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Wir machen die Polizei besonders auf die Durchsetzung der Vorschriften aufmerksam. Jeder Stadtteilrat verfügt über eine Anzeige mit Geschwindigkeitsmesser. Diese kann beispielsweise in der Van-Hasselt-Allee aufgestellt werden. Darüber hinaus prüft unser Verkehrsexperte bereits in der Planungsphase, ob für einige Straßen verkehrsberuhigende Maßnahmen (wie z. B. Bodenschwellen) wünschenswert sind.
Dies ist uns bewusst, weshalb ein Lärmschutzspezialist in das Projekt eingebunden ist. Das Ausmaß der Lärmbelästigung wird zu einem großen Teil durch das Fahrverhalten der Menschen und die Fahrgeschwindigkeit der Fahrzeuge bestimmt; wenn Fahrzeuge durch die Straße ‘donnernd’ fahren, führt dies nicht nur zu einem Gefühl der Unsicherheit, sondern auch zu Lärmbelästigung. Besondere Aufmerksamkeit widmen wir der Van-Heutszlaan und der Van-Hasseltlaan. Möglicherweise werden hier zusätzliche Maßnahmen zur Geschwindigkeitsbegrenzung ergriffen.
Im Vergleich zur derzeitigen (schlechten) Straßenoberfläche führen Pflastersteine zu keiner Verschlechterung, wenn sie (maschinell) passgenau und im Fischgrätenmuster verlegt werden. Die Klinker selbst sind viel präziser gefertigt als Klinker ‘von früher’. Sie kommen präzise aus der Form und weisen nur eine geringe Fase auf. Je präziser der Klinker, desto präziser kann er verlegt werden. Außerdem werden wir die Klinker in dem – was die Geräuschentwicklung betrifft – günstigsten Verlegemuster verlegen: im Fischgrätenmuster.
„De Parken“ wird so gestaltet, dass die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt ist. Dazu gehört eine sichere Straßenbreite von etwa 5,5 bis 6 Metern, und hier und da wurden Fahrbahnschwellen angelegt. Eine weitere Option wäre, die Straße etwas zu verengen, um den Bäumen mehr Platz im Boden zu verschaffen.
Bei der Anpflanzung von Bäumen wird stets geprüft, inwieweit ein Baum in seiner unmittelbaren Umgebung Beeinträchtigungen verursachen kann. Wir versuchen, die bestehenden Gegebenheiten hinsichtlich der Bäume und Parkplätze so weit wie möglich beizubehalten.
Ehrlich gesagt lässt sich dazu noch nichts sagen. Weitere Untersuchungen werden hier Klarheit schaffen. Deshalb werden ‘Zugversuche’ durchgeführt, um die Stabilität und Festigkeit des Baumes zu prüfen. Sicherheit hat oberste Priorität, aber wir sind uns des großen Wertes der denkmalgeschützten Bäume in Ihrer Nachbarschaft durchaus bewusst.
Nein, die Anpflanzung der Bäume erfolgt parallel zu allen anderen Arbeiten an der Kanalisation und am Straßenbelag.
Der “Rahmen” des Stadtviertels lässt sich unterteilen in die prägenden Alleebäume (hauptsächlich Eichen und Buchen) und den “Randbereich”, d. h. Straßen, in denen Bäume stehen und/oder gepflanzt werden, die kleiner sind und zu einer anderen Art gehören.
Die Vorschriften bezüglich des denkmalgeschützten Stadtbildes, denen der neue Entwurf entsprechen muss, sind unter anderem in Flächennutzungsplänen und Bildqualitätsplänen festgelegt. Dadurch muss die Landesregierung nicht mehr alle Zeichnungen und dergleichen einzeln prüfen. Die Pläne werden zudem alle von der Kommission für Umweltqualität (Baugenehmigungsbehörde) geprüft, die auch die Qualität überwacht.
Es gibt relativ viele Einfahrten, bei denen maßgeschneiderte Lösungen geprüft werden müssen. In den zu erstellenden Entwürfen werden wir dies so weit wie möglich berücksichtigen. Dabei behalten wir im Entwurf die bestehende Situation so weit wie möglich bei. In bestimmten Fällen werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen, um zu prüfen, was wir verbessern oder anpassen können.
Aufgrund der Wachstumsmöglichkeiten für Bäume und/oder der Breite der Gehwege könnte es sein, dass wir die Straßenbreite verringern. Ein schmaleres Straßenprofil wirkt zudem in der Regel geschwindigkeitsmindernd. Solche Änderungen werden sich jedoch erst in der Entwurfsphase zeigen.
Die Umstellung von Gegenverkehr auf Einbahnverkehr führt in vielen Fällen zu einer Erhöhung der Geschwindigkeit. Autofahrer rechnen nämlich nicht mehr mit Verkehrsteilnehmern aus der Gegenrichtung (mit Ausnahme von Radfahrern). Dies wirkt sich wiederum negativ auf den Lärmpegel aus. Die Einrichtung von Einbahnverkehr bringt noch eine Reihe weiterer Nachteile mit sich. Erstens wird die Erreichbarkeit verschiedener Wohnhäuser in den Parken eingeschränkt. Verschiedene Anwohner müssen zusätzliche Kilometer zurücklegen, um ihre Wohnung zu erreichen. Zudem verlagert sich das Verkehrsaufkommen häufig auf umliegende Straßen. Daher wird in der Planungsphase für jede Straße geprüft, ob eine Änderung der Fahrtrichtungsstruktur wünschenswert ist.
Während der Planungsphase wird unser Verkehrsplaner prüfen, auf welchen Straßen verkehrsberuhigende Maßnahmen wünschenswert sind. Die Verlegung von Fahrbahnschwellen ist nur möglich, wenn der Verkehrsplaner dafür einen unmittelbaren Anlass sieht. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn eine zusätzliche Fahrbahnschwelle angebracht wird, wodurch es wünschenswert ist, die Standorte der Fahrbahnschwellen auf einer Straße neu zu verteilen.
Können Einfahrtskonstruktionen aufgrund einer veränderten Parksituation auf dem eigenen Grundstück angepasst oder zusätzlich errichtet werden?
Sie können hierfür eine Genehmigung über die Umweltamt. Der Antrag wird bearbeitet, und die eventuelle Umsetzung kann dann beispielsweise von unserem Bauunternehmer übernommen werden.
Die Steine werden im Köperverband (der stark an ein Fischgrätenmuster erinnert) verlegt. Dies ist die beste Lösung hinsichtlich des Geräuschpegels.
Die Farbe, für die wir uns entscheiden wollen, ist Mangan. Ein Braunton. Der Klinker ist dezent, zeitlos und harmoniert mit den basaltfarbenen Gehwegplatten. Ein ähnlicher Klinker – in derselben Farbe – war früher in einem Teil der Straßen des Viertels verlegt.
Es werden 30 x 30 cm große Pflastersteine verlegt, die dort nun auch liegen.
Dazu können Sie ein Beantragung einer Genehmigung über das Umweltamt. Der Antrag wird bearbeitet, und die eventuelle Umsetzung kann dann beispielsweise von unserem Bauunternehmer übernommen werden.
Grundsätzlich wird es keine Änderungen bei der Anzahl der Parkplätze und den Standorten geben. Dennoch ist es immer gut, uns Ihre konkreten Wünsche mitzuteilen.
Aber sicher! Es ist sehr wichtig, die Erreichbarkeit des Stadtteils – trotz der Beeinträchtigungen – so gut wie möglich aufrechtzuerhalten. Wir werden daher alles tun, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.
Für den Austausch der Abwasserkanalisation auf Ihrem Grundstück steht keine Förderung zur Verfügung. Für die Entkopplung des Regenwassers, bei der das Regenwasser nicht mehr an die Abwasserkanalisation angeschlossen wird, sondern vor Ort in den Boden versickert oder oberirdisch über den Garten zur öffentlichen Straße abgeleitet wird, ist hingegen eine Förderung möglich. Erfahren Sie mehr über die Förderung für die Entkopplung von Regenwasser.
Nein, das ist nicht verpflichtend.
Eine Entkopplung ist besser für die Umwelt (verhindert die Austrocknung des Untergrunds) und beugt einer Überlastung des Kanalisationssystems sowie Wasseransammlungen auf den Straßen bei starken Regenfällen vor. Erfahren Sie mehr über die Regenwasserableitung.
Es gibt Verfahren, bei denen das im Garten aufgefangene Regenwasser wiederverwendet wird, beispielsweise zum Spülen der Toilette. Dies ist jedoch eine relativ kostspielige Technik und erfordert hohe Investitionen (Verlegung zusätzlicher Rohrleitungen in den Wohnungen). Die damit verbundenen Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen.
Das Wasser kann im eigenen Garten mit einer Kiste, einem Kiesbehälter oder durch Tiefenversickerung (Schacht mit einem vertikalen Versickerungsrohr von ca. 3 m) aufgefangen werden. Wir werden die technischen Möglichkeiten näher erläutern. Es besteht auch die Möglichkeit, das Regenwasser zur Straße zu leiten, wo es in die kommunale Versickerungskanalisation gelangt. Diese Kanalisation lässt das Regenwasser nach und nach in den Boden versickern und leitet überschüssiges Regenwasser in die Teiche ab.
Der erste Schmutz wird in den Straßenabläufen aufgefangen. Dabei handelt es sich vor allem um feste Bestandteile wie Reifengummi und Ähnliches. Die Straßenabläufe werden durchschnittlich zweimal pro Jahr mit einem Abflusssauger geleert. Das gelöste Streusalz (Solewasser) wird lokal über die Versickerungsrohre unter der Straße in den Boden geleitet. Über die Auswirkungen von Streusalz auf das Grundwasser und/oder den Boden ist wenig bekannt. An Versuchsabschnitten entlang von Autobahnen wurden Messungen des Salzgehalts pro Kilogramm trockener Erde aus dem Straßenrand durchgeführt. Diese Messungen ergaben, dass die Salzbelastung in einer Entfernung von ca. 3 m vom Straßenrand nahezu dem natürlichen Salzgehalt des Bodens entspricht. Im Rahmen der Glatteisbekämpfung kommen übrigens neue Techniken zum Einsatz, durch die die Salzbelastung der Umgebung so weit wie möglich reduziert wird (Nasssalztechnik und automatisiertes Streuen in Abhängigkeit von den verwendeten Streubreiten).
Nein, das Kanalisationssystem der Parkenbuurt ist Teil eines viel größeren Mischkanalisationssystems (ein System, bei dem sowohl Abwasser als auch Regenwasser über dieselben Rohre abgeleitet wird).In der Parkenbuurt wird derzeit – im Verhältnis zur Gesamtmenge des aus diesem System abgeleiteten Abwassers – nur ein Teil des abzuführenden Wassers lokal vom Mischkanalisationssystem abgezweigt und über ein getrenntes System vor Ort in den Boden versickert oder in offene Teichgewässer abgeleitet.
Der Bauunternehmer erstellt einen Zeitplan. Wir können derzeit noch nicht genau sagen, wie lange die Arbeiten pro Straße dauern werden. Der Bauunternehmer wird sich so weit wie möglich mit Ihnen abstimmen, damit beispielsweise die Erreichbarkeit einer Hausarztpraxis so gut wie möglich gewährleistet bleibt. Allerdings wird es bei jedem Wohnhaus vorkommen, dass Sie für einen kurzen Zeitraum nicht mit dem Auto bis vor Ihr Haus fahren können. Bei den Informationsabenden zu den einzelnen Bauphasen werden wir detailliert darauf zurückkommen. Dort werden auch die Entwürfe für die einzelnen Straßen vorgestellt.
Das Projektgebiet bleibt im Notfall jederzeit für Rettungsdienste erreichbar. Vorübergehende Verkehrsmaßnahmen werden auf der Grundlage des endgültigen Zeitplans für die Bauarbeiten festgelegt. Diese werden den direkt Anwohnenden und den Rettungsdiensten vor Beginn der Bauarbeiten mitgeteilt.
Wir werden die Polizei besonders auf die Durchsetzung der Verkehrsregeln aufmerksam machen. Jeder Stadtteilrat verfügt über eine Anzeige mit Geschwindigkeitsmesser. Darüber hinaus werden wir in der Planungsphase prüfen, ob verkehrsberuhigende Maßnahmen wünschenswert sind.
Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft ziehen sich wie ein roter Faden durch dieses Projekt. Die Verwendung von Pflastersteinen ist beispielsweise wesentlich nachhaltiger als die Verwendung von Asphalt. Außerdem kann das Regenwasser besser zwischen den Pflastersteinen in den Boden versickern (und/oder über die Versickerungskanalisation abgeleitet werden). Die Abkopplung der Regenrinnen ist ebenfalls eine umweltbewusste Entscheidung. Die Arbeiten, die wir durchführen werden, werden so weit wie möglich nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft ausgeführt.
Dies ist notwendig, um ein funktionierendes Kanalisationssystem errichten zu können. Im Planungsprozess prüfen wir sehr sorgfältig, ob das Aufreißen von qualitativ hochwertigen Straßen wirklich notwendig ist.
Das Viertel „Parkenbuurt“ wird als Ganzes betrachtet. Auch die Molleruslaan ist Teil des Gesamtkonzepts. Die Allee erfordert in den kommenden Jahren keine Instandhaltungsmaßnahmen und ist daher nicht in das aktuelle Projekt einbezogen. Sollte eine Instandhaltung erforderlich werden, wird auch die Molleruslaan mit Klinkerpflaster versehen.
In Absprache mit dem Bauunternehmer wird geprüft, wie die Arbeiten durchgeführt werden sollen. Sollte tatsächlich ein erhöhtes Risiko für Erschütterungen zu erwarten sein, werden wir vor den Häusern Vorabaufnahmen (Fotos der Wände vor Beginn der Arbeiten) anfertigen lassen.
Ja. Wir prüfen jedoch die Wiederverwendung der Materialien. Es besteht die Gefahr, dass es zu Bruchschäden kommt. Wir werden auf jeden Fall neue und alte Materialien nicht miteinander vermischen.
Nein, das ist leider nicht möglich.
Die Glätte bei Frost ist in der Tat ein Nachteil von Klinkerbelägen. In ganz Apeldoorn gilt weiterhin die Richtlinie, dass nur Durchgangsstraßen ‘gestreut’ werden. Die Streurouten bleiben daher grundsätzlich unverändert. Wir leiten diese Information jedoch an die Kollegen der Abteilung Verwaltung & Instandhaltung weiter.