Bomen langs een vijver

Bäume in Apeldoorn

Apeldoorn ist die grüne Hauptstadt der Veluwe. Darauf sind wir stolz! Diesen Titel verdienen wir unter anderem deshalb, weil es in unserer Gemeinde so viele schöne Bäume gibt. Der Großteil der Bäume befindet sich auf der Veluwe: in unseren Wäldern, Hecken und entlang der Gräben. Aber auch in unserer Stadt und in den Dörfern gibt es jede Menge Bäume. Entlang von Straßen und Alleen sowie in den Stadtparks und Bachgebieten findet man viele verschiedene Baumarten. Auch auf Privatgrundstücken stehen viele Bäume.

Die Gemeinde ist für die Pflege von nicht weniger als 75.000 Bäumen in öffentlichen Grünanlagen verantwortlich. Wir tun alles, damit die Bäume gesund alt werden können. Das bedeutet, dass wir die Bäume pflegen und regelmäßig überprüfen. Wenn ein Baum nicht gut wächst, weil er nicht in gutem Boden steht, verbessern wir die Umgebung des Baumes. Ist ein Baum krank oder stellt er eine Gefahr dar, ergreifen wir Maßnahmen, indem wir ihn zurückschneiden oder fällen. Um sicherzustellen, dass unsere Waldanlagen vielfältig und zukunftsfähig bleiben, ist es manchmal auch notwendig, Bäume zurückzuschneiden oder sie bewusst verfallen zu lassen. Außerdem pflanzen wir jedes Jahr neue Bäume, damit genügend Bäume erhalten bleiben.

Bäume liefern Sauerstoff und spenden Schatten

An heißen Tagen spenden Bäume kühlen Schatten. Das ist wichtig für die Umgebung, sowohl für Menschen als auch für Tiere. Aufgrund des Klimawandels wird es immer wichtiger, genügend Bäume pro Quadratmeter zu haben. Vor allem in der Stadt wird es sonst schnell zu heiß.

Außerdem liefern Bäume buchstäblich Luft, da sie CO₂ in Sauerstoff umwandeln. Bäume sind also sehr wichtig!

Einen Baum selbst fällen lassen

Bäume stehen unter Naturschutz. Das bedeutet, dass Sie sie nicht einfach so fällen dürfen. Auch ein starker Rückschnitt, der als „Kandelaberschnitt“ bezeichnet wird, fällt darunter. Der Schutz von Bäumen ist in der Allgemeinen Ortsverordnung (APV) geregelt.

Für Bäume, die Sie fällen möchten, benötigen Sie daher eine Fällgenehmigung. Bei der Prüfung eines Fällantrags wägt die Gemeinde das Interesse an der Fällung des Baumes gegen das Interesse an dessen Erhalt ab. Gründe für die Fällung eines Baumes können beispielsweise eine Gefahr, unverhältnismäßige (sehr schwerwiegende) Belästigungen oder ein schwerwiegendes öffentliches Interesse sein. Gründe für den Erhalt von Bäumen sind beispielsweise der grüne Charakter von Apeldoorn, die Kühlung des Stadtviertels und der Wert des Baumes für die Natur.

Weitere Informationen zur Beantragung einer Fällgenehmigung finden Sie auf der Seite „Bäume fällen“.

Achtung! Ab dem 1. September 2024 gelten in Apeldoorn geänderte Vorschriften für Bäume. So gibt es ab diesem Datum keine Gebiete mehr, in denen keine Fällgenehmigung erforderlich ist, und innerhalb des bebauten Gebiets gilt überall die Fällgenehmigungspflicht.

Bäume und Nachbarn

Mit Wirkung vom 1. September 2024 wurden in Apeldoorn die Vorschriften zum Abstand von Bäumen zur Grundstücksgrenze angepasst. Der Mindestabstand zwischen einem Baum und der Grundstücksgrenze beträgt nun 50 Zentimeter. Ein geringerer Abstand ist nur zulässig, wenn eine Einigung mit den Nachbarn vorliegt. Für Hecken gilt kein Mindestabstand mehr.

Beim Pflanzen von Bäumen und Hecken ist es immer wichtig, zu bedenken, wie groß ein Baum wird, wenn er ausgewachsen ist. Eine Buche wird für einen kleinen Garten vielleicht zu groß. Außerdem können die Wurzeln und Äste letztendlich weit über die Grundstücksgrenze des Nachbarn hinauswachsen. Das Beschneiden ist erlaubt, darf jedoch nicht so weit gehen, dass der Baum verstümmelt oder instabil wird.

Hilfe bei der Pflege eines besonderen Baumes

Sind Sie Eigentümer eines registrierten „besonderen Baumes“? Die Pflege eines solchen Baumes erfordert oft entsprechendes Fachwissen. Die Gemeinde Apeldoorn kann Sie dabei unterstützen. Es gibt eine Förderprogramm „Besondere Bäume“ die Sie nutzen können.

Umweltinitiative

Möchten Sie Ihre Straße oder Ihr Viertel grüner gestalten? Kennen Sie einen Ort in Ihrer Nachbarschaft, an dem Sie sich mehr Grün wünschen? Oder haben Sie selbst eine schöne, kreative Idee, wie Sie Ihre Straße oder Ihr Viertel grüner gestalten können? Das kann zum Beispiel ein kleiner Nachbarschaftsgarten oder ein grüner Spielplatz sein. Lassen Sie es uns wissen. Wir werden das gemeinsam mit Ihnen in Angriff nehmen. Alle Initiativen, mit denen wir Apeldoorn grüner gestalten können, sind willkommen. Weitere Informationen zur „Groen“-Initiative.

Hilfe bei der Gartenpflege

Wird Ihnen die Gartenpflege zu viel? Reichen Ihre (finanziellen) Möglichkeiten nicht aus, um sich dabei helfen zu lassen? Dann wenden Sie sich bitte an De Kap um einen Auftrag für kleinere Gartenarbeiten zu erteilen. Dazu gehören beispielsweise einfache Schnittarbeiten oder das Zusammenkehren von Laub.

Eine weitere Organisation, die Ihnen bei der Gartenpflege helfen kann, ist Zorgsaam Apeldoorn (Hilfe für Mitglieder gegen eine Gebühr).

Möchten Sie Menschen helfen, für die die Gartenpflege zu anstrengend wird? Auch dann können Sie sich bei De Kap oder Zorgsaam.

Hochstamm-Brigade Apeldoorn

Die Hochstamm-Brigade Apeldoorn (HSB) ist eine engagierte Gruppe von Freiwilligen, die seit Herbst 2023 eigenständig tätig ist. Das Ziel der HSB ist es, sich für den Erhalt von Hochstamm-Obstbäumen einzusetzen.

Haben Sie Interesse, sich dieser Baumschnittgruppe anzuschließen, oder haben Sie keine Ahnung, wie Hochstamm-Obstbäume beschnitten werden müssen, dann können Sie Kontakt sich mit ihnen in Verbindung setzen.

Baumarten in Apeldoorn

In Apeldoorn wachsen viele verschiedene Baumarten. Möchten Sie wissen, welche das sind? Dann schau dir die Karte an. Wenn Sie auf einen Baum klicken, sehen Sie sofort, um welche Baumart es sich handelt.

Weitere Informationen zur Baumpolitik finden Sie in der Bomben-Memorandum 2024–2040 (PDF, 3,95 MB)

Auf dieser Karte finden Sie die Standorte, an denen in Apeldoorn Bäume gefällt und gepflanzt werden. Die Darstellung kann geringfügig von der aktuellen Situation abweichen.

Raum zum Wachsen

Unsere Baumpfleger prüfen, ob Bäume gut wachsen können. Dabei schauen wir, ob der Baum gesund ist und genügend Platz zum Wachsen hat. Es kann sein, dass wir einen Baum zurückschneiden müssen oder dass der Standort zusätzliche Düngung oder Belüftung benötigt. In manchen Fällen ist eine Fällung unvermeidlich.

Baumpflege in öffentlichen Grünanlagen

Maßnahmen an Bäumen in Waldanlagen zielen darauf ab, die Waldanlage vielfältiger und zukunftssicherer zu gestalten. Eine in Bezug auf Baumarten oder Alter einheitliche Waldanlage ist anfälliger für Krankheiten und für Pflanzen und Tiere weniger wertvoll. Daher kann es notwendig sein, bestimmte Bäume absterben zu lassen, indem man sie ‘ringt’, bis auf den Stamm zurückschneidet oder sogar fällt. Dies tun wir, damit Pflanzen, Sträucher und andere Bäume die Chance erhalten, zu wachsen.

Totes Holz, neues Leben

An Orten, an denen dies vertretbar ist, wie beispielsweise in Waldparks, lassen wir abgestorbene Äste häufiger liegen oder abgestorbene Bäume stehen. Wir tun dies, weil altes und abgestorbenes Holz in der Natur sehr wertvoll ist. Es bietet Lebensraum für eine Vielzahl von Lebewesen, von seltenen Pilzen bis hin zu Fledermäusen und von Käfern bis hin zu Flechten. Sehen Sie also einen toten Baum im Wald oder im Park liegen? Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass unsere Naturpfleger diesen Baum absichtlich dort liegen lassen.

Weitere Informationen zu totes Holz.

Baumfällung und Neuanpflanzung

Um genügend gesunde Bäume in unserer Gemeinde zu erhalten, ist es notwendig, jedes Jahr eine Reihe von Bäumen zu ersetzen und neue zu pflanzen. Manchmal ist dies erforderlich, weil ein Baum zu alt oder krank ist. Manchmal ist es auch unvermeidlich, dass ein Baum Platz für etwas anderes machen muss, zum Beispiel für eine Straße, ein Gebäude oder sogar einen anderen Baum. Wo immer möglich, pflanzen wir für jeden gefällten Baum einen neuen. Das tun wir manchmal an derselben Stelle, manchmal aber auch an einem anderen Ort.

Beim Pflanzen neuer Bäume achten wir natürlich besonders darauf, die Wachstumsbedingungen zu verbessern, damit der richtige Baum am richtigen Ort steht. Unter der Erde benötigt ein Baum genauso viel Platz wie über der Erde. Das bedeutet, dass wir manchmal weniger Bäume neu pflanzen, diese aber dafür einen guten, großzügigeren Standort erhalten. So können sie gesund heranwachsen.

Baumschnitt

Die Gemeinde erhält häufig Anfragen zum Baumschnitt. In der Regel schneiden wir einen Baum alle 3 bis 5 Jahre, es sei denn, der Baum stellt beispielsweise eine unmittelbare Gefahr für die Umgebung dar. Unser Bauminspektor begutachtet regelmäßig die Bäume im öffentlichen Raum und entscheidet, ob ein Baumschnitt erforderlich ist. Weitere Informationen darüber, wann wir Bäume beschneiden und wann nicht, finden Sie auf der Seite zum Thema Baumschnitt.

Bäume bei der Projektentwicklung

Wenn beispielsweise Wohnhäuser gebaut oder eine Straße neu gestaltet werden, kann dies Auswirkungen auf bestehende Bäume haben. Bei solchen Raumplanungsvorhaben ist es wichtig, sorgfältig zu prüfen, ob die bestehenden Bäume in den Plan integriert werden können. Auch während der Arbeiten ist es wichtig, so vorzugehen, dass die Bäume, die wir erhalten wollen, nicht beschädigt werden – weder ober- noch unterirdisch.

Ersatz von markanten Bäumen

Manchmal prägen Bäume das Straßenbild. Nach und nach ersetzt die Stadtverwaltung diese prägenden Bäume. Man denke dabei an Stadtteile mit vielen großen, alten Bäumen. Bei der Erneuerung werden wir häufiger als in der Vergangenheit verschiedene Baumarten und Altersklassen gemischt pflanzen. Damit wollen wir beispielsweise verhindern, dass Krankheiten oder Schädlinge von Baum zu Baum übertragen werden können. Denken Sie beispielsweise an den Eichenprozessionsspinner. Durch das Pflanzen verschiedener Baumarten investieren wir sowohl in die Verlängerung der Lebensdauer der Bäume als auch in die Artenvielfalt.

Ernährung und Düngung

Bäume brauchen Nahrung. Diese Nahrung besteht aus Sonnenlicht und CO₂ aus der Luft, ergänzt durch Sauerstoff, Wasser, Mineralien und Nährstoffe aus dem Boden. Die Natur hat das gut geregelt. Wenn man abgefallene Blätter liegen lässt, kann der Baum die Nährstoffe wieder aufnehmen, sobald die Blätter verrottet sind. Wo dies nicht möglich ist, beispielsweise aus Gründen der Verkehrssicherheit, ist es in manchen Fällen notwendig, Bäume zusätzlich zu düngen, zum Beispiel mit Kalk oder Baumdünger.

Baumbunker

In der Stadt ist der Platz unter der Erde begrenzt, beispielsweise durch Kanalisation, Kabel und Leitungen. In diesem Fall schaffen wir Platz, indem wir den Baum in einen sogenannten unterirdischen ‘Baumbunker’ pflanzen. Eine Art großer Blumentopf unter der Erde. So beeinträchtigen sich Baum und Umgebung nicht gegenseitig. Auf diese Weise bewahrt Apeldoorn seinen grünen Charakter.

Eichenprozessionsraupe

Die Eichenprozessionsraupe ist die Raupe eines Nachtfalters. Menschen und Tiere können im Sommer erhebliche Beschwerden durch die Eichenprozessionsraupe bekommen. Die Tiere entwickeln nämlich neben den normalen weißen Haaren auch Brennhaare. Diese können bei Berührung zu Juckreiz, Hautausschlag und Reizungen der Augen oder Atemwege führen. Wir unternehmen viel, um die Entwicklung der Raupen zu verhindern. Wir versuchen, die natürlichen Feinde der Raupe anzulocken. Dazu gehören beispielsweise Vögel und bestimmte Wespenarten. Dennoch können wir nicht alles verhindern. Haben Sie ein Nest mit Eichenprozessionsraupen entdeckt? Sie können den Standort der Gemeinde melden. Wir entfernen diese dann aus dem Baum. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite „Belästigungen und Gefahren durch Tiere“

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