Sportcentrum Matenpark
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Das Sportzentrum Matenpark wird energieneutral

Dieses Projekt ist für unsere Gemeinde von großer Bedeutung und wird in enger Zusammenarbeit mit Accres, dem Betreiber des Sportzentrums, umgesetzt. Damit zeigen wir, dass auch wir selbst hart an einer nachhaltigen Zukunft arbeiten.

Warum diese Renovierung?

Als Stadt Apeldoorn arbeiten wir gemeinsam mit den Einwohnern und Organisationen an ‘der Energie von Apeldoorn’. Bis 2030 haben wir drei Hauptziele:

  • Geringerer Energieverbrauch
  • Mehr erneuerbare Energie
  • Jeder kann mitmachen

Unser großes Ziel ist es, bis 2050 den gesamten Energiebedarf in Apeldoorn lokal zu decken. Deshalb wollen wir so viel Energie wie möglich einsparen und erneuerbare Energie erzeugen. Außerdem werden wir Gebäude auf andere Weise beheizen, nämlich ohne Erdgas. Derzeit werden viele Gebäude noch mit Erdgas beheizt. Dabei handelt es sich um einen fossilen Brennstoff. Bei seiner Verbrennung wird CO₂ freigesetzt. Außerdem könnten die Vorräte zur Neige gehen. Der Umstieg auf nachhaltige Wärme ist daher notwendig und wichtig.

Einzigartig: die erste kommunale begrünte Fassade in Apeldoorn

Das Sportzentrum Matenpark wird das erste kommunale Gebäude in Apeldoorn mit einer begrünten Fassade sein. Diese begrünte Fassade ist nicht nur schön anzusehen. Sie trägt auch dazu bei:

  • Regenwassersammlung
  • Die Reinigung der Luft
  • Schaffung von Lebensraum für Vögel und Insekten

Planung und Beeinträchtigungen

Die Duschen und Umkleideräume sind geschlossen. Dies erfordert eine Umstellung seitens der Nutzer. Gemeinsam mit Accres und dem Bauunternehmer bemühen wir uns, die Halle weiterhin zugänglich zu halten. Die Renovierungsarbeiten werden voraussichtlich im ersten Quartal 2026 abgeschlossen sein.

Was wird sich ändern?

Energie und Heizung

  • Neue Beleuchtung: Alle Lampen werden durch LED-Beleuchtung ersetzt. Diese verbraucht deutlich weniger Strom.
  • Wärmepumpen: Die alten Gasheizkessel werden abgeschafft. An ihre Stelle treten moderne Wärmepumpen für die Heizung.
  • Warmes Wasser: Auch für die Warmwasserbereitung verwenden wir kein Gas mehr. Es wird ein Wärmepumpen-Boiler installiert.
  • Sonnenkollektoren: Das Gebäude wird mit zusätzlichen Solarmodulen ausgestattet. Diese erzeugen nachhaltigen Strom.
  • Batterie zur Speicherung: Es wird eine Batterie installiert, um den Energieverbrauch in Spitzenzeiten zu senken und Strom für die spätere Nutzung zu speichern. Auf diese Weise versuchen wir, den Anteil der selbst erzeugten Energie zu erhöhen.

Bessere Isolierung

  • Neue Fenster: Die alten Doppelverglasungen werden durch HR++-Glas ersetzt. Dadurch wird die Wärme im Winter besser im Raum gehalten und im Sommer draußen.
  • Isolierung: Die gesamte Außenfassade des Gebäudes wird besser gedämmt und abgedichtet.

Mehr Komfort und Barrierefreiheit

  • Neue Lüftungsanlage: Es wird ein ausgewogenes Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung installiert. Dies sorgt für frische Luft und spart Energie.
  • Aufzug: Durch einen neuen Aufzug wird das Gebäude besser zugänglich.
  • Dusche und Umkleideraum werden mit neuen Sanitäranlagen ausgestattet.
  • Zusätzlicher Platz: Es entsteht ein neuer multifunktionaler Raum, der besser genutzt werden kann.
  • Blick in den Saal: Die Kantine wird im ersten Stock eingerichtet, sodass man von dort aus auf den Saal blicken kann.

Nachhaltige Materialien und Wasser

  • Kreislaufwirtschaft im Bauwesen: Wir verwenden so weit wie möglich Materialien, die wiederverwendet werden können.
  • Grauwasserkreislauf: Regenwasser wird, soweit möglich, wiederverwendet.
  • Mehr Grün: Rund um das Gebäude wird es mehr Grünflächen geben, darunter auch Nistkästen für Vögel.

Warum ist das wichtig?

Diese Sanierung steht im Einklang mit unserer Vision für kommunale Immobilien. Dabei konzentrieren wir uns auf fünf Themenbereiche zur Verbesserung der Nachhaltigkeit:

  1. Energie: Erdgasfrei, eigene Stromerzeugung und Speicherung
  2. Raum: Bessere Nutzung des verfügbaren Raums
  3. Materialien: Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Materialnutzung
  4. Wasser und Grünflächen: Mehr Grünflächen, Grauwasserkreislauf und begrünte Fassade
  5. Wohlbefinden: Bessere Barrierefreiheit und soziale Beschäftigung

Gemeinsam an die Arbeit

Mit dieser Sanierung zeigen wir, dass die Gemeinde Apeldoorn in Sachen Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle einnimmt. Wir gehen mit gutem Beispiel voran und inspirieren Einwohner und Unternehmen dazu, ebenfalls Schritte in Richtung einer energieneutralen Zukunft zu unternehmen.

Das renovierte Sportzentrum Matenpark wird zu einem Vorbild dafür, wie wir im Jahr 2050 leben wollen: energieneutral, nachhaltig und komfortabel. Ein Ort, an dem Sport und Nachhaltigkeit zusammenkommen.

Weitere Informationen

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