Quelle: Roelofs
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Verkehrsstudie Nordwest-Apeldoorn

Im Jahr 2022 hat der Gemeinderat die Umweltvision für Apeldoorn verabschiedet. Diese Vision sieht den Bau von 12.000 neuen Wohnungen vor, um die Einwohnerzahl auf mindestens 180.000 zu steigern. Dies hat auch Auswirkungen auf den Verkehr. Die Raumordnungsvision betont, wie wichtig es ist, Verkehrsprobleme anzugehen, insbesondere auf der Außenringstraße. Dabei wurde die Hertenlaan/Reeënlaan als Engpass ausgewiesen.

Dies deckt sich mit den Erfahrungen der Anwohner der Hertenlaan/Reeënlaan und Umgebung. Sie haben sich im Herbst 2023 an die Politik in Apeldoorn gewandt, um die von ihnen empfundenen Belästigungen zu erörtern. Auch aus der Zwolseweg und der Anklaarseweg gehen bei der Gemeinde ähnliche Beschwerden ein. Die Anwohner berichten von Problemen wie hohem Lkw-Verkehr, Erschütterungen in den Häusern und Unsicherheit für Radfahrer aufgrund der schmalen Straßen. Auch im Jahr 2024 haben die Anwohner der Hertenlaan/Reeënlaan und andere Anwohner ihre Bedenken gegenüber dem Gemeinderat geäußert.

Ende Februar 2026 erhielten die Einwohner von Nordwest einen Brief über den Stand der Untersuchung.

Im vergangenen Jahr hat die Gemeinde die drei Lösungsansätze weiter geprüft. Es handelt sich um eine komplexe Fragestellung, und es hat sich gezeigt, dass die Entscheidung, für welche Option man sich entscheidet, erhebliche Auswirkungen auf das Viertel haben kann. Daher wird die Untersuchung weiter vertieft, und derzeit gibt es noch keine Klarheit darüber, welche Lösung die beste ist. Teil der Untersuchung sind persönliche Gespräche mit einem Teil der Anwohner.

Belästigungen und einen Teil der Engpässe verringern

Obwohl noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde, hat der Stadtrat beschlossen, die Belästigungen und einen Teil der Engpässe bereits jetzt etwas zu verringern. Daher wird die Stadt zwischen 2026 und 2028 unter anderem folgende Maßnahmen umsetzen:

  • Gespräche mit Unternehmen und dem Unternehmerverband, um den Güterverkehr verstärkt über die A50 und die A1 zu leiten (2026);
  • die Anpassung der Kanalschächte in der Reeënlaan und der Hertenlaan zur Verringerung von Lärm und Erschütterungen (2026);
  • die Verbesserung der Sicherheit des Fußgängerüberwegs auf dem Anklaarseweg an der Koninginnelaan (2026–2027) und eine Untersuchung des Fußgängerüberwegs an der Marconistraat (2027–2028);
  • Verbesserung der Anbindung des OostVeluwewegs an die A50 für den Güterverkehr (voraussichtlich 2027/2028).

Diese Maßnahmen sind unabhängig von der letztendlichen Entscheidung für eine der drei Lösungsansätze.

Wie geht es weiter?

Im kommenden halben Jahr stehen persönliche Gespräche mit den Anwohnern im Mittelpunkt. Anschließend werden alle Ergebnisse zu einer Empfehlung zusammengefasst. Auf dieser Grundlage entscheidet sich der Stadtrat für eine der drei Optionen.

Im Februar 2025 organisierten wir einen Anwohnerabend zur Verkehrslage in Nordwest-Apeldoorn. Damals versprachen wir, noch vor dem Sommer eine Entscheidung zu treffen, was leider nicht gelungen ist. Die Untersuchung möglicher Lösungen nimmt mehr Zeit in Anspruch als erwartet. Wir möchten, dass der Stadtrat eine fundierte Entscheidung treffen kann, daher schließen wir zunächst alle Untersuchungen ab. Nach dem Sommer hat ein spezialisiertes Forschungsinstitut mit der Arbeit begonnen. Dessen Bericht erwarten wir Ende 2025. Danach organisieren wir erneut eine Bürgerversammlung, um die Ergebnisse zu besprechen und Ihre Meinung einzuholen. Der Stadtrat wird voraussichtlich im ersten Quartal 2026 eine Entscheidung treffen.

Am Mittwochabend, dem 5. Februar, fanden in De Groene Hoven zwei Bewohnerveranstaltungen statt. Insgesamt waren etwa 120 Bewohner anwesend. An diesem Abend wurden drei Lösungsansätze vorgestellt, für die der Gemeinderat seine Präferenz zum Ausdruck gebracht hat. Der Gemeinderat hat noch keine endgültige Entscheidung getroffen, aber wir haben den Bewohnern im Rahmen einer Präsentation und einer Fragerunde die derzeit vorliegenden Optionen nähergebracht.

Es war ein gelungener Abend, an dem die Anwohner der Gemeinde ihre Anliegen und Bedenken mitgeteilt haben. Diese werden bei der weiteren Ausarbeitung der drei möglichen Lösungsansätze berücksichtigt.

Die folgenden Lösungsansätze wurden erörtert.

  • Weniger Verkehr auf den Straßen in Apeldoorn Nordwest
    • Den Verkehr über den Oost Veluweweg zur A50 und A1 umleiten.
    • Geschwindigkeitsbegrenzungen: auf 30 km/h auf der Hertenlaan, der Reeënlaan und dem Anklaarseweg (zwischen Zwolseweg und Kanaal Noord) sowie auf dem Amersfoortseweg und außerhalb geschlossener Ortschaften auf dem Zwolseweg
    • Die Anbindung des Gewerbegebiets Stadhoudersmolen soll über den Oost Veluweweg/die A50 erfolgen und nicht mehr über den Anklaarseweg.
  • Mehr Platz für den Verkehr auf den Hauptstraßen
    • Die Hertenlaan/Reeënlaan wird als vollwertiger Bestandteil des Rings als einspurige Straße mit zwei Fahrtrichtungen, Radwegen und Grünstreifen gestaltet. Die Höchstgeschwindigkeit bleibt bei 50 km/h. Dies kann bedeuten, dass Wohnhäuser weichen müssen oder dass ein Tunnel unter der Hertenlaan und der Reeënlaan gebaut wird.
    • Das Gewerbegebiet Stadhoudersmolen wird über den Oost Veluweweg/die A50 erschlossen. Die Höchstgeschwindigkeit auf dem Anklaarseweg (zwischen Zwolseweg und Kanaal Noord) wird auf 30 km/h gesenkt.
  • Beibehaltung der derzeitigen Situation mit kleinen Verbesserungen
    • Die Straßen und Geschwindigkeiten auf allen betroffenen Straßen bleiben weitgehend unverändert.
    • Kleine Anpassungen, wie separate Radwege und bessere Parkmöglichkeiten, verbessern die Lebensqualität.

Die Gemeinde wird die Varianten nun weiter ausarbeiten. Zu den einzelnen Schritten dieser Ausarbeitung gehören die Erstellung von Entwürfen, grobe Kostenschätzungen, die detaillierte Untersuchung der verschiedenen Auswirkungen sowie weitere Gespräche mit den Beteiligten. Die am 5. Februar von den Anwohnern vorgebrachten Anmerkungen werden dabei ebenfalls berücksichtigt. Das Ergebnis der Ausarbeitung wird schließlich mit dem Gemeinderat besprochen und zur Beschlussfassung vorgelegt.

Im Mai/Juni 2024 wurde eine Umfrage unter den Anwohnern durchgeführt, um deren Meinung zur Verkehrslage zu erfragen. Anwohner der Hertenlaan, Reeënlaan, Anklaarseweg, Zwolseweg und der umliegenden Straßen wurden dazu eingeladen. Etwa 160 Personen haben an der Umfrage teilgenommen.

Aus dieser Gruppe wurden 40 Personen für zwei Arbeitssitzungen ausgewählt, wobei pro Straße eine ausgewogene Vertretung gewährleistet war. Diese Arbeitssitzungen fanden am 2. Juli und am 11. September 2024 statt.

Während der ersten Arbeitssitzung wurden die Ergebnisse der Analysen und der Umfrage vorgestellt. Außerdem diskutierten die Teilnehmer in kleinen Gruppen die Probleme und erarbeiteten mögliche Lösungen.

Im Rahmen der beiden Arbeitssitzungen wurden mögliche Lösungsansätze vorgestellt, zu denen die Teilnehmer Stellung nehmen konnten.

Im September 2024 fanden zudem Gespräche mit Schulen und Unternehmern aus der Nachbarschaft statt. Das Verkehrsbüro SAB/Roelofs hat in diesem Zeitraum Untersuchungen durchgeführt und an möglichen Lösungen mitgewirkt. Die Ergebnisse der Untersuchung und die Beiträge der Beteiligten wurden in dem Bericht zusammengefasst. Verkehrsstudie Apeldoorn Nordwest (PDF, 9,9 MB).

Der voraussichtliche Zeitplan für 2026 lautet wie folgt:

  • Für den Sommer: persönliche Gespräche.
  • Die Lösungsansätze hinsichtlich ihrer Umweltauswirkungen, ihrer rechtlichen Durchführbarkeit und ihrer Kosten weiter untersuchen
  • Herbst 2026: Der Stadtrat entscheidet sich für die bevorzugte Variante
  • Anschließend: Bürgerversammlung und „Politischer Markt“ in Apeldoorn mit dem Gemeinderat

Weitere Informationen

Haben Sie Fragen zu dem Projekt? Dann wenden Sie sich bitte an:
VerkeerNoordwest@apeldoorn.nl

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