In der Umweltvision 2040 beschreibt die zukünftige räumliche Entwicklung von Apeldoorn. In den kommenden 20 Jahren wird sich in der Stadt, den Dörfern und der Natur viel tun. Auch landesweite, dringende Herausforderungen wie die Wohnungsnot werden in der Vision beschrieben. Mit der Zentralregierung wurde daher vereinbart, dass Apeldoorn bis 2030 8.000 neue Wohnungen schaffen soll, wobei unter anderem der südliche Stadtrand im Fokus steht. Um die Wohnungsknappheit in Apeldoorn rasch zu beheben, sind daher neue, kreative und innovative Lösungen erforderlich.
Was genau beinhaltet das Projekt „Host-City“?
Im Rahmen des Projekts prüfen das Ministerium für Inneres und Königreichsbeziehungen (BZK), die Provinz und die Gemeinde gemeinsam, ob wir an diesem Standort zügig 500 Wohnungen realisieren können. Dabei handelt es sich um 300 Wohnungen, die langfristig bestehen bleiben. Darüber hinaus geht es um 200 Stellplätze für mobile Wohnungen. Diese Stellplätze werden nicht jederzeit vollständig ausgelastet und dienen der Aufnahme von flexiblen Wohnungen aus anderen Gemeinden. Zum Beispiel, weil diese dort aufgrund planerischer Hindernisse nicht aufgestellt werden können oder weil dort kein Platz mehr vorhanden ist. Die Kombination aus festen Wohnungen und den Grundstücken für versetzbare Wohnungen sorgt für ein gutes Wohnumfeld und eine hohe Wohnqualität.
Sehen Sie sich das Gebiet auf der Karte an (PDF, 6 MB)
Was sind flexible Wohnungen und für wen sind sie gedacht?
Flexwohnungen sind schöne, vollwertige Wohnungen, die in vielen Fällen schlüsselfertig geliefert werden, eine Lebensdauer von mindestens 30 Jahren haben und leicht versetzt werden können. Alle 500 Wohnungen sind für Einwohner der Gemeinde Apeldoorn bestimmt. Dazu zählen Familien, Erstkäufer und Senioren. Damit sind sie eine der Lösungen, um die Wartelisten in unserer Gemeinde zu verkürzen.
Umweltplan
Um die Wohnungen bauen zu können, ist ein neuer Raumordnungsplan erforderlich. In diesem Plan ist festgelegt, wo gebaut werden darf und wie das Gebiet gestaltet wird.
Die dafür erforderlichen Untersuchungen werden bis zum Sommer 2026 abgeschlossen sein. Der Entwurf des Umweltplans wird voraussichtlich kurz nach dem Sommer 2026 zur Einsichtnahme ausgelegt. In diesem Zeitraum können Sie zu dem Plan Stellung nehmen.
Außerdem veranstalten wir dann eine Informationsveranstaltung. Dort können Sie Ihre Fragen stellen und weitere Erläuterungen zu den Plänen erhalten.
Ausschreibung
Für den Bau der Wohnungen schreibt die Gemeinde eine Ausschreibung aus. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem Bauunternehmen und Bauträger einen Plan für das Gebiet einreichen. In diesem Plan zeigen sie, wie die Wohnungen aussehen werden und wie sie sich in die Umgebung einfügen.
Die Gemeinde entscheidet sich letztendlich für den Anbieter mit dem besten Konzept. Dabei betrachten wir nicht nur die Wohnungen selbst, sondern auch die Qualität des Lebensumfelds. Dazu gehören beispielsweise Grünflächen, der Verkehr und die Anbindung an die Umgebung.
Nach der Vergabe arbeitet der ausgewählte Bieter den Plan weiter aus und beginnt mit den Vorbereitungen für den Bau.
Beteiligung
Anwohner und andere Betroffene wurden in den vergangenen Jahren zu verschiedenen Zeitpunkten informiert und einbezogen. Es wurden Versammlungen organisiert und Gespräche mit Anwohnern, Grundstückseigentümern und Organisationen geführt.
Im Rahmen dieser Gespräche haben die Menschen ihre Bedenken und Anliegen geäußert, beispielsweise in Bezug auf den Verkehr, die Landschaft und die Planung. Diese Rückmeldungen fließen in die weitere Ausarbeitung der Pläne ein.
In der kommenden Zeit liegt der Schwerpunkt vor allem auf der Information. Wir halten Sie über den Fortschritt und die nächsten Schritte auf dem Laufenden. Sobald der Raumordnungsplan zur Einsichtnahme ausliegt, können Sie auch offiziell Stellung nehmen.
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