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Standort 3: Edisonlaan / Laan van Zevenhuizen

Auf dem Gelände der ehemaligen Zwitsal-Fabrik wurden jahrzehntelang die bekannten Pflegeprodukte hergestellt. Es ist die Erfolgsgeschichte des Apothekers und Unternehmers Cor Jansen. 

Im Jahr 1920 gründete er in Apeldoorn eine kleine pharmazeutische Fabrik an der Floralaan/Deventerstraat. Vor allem Jansens Schweizer Salbe, die er unter dem Namen ‘Zwitsal’ verkaufte, bescherte ihm Erfolg. Das fröhliche Babygesicht, das einen von den Puderdosen, Salbentöpfchen und Lotionsfläschchen anblickte, war das Gesicht seiner Tochter Mieke Jansen. 

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg verlegte er die Fabrik an diesen Standort am Vlijtseweg. Dieser Standort war aufgrund seiner Lage direkt am Kanal attraktiv, sodass die Rohstoffe und Abfallstoffe per Boot angeliefert und abtransportiert werden konnten. Einige Gebäude waren daher auch zum Kanal hin ausgerichtet.  

Von der Gründung bis zur Übernahme durch einen großen multinationalen Konzern im Jahr 1964 war Christiaan ten Tuynte der Hausarchitekt. Alle Gebäude bis zu diesem Zeitpunkt stammen aus seiner Feder. Dadurch bilden sie trotz ihrer unterschiedlichen Formen und Baujahre gemeinsam eine starke Einheit. Im Jahr 2011 wird das Unternehmen geschlossen. Cor Jansen blieb bis zu seinem Tod im Jahr 1975 stets mit dem Unternehmen verbunden, das er ganz aus eigener Kraft groß gemacht hatte. 

Zwart-witfoto van het bedrijfsgebouw van UNIVAL met grote ramen, een vijver en bomen aan de voorzijde

Siehe auch: Bau der Zwitsal-Fabrik in der Deventerstraat 

Der Hecht: König der Binnengewässer 

In stillen, klaren Gewässern, umgeben von Schilfgürteln und Seerosen, herrscht ein Raubtier, das seit Jahrhunderten eine Schlüsselrolle im Gleichgewicht des Ökosystems spielt: der Hecht. Mit seinem stromlinienförmigen Körper, seinen scharfen Zähnen und seinem blitzschnellen Angriff ist er ein Meisterjäger. Doch sein Wert geht weit über seine beeindruckende Jagdtechnik hinaus. 

Der Hecht ist ein Spitzenprädator. Das bedeutet, dass er an der Spitze der Nahrungskette steht und die Bestände anderer Fische reguliert. Ohne Hechte könnten sich Arten wie Brassen und Rotaugen explosionsartig vermehren. Eine Überpopulation dieser Fische kann zu einer Überweidung der Wasserpflanzen und einer Zunahme von Schwebealgen führen. Das Wasser wird dann trüb, der Sauerstoffgehalt sinkt, und schließlich stirbt das Ökosystem langsam ab. 

Durch seine Anwesenheit hält der Hecht das Ökosystem im Gleichgewicht. Er sorgt dafür, dass die Artenvielfalt erhalten bleibt: nicht zu viele Pflanzenfresser, nicht zu viele Raubfische. Dies hat sogar indirekte Auswirkungen auf Vögel, Insekten und Amphibien, die auf klares Wasser und gesunde Vegetation angewiesen sind. 

Zudem ist der Hecht eine Indikatorart. Sein Vorkommen sagt viel über die Wasserqualität aus. Hechte benötigen sauberes, sauerstoffreiches Wasser. Wenn sie verschwinden, ist das oft ein Zeichen dafür, dass das Ökosystem durch Verschmutzung, Klimawandel oder menschliche Eingriffe unter Druck steht. Der Mensch beeinflusst das Leben des Hechts unter anderem durch den Fischfang. Alle Termine anzeigen die zu diesem Thema erstellt wurden.

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