Verwaltungssekretariat
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E: adviesraadsociaaldomein@apeldoorn.nl
Datum: 27. Januar 2025
Unsere Artikelnummer: ASDA 2025-02
An: den Stadtrat der Gemeinde Apeldoorn
CC: Marijke Eppink, Tim Lodder
Betreff: Stellungnahme zum (Entwurf der) Leitlinien für die Sozialförderung 2026–2029
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
Entsprechend Ihrer Anfrage geben wir eine Stellungnahme zu den (Entwürfen der) Leitlinien für den Zuschuss „Welzijn 2026–2029“ ab. In unserer Stellungnahme orientieren wir uns am Inhaltsverzeichnis des Papiers.
In den ersten drei Kapiteln werden unter anderem die allgemeinen Grundsätze und die Finanzierung behandelt. Die Entscheidung, eine Reihe von Aktivitäten mittels eines Haushaltszuschusses zu finanzieren, können wir unterstützen. In Punkt 1.5 werden einige Schwerpunkte genannt, die wir gerne um drei Themen ergänzen möchten:
Im Kapitel „Jugend“ wird darauf eingegangen, wie die Jugend- und Jugendarbeit unterstützt und gestaltet wird. Wir möchten an dieser Stelle zwei Themen ansprechen, die zwar möglicherweise nicht Gegenstand dieses Papiers sind, aber dennoch in engem Zusammenhang mit dieser Förderung stehen. Zunächst lenkt der Beirat die Aufmerksamkeit auf die Einwohner, die in bestimmten Stadtvierteln oder Situationen Belästigungen durch Jugendliche erleben, sich dabei aber nicht oder kaum gehört fühlen. Ein zweiter Schwerpunkt, mit dem der erste Punkt möglicherweise gelöst werden kann, ist die Notwendigkeit ausreichender physischer Treffpunkte für die Jugend und der vor Ort tätigen Jugendbetreuer.
Es wird empfohlen, in den Förderbedingungen auf die genannten Themen einzugehen.
Im Bereich der Nachbarschafts- und Gemeindeentwicklung wird an verschiedenen Stellen die ABCD-Methode als wichtiges Instrument genannt. Es wird angemerkt, dass Experten die Wirksamkeit dieser Methode in Frage stellen.
Es wird empfohlen, die ABCD-Methode (erneut) im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit und Wirksamkeit in diesem Zusammenhang zu prüfen.
Unter den spezifischen Grundsätzen (Punkt 5.3.) wird im Abschnitt „Einsatz von Fachkräften“ erwähnt, dass eine jährliche Bewertung des zusätzlichen Einsatzes in bestimmten Stadtvierteln oder Stadtteilen stattfinden wird, da diese besondere Aufmerksamkeit erfordern.
Es wird empfohlen, diesen Stadtvierteln besondere Aufmerksamkeit zu widmen, indem die Häufigkeit der Bewertungen erhöht wird.
Es wird mit Freude festgestellt, dass die Grundsätze in Punkt 5.3. die „Vitalitätsagenda“ und den „Nachbarschaftsplan“ als unterstützende Dokumente heranziehen.
Im Kapitel „Unterstützung durch die Stadtteilteams“ sind in Abschnitt 6.3 die Beiträge zu „Samen 055“ formuliert. Der Beirat ist der Ansicht, dass diese Formulierungen sehr allgemein gehalten sind
Es wird empfohlen, die genannten Ziele von „Samen 055“ spezifischer und konkreter zu formulieren.
Im letzten Kapitel wird auf die unabhängige Kundenbetreuung eingegangen, die wir von ganzem Herzen befürworten. Auch die von Ihnen erwähnte Bedeutung, die der Bekanntheit dieser Möglichkeit zur Unterstützung des Antragstellers beigemessen wird, möchten wir gerne unterstreichen.
Gerne sind wir bereit, die von uns genannten Empfehlungen und Anmerkungen näher zu erläutern.
Mit freundlichen Grüßen,
Ewoud Remmelts
Vorsitzender des Beirats für den Sozialbereich in Apeldoorn
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