Park Berg en Bos Apeldoorn
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Es steht nicht gut um unsere Wälder in Apeldoorn

In diesem Jahr und in den kommenden Jahren werden Sie Veränderungen im Wald bemerken. So stellen wir beispielsweise Zäune um junge Bäume auf, damit Tiere diese nicht fressen. Außerdem entfernen wir an verschiedenen Stellen im Wald Nadelbäume und pflanzen verschiedene Laubbaumarten an. Dadurch ist der Wald besser vor Waldbränden geschützt und es kommen mehr Tier- und Pflanzenarten vor.

Um besondere Naturgebiete zu schützen und Konflikte zwischen verschiedenen Nutzungsarten (wie Mountainbikern und Wanderern) zu vermeiden, ist es sinnvoll, das Gebiet aufzuteilen. Zu diesem Zweck überprüfen wir erneut die Einteilung der Gebiete sowie das bestehende Wander- und Radwegenetz. Indem wir hier und da einen Weg sperren und eine neue Route anlegen, verringern wir die Belastung besonderer Naturgebiete durch die Nutzung, ohne dass dadurch das Walderlebnis beeinträchtigt wird. Außerdem gibt es Maßnahmen, die für Besucher weniger sichtbar sind. So arbeiten wir beispielsweise daran, einen Boden mit einem ausgewogenen Nährstoffhaushalt zu schaffen. Wir verringern das Risiko unkontrollierbarer Waldbrände durch die Pflege von brandhemmenden Abgrenzungen. Wir überwachen verschiedene seltene Tier- und Pflanzenarten wie den Hirschkäfer, die Blauflügel-Heuschrecke und die Sand-Eidechse und ergreifen entsprechende Maßnahmen. Außerdem sorgen wir an Orten mit hohem Naturwert für Ruhe. 

Wildzwijn
Wildschwein
Hertjes in het bos
Rehe im Wald

Warum sind Wälder wichtig?

Wälder bieten uns wichtige Vorteile. Dazu gehören saubere Luft, Holz, Wasserspeicherung, Nahrung, CO₂-Speicherung, Kühlung, eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt sowie Schönheit. Die meisten Menschen genießen es, im Wald zu sein und die Natur zu bewundern. Das trägt zu einer guten Gesundheit bei. Deshalb müssen wir uns gut um den Wald kümmern. Im Waldbewirtschaftungsplan wurde über die nachhaltige Nutzung des Waldes nachgedacht, damit er auch in Zukunft das liefern kann, was wir brauchen.

Verwaltung

Der Naturpark „Berg en Bos“ und „Dennenheuvel“ unterscheiden sich stark voneinander, sowohl hinsichtlich der Waldzusammensetzung als auch hinsichtlich der Nutzung. Daher gibt es für beide Gebiete unterschiedliche Bewirtschaftungskonzepte.

Im Naturpark Berg en Bos steht die Erhaltung eines ökologisch wertvollen Waldes im Vordergrund. An zweiter Stelle stehen die Freizeitnutzung und die Pflege des zuvor genannten Kulturerbes. Auch die Holzproduktion bietet die Möglichkeit einer nachhaltigen Nutzung und kann ein Mittel zur Erreichung ökologischer Ziele sein.

In Dennenheuvel/Philipsbosje sorgen wir dafür, dass man sich dort weiterhin gut erholen kann. Darüber hinaus verbessern wir, wo immer möglich, die natürlichen Werte. In beiden Gebieten arbeiten wir mithilfe natürlicher Prozesse und mit einem kleinräumigen Ansatz an Stabilität, Vitalität und einer hohen Artenvielfalt. Dies führt zu einem robusten Ökosystem, das den Auswirkungen des Klimawandels gewachsen ist.

Maßnahmen in den kommenden zehn Jahren

  • Wir bewirtschaften den Wald auf kleinräumige und naturnahe Weise: Wir nutzen spontane Prozesse, greifen nur schrittweise ein und streben einen Mischwald mit vielen einheimischen Baumarten an.
  • Wir pflanzen neue Laubbäume und schützen diese mit Zäunen, damit die Anzahl und Vielfalt der Laubbaumarten zunimmt.
  • Wir arbeiten an der Bodenverbesserung und einem ausgewogenen Nährstoffhaushalt. Dazu setzen wir kleinere Maschinen ein, um Spurrillenbildung und Verdichtung des Waldbodens so weit wie möglich zu vermeiden. Darüber hinaus stellen wir den Nährstoffhaushalt des Bodens durch die Anpflanzung bestimmter Bäume und Sträucher wieder her und prüfen, ob zusätzliche Nährstoffe zugeführt werden müssen.
  • Wir verringern das Risiko unkontrollierbarer Waldbrände, indem wir den allgemeinen Gesundheitszustand des Waldes verbessern und den Wald in Parzellen unterteilen. Dabei richten wir brandhemmende Abgrenzungen ein.
  • Wir kümmern uns besonders gut um Bäume mit hoher Holzqualität. Zu diesem Zweck werden Bäume mit guter Holzqualität systematisch gegenüber Bäumen mit geringerer Holzqualität bevorzugt. Das bedeutet jedoch nicht, dass es keinen Platz für schiefe, dicke, alte Bäume oder Bäume weniger produktiver Arten gibt. Auch diese dürfen durchaus vorhanden sein.
  • Wir stellen die Qualität alter Eichen- und Buchenwälder wieder her, indem wir schöne Waldränder und Lichtungen im Wald schaffen und alte Bäume erhalten.
  • Wir ergreifen Maßnahmen zum Schutz seltener Tier- und Pflanzenarten wie des Fliegenden Hirsches, der Blauflügel-Heuschrecke und der Sand-Eidechse. Ein Beispiel hierfür ist die Erhöhung des Anteils an Totholz und alten Bäumen, in denen sie Unterschlupf finden und Nahrung suchen können.
  • Wir sorgen für Ruhe an Orten, die für die Natur wichtig sind, und schaffen Möglichkeiten für Erholung und Entwicklung in anderen Gebieten. Wir überprüfen das Wegenetz erneut und reduzieren es in ökologisch wichtigen Teilen des Waldes.
  • Wir sorgen dafür, dass der Wald sicher und zugänglich bleibt, indem wir regelmäßig Baumkontrollen durchführen und abgestorbenes Holz entfernen. Wir halten die Wege in gutem Zustand, und auch die Durchsetzung der Vorschriften spielt eine wichtige Rolle.
  • Wir bewahren wichtige Kulturerbe-Elemente für die Zukunft, indem wir Bodenschäden verhindern und Kulturerbe wie Grabhügel pflegen. Dabei spielt die Bereitstellung von Informationen eine wichtige Rolle.

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