird gebeten, sich hierfür als Unterstützer zu engagieren.
Bessere Abstimmung von Angebot und Nachfrage vor Ort
Zu diesem Zweck wurde „Sportplein Apeldoorn“ ins Leben gerufen, das bei „Sportservice“ betrieben wird. Ergänzend zum Ziel von „Sportplein“, das Angebot und die Teilnehmerzahl zu erhöhen, passt dies zum Ziel des „Sportakkoord II“, die Daten von „Sportplein“ zu nutzen, um das Sportangebot in Apeldoorn noch besser auf die Bedürfnisse der Bevölkerung abzustimmen. Zunächst ist hierfür eine gute Abstimmung mit dem/den Product Owner(n) von „Sportplein“ erforderlich.
Thema 4: Bewegungsgeschicklichkeit
Im Bereich „Bewegungsfertigkeiten“ werden vier Aspekte berücksichtigt. Diese sind:
Mehr Aufmerksamkeit für Bewegung bei den Kleinsten
Die Bewegungsempfehlungen für die Altersgruppe der 0- bis 4-Jährigen sind inzwischen in Kraft getreten. Das bedeutet, dass weitere Maßnahmen folgen können. Die derzeitige Arbeitsgruppe wurde gebeten, die Maßnahmen (von denen einige bereits umgesetzt wurden) und Ideen anhand der Bewegungsempfehlungen für die Altersgruppe 0–4 Jahre zu prüfen und die Maßnahmen und Ideen weiter auszuarbeiten. Aus dieser Gruppe werden Vertreter des CJG, der Kinderbetreuung und der Physiotherapie in die Arbeitsgruppe entsandt.
Bessere Möglichkeiten für Kinder, Sport und Bewegung zu entdecken
Für diesen Bereich laufen bereits mehrere Maßnahmen, die im Rahmen des „Sport- und Bewegungsabkommens II Apeldoorn“ weitergeführt werden. Dabei handelt es sich um „Sport des Monats“, „Sport im Stadtteil“, „Level UP“ und „MRT“. Diese werden von Sportservice Apeldoorn bereits weiter ausgebaut. Der Verantwortliche bei Sportservice Apeldoorn wurde gebeten, in der Arbeitsgruppe mitzuwirken, um die Entwicklungen zu verfolgen und diese im Rahmen der Arbeitsgruppe „Vaardig in Bewegen“ zu unterstützen.
Außerdem wurde das “Binky-Bewegungsdiplom” (BMO-Programm) entwickelt und an Grundschulen getestet. Das kam so gut an, dass diese Initiative im Rahmen des „Sport- und Bewegungsabkommens II Apeldoorn“ weiter ausgebaut wird, damit auch Sportvereine im Stadtteil dieses Angebot bereitstellen können. Die Finanzierung kann über CSR erfolgen, sodass Kinder kostenlos oder fast kostenlos in ihrer unmittelbaren Umgebung einen umfassenden Einblick in Sport und Bewegung erhalten können. Hierfür wird der Verantwortliche für die Einführung des „Binky-Bewegungsdiploms“ mitwirken. Und schließlich soll diese Maßnahme an das nationale Programm „Schule & Umgebung“ anknüpfen.
Stärkerer Fokus auf die motorische Entwicklung und vielseitige Bewegungserfahrung bei Kindern
MQ-Scan kann genutzt werden, um Kinder auf der Grundlage von Daten an ein passendes Angebot weiterzuleiten. Der Weg zu einem passenden Angebot wird nun, da die Daten verfügbar sind, an Bedeutung gewinnen.
Die Arbeitsgruppe wird sich nach den Sommerferien auch mit diesem Thema befassen. Dabei wird sie sich auch mit dem verabschiedeten 2+1+2-Prinzip auseinandersetzen. Wie werden die Unterstützung und die Umsetzung aussehen?
All diese Maßnahmen laufen noch. Der dafür Verantwortliche wird jedoch gebeten, sich der Arbeitsgruppe anzuschließen, damit klar wird, was zusätzlich erforderlich ist.
Förderung der sportlichen Betätigung von Jugendlichen
Einführung des “I do I like”-Tests an Schulen.
Verringerung des Sportausfalls bei Jugendlichen
Mit einer Reihe von Vereinen wurden Gespräche geführt, um zu prüfen, ob Flexibilität im Angebot und mehr Freiraum dazu beitragen können, junge Menschen zu halten. Dies wird 2023 weiterverfolgt.
Thema 5: Sozialverträglicher Sport
Es wird eine neue Arbeitsgruppe gebildet, die sich aus Mitgliedern der derzeitigen Arbeitsgruppe „Positive Sportkultur Apeldoorn“ und neuen Mitgliedern zusammensetzt. Dazu gehören unter anderem Fachleute, die ein Interesse an den Ergebnissen der zu ergreifenden Maßnahmen haben. Die Arbeitsgruppe entwickelt einen breit getragenen Aktionsplan, um soziale Sicherheit und Integrität bei lokalen Sportanbietern zu fördern und zu unterstützen.
Anschließend werden sie Sportanbieter bei der Umsetzung des oben genannten Plans unterstützen und dazu anregen, wobei unter anderem das Führungszeugnis (VOG), das VCP und die Verhaltensregeln berücksichtigt werden.
In der neuen Arbeitsgruppe wird der Übergang von unverbindlichen Empfehlungen zu grundlegenden Anforderungen vollzogen. Diese lauten:
- eine oder mehrere Vertrauenspersonen zu haben;
- die Inanspruchnahme der VOG-Regelung;
- Beachtung der (selbst aufgestellten) Verhaltensregeln und/oder der Verhaltenskodizes für den Sport;
- sowie das Angebot pädagogischer Workshops für Trainer und Coaches.
Letzteres vorzugsweise in Präsenzform und alternativ als E-Learning. Die Arbeitsgruppe stützt sich auf die Erfolge der Arbeitsgruppe „Positive Sportkultur Apeldoorn“, darunter die sorgfältig aufgebaute Datenbank mit Vertrauenspersonen, die in der Gemeinde bei Sportvereinen tätig sind. Sie wird zweimal jährlich, regelmäßig gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern, zu Gruppentreffen eingeladen. Diese Treffen eignen sich hervorragend unter anderem für die Erstellung eines breit getragenen Aktionsplans. Die Arbeitsgruppe wird mit Akteuren aus anderen Themenbereichen zusammenarbeiten, wie beispielsweise „Inklusion und Vielfalt“, „Vitale Sportanbieter“ und „Gesellschaftlicher Wert des Spitzensports“.
Thema 6: Der gesellschaftliche Wert des Spitzensports
Der im Rahmen des Sport- und Bewegungsabkommens I Apeldoorn realisierte „Talent Hub Apeldoorn“ (eine Zusammenarbeit zwischen Sportservice Apeldoorn, dem Veluws College, der FSG Apeldoorn und Topsport Gelderland) wird als Plattform genutzt, um die Qualität der Talentförderung und den kontinuierlichen Ausbildungsweg der Talenttrainer in Apeldoorn weiterzuentwickeln.
Die von den Sportverbänden anerkannten Talentförderungsprogramme in Apeldoorn werden im Einklang mit der Sportagenda 2032 des NOC*NSF intensiv zu Themen wie der Rolle des Talentcoaches, der sozialen Sicherheit und der Integrität begleitet. Als Partner im Talent Hub wird Topsport Gelderland das sichere Sportklima im Rahmen des Programms ‘Veilig naar de Top!’ überwachen und begleiten. Die Themen dieses Programms stehen im Einklang mit der Vision der beteiligten Sportverbände und des NOC*NSF.
Das Weitergabe dieses erworbenen Wissens und dieser Erfahrungen kommt den bereits angeschlossenen Vereinen zugute, die Teil der vom Sportverband anerkannten Ausbildungsprogramme sind. Dies fördert die Entwicklung der Programme in Apeldoorn, ihrer Talenttrainer und Sportler und stärkt die (Sport-)Gemeinschaft in Apeldoorn insgesamt.
Die finanzielle Unterstützung von Eltern und talentierten Sportlern ist ein wichtiges Instrument. SOFA (Teil des Sportrats Apeldoorn) soll jungen talentierten Sportlern und ihren Eltern finanziell unter die Arme greifen, damit ein talentierter junger Sportler weiterhin am Sport teilnehmen kann.
Neben den oben genannten Themen unterstützt die Gemeinde Apeldoorn die Strategie des NOC*NSF für Spitzensportveranstaltungen und Spitzensportanlagen. Damit sind alle Bausteine von Thema 6, dem gesellschaftlichen Wert des Spitzensports, in den kommenden Jahren in vollem Umfang vorhanden.
Kapitel 4: Organisation des Sportabkommens II in Apeldoorn
Die Organisation rund um das Sportabkommen II wird erheblich ausgebaut.
Kernteam
Dieses Team wurde bereits im Rahmen des Sportabkommens I gebildet, damals unter dem Namen „Regiegruppe“. Seit Mai 2023 heißt die Regiegruppe nun „Kernteam“. Dieses Team trifft sich monatlich.
Dem Kernteam gehören folgende Personen an:
- Henk Dijkgraaf, Sportrat
- Sonja Noija, Sportrat (Projektunterstützung)
- Jeroen Kops, Accres
- Erwin Vroom, Stimenz
- Bas Löverink, Gemeinde Apeldoorn (Schatzmeister)
- Aranka Bosch, Stadt Apeldoorn (Koordinatorin für Sport und Prävention)
- Steef van den Boom, Koordinator für Sport und Prävention (kommissarisch).
- Peter de Vries, Stiftung Topvolleybal Dynamo
- Julia Kool, Stadt Apeldoorn (Projektunterstützung)
Teamleiter für Themen/Teilvereinbarungen
Für jedes Thema wurde ein Verantwortlicher aus den unterstützenden Organisationen Accres, Stimenz oder Sportraad Apeldoorn ernannt.
Diese Kapitäne leiten die Arbeitsgruppen mit den sogenannten Spielern und Fans.
Botschafter
Außerdem sind Botschafter für das Sportabkommen im Einsatz (darunter der Sportdezernent der Gemeinde Apeldoorn). Sie werben aktiv für die Teilnahme am Sportabkommen.
Die Gruppe wird noch in diesem Jahr erweitert.
Beratungsausschuss
Zur Bewertung der Anträge wurde ein Beratungsausschuss eingerichtet. Dieser bewertet die Anträge anhand einer Reihe von Kriterien.
Der Beratungsausschuss leitet seine Stellungnahme an den Schatzmeister des Kernteams weiter.
Koordinator für Sport und Prävention
Der Koordinator für Sport und Prävention (kommissarisch) ist Steef van den Boom. Er ist unter s.vandenboom@apeldoorn.nl erreichbar.
Lokale Sportplattform
Die lokale Sportplattform wird nun vom Sportrat Apeldoorn, Sportservice Apeldoorn / Accres Apeldoorn und Stimenz getragen. Sie haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Die Vertreter dieser Organisationen sind den Anbietern von Sport- und Bewegungsangeboten bekannt und können bei Bedarf Kontakt zu ihnen aufnehmen.
Darüber hinaus organisieren diese Einrichtungen gemeinsam und einzeln Veranstaltungen für Sport- und Bewegungsanbieter, und der Sportrat Apeldoorn versendet regelmäßig einen Newsletter an die Sport- und Bewegungsanbieter.
Anfang 2024 wird das Kernteam die lokale Sportplattform auf die Tagesordnung setzen, um einen fundierten Plan für die Funktion der lokalen Sportplattform zu erarbeiten. Dabei werden die fünf vom NOC*NSF genannten Typen herangezogen.
Berater für den lokalen Sport beim NOC*NSF
Der Berater für den lokalen Sport in Apeldoorn ist:
Jordi Maassen van den Brink.
Kapitel 5: Finanzen
Die finanziellen Mittel für die Umsetzung aller oben genannten Maßnahmen wurden bereits bei der VSG beantragt. Sobald diese Mittel eingegangen sind, werden sie auf die verschiedenen Projekte aufgeteilt.