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Maßnahmen aufgrund der eingegangenen Rückmeldungen zum Informationsabend

Am Dienstag, dem 10. Juni, fand im Rathaus ein Informationsabend statt. Im Rahmen dieses Informationsabends wurden verschiedene Fragen gestellt. Nachstehend finden Sie eine Übersicht über diese Fragen und unsere Antworten darauf.

Die am häufigsten genannten Themen in den Rückmeldungen der Anwohner (Top 15)

1. Geschwindigkeitsüberschreitung / Geschwindigkeitskontrolle (30 km/h)

  • Forderungen nach Blitzgeräten, höheren Fahrbahnschwellen und mehr Plateaus.
  • Beschwerden über Autos, die mit einer Geschwindigkeit von bis zu 80–118 km/h fahren.

2. Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger

  • Gefährliche Situationen u. a. an der Vlijtsemühle, am Pletterijpad und im Zwitsalpark.
  • Eine Mischung aus starkem Verkehr, E-Bikes, Rollern und Fußgängern wird als risikoreich empfunden.

3. Durchgangsverkehr (vor allem Lkw und Lieferfahrzeuge)

  • Besonders häufig erwähnt an der Vlijtsekade, am Kanaal Noord, an der Generaal-van-Heutsz-Straße und im Parkenbuurt.
  • Wunsch, Absperrungen oder Einbahnverkehr einzurichten, um dies zu verringern.

4. Fahrbahnschwellen und Straßenverengungen

  • Wird häufig an bestimmten Stellen gefragt (z. B. direkt nach der Abzweigung zur Deventerstraat).
  • Auch Vorschläge für Pflanzkübel, Vertiefungen oder Pfosten, um den Verkehr zu verlangsamen.

5. (Mobile) Blitzgeräte

  • Wird als strukturelle Lösung zur Durchsetzung der Geschwindigkeitsbegrenzung und als Abschreckungsmittel genannt.

6. Verlegung der Buslinie / andere Gestaltung des Kanaal Noord

  • Vorschläge, den Bus über den Kanaal Noord statt über den Vlijtseweg fahren zu lassen.
  • Den Kanal Nord verbreitern und dort den Verkehr in beide Richtungen ermöglichen.

7. Erhaltung / Ausbau der Grünanlagen

  • Mehr Bäume, Grünflächen und der Erhalt bestehender Bäume.
  • Grün wird sowohl als geschwindigkeitsmindernd als auch als positiv für die Lebensqualität angesehen.

8. Zugänglichkeit für Anwohner / Unternehmen

  • Einwände gegen Absperrungen oder Sperrungen für Gewerbetreibende und Anwohner.
  • Anträge auf Aufrechterhaltung der Erreichbarkeit trotz Verkehrsmaßnahmen.

9. Bedenken hinsichtlich des Wasserbetteffekts

  • Befürchtung, dass die Verkehrsberuhigung auf dem Vlijtseweg zu zusätzlichem Verkehrsaufkommen auf den umliegenden Straßen (wie Generaal van Heutszlaan, Laan van Kerschoten, Parkenbuurt) führen könnte.

10. Antrag auf eine eindeutige Beschilderung und Vorfahrtsregelungen

  • Gleichrangige Kreuzungen, deutlich sichtbare 30-km/h-Schilder, Markierungen auf der Fahrbahn.

11. Nebenstraßen von rechts

  • Antrag, Kreuzungen gleichwertig zu gestalten und den ‘Vortritt von rechts’ konsequent anzuwenden (u. a. bei Zufahrten aus den Stadtvierteln und an der Vlijtsemolen/Dukdalf).

12. Laufende Arbeiten

  • Vorübergehende Geschwindigkeitsbegrenzungen und Kontrollen während der Bauphase (z. B. temporäre Bodenschwellen oder mobile Blitzgeräte), um zusätzliche Gefahren zu vermeiden.

13. Einsatz von Totwinkel-Spiegeln

  • Anbringung von (Rundum-)Spiegeln an unübersichtlichen Stellen und Ausfahrten (z. B. an Fußgängerüberwegen/Parkplatzauffahrten) für eine bessere Sicht zwischen Pkw, Lkw und Radfahrern.

14. Lärmmindernder Asphalt

  • Einsatz von lärmminderndem Straßenbelag auf Abschnitten mit direkter Fassadenbelastung, um Spitzenlärm und Erschütterungen zu begrenzen.

15. Einbahnverkehr

  • Vorschläge für Einbahnverkehr auf dem Vlijtseweg.

Maßnahmen aufgrund der eingegangenen Rückmeldungen zum Informationsabend

1. Geschwindigkeitsüberschreitung / Geschwindigkeitskontrolle (30 km/h)

In ruhigen Zeiten wird auf dem Vlijtseweg schnell gefahren. Der südliche Abschnitt ist bereits eine 30-km/h-Zone. Nach der Neugestaltung wird diese Geschwindigkeitsbegrenzung bis zur Edisonlaan gelten. Zwischen der Deventerstraat und der Laan van Kerschoten müssen die Fahrbahnschwellen den Richtlinien für Buslinien entsprechen. Fahrbahnschwellen jenseits der Laan van Kerschoten können je nach Busroute möglicherweise steiler ausfallen.

2. Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger

An Kreuzungen wie der Vlijtsemolen, dem Pletterijpad und dem Zwitsalpark wird für jeden Standort die beste Lösung geprüft. Außerdem wird geprüft, wo Zebrastreifen erforderlich sind. Die neue Gestaltung wird den Verkehr nicht beseitigen, soll aber die Geschwindigkeit verringern. In Phase 2 wird festgelegt, welche Verkehrsteilnehmer gegebenenfalls ausgeschlossen werden können.

3. Schleichverkehr

Umgehungsverkehr entsteht häufig bei hohem Verkehrsaufkommen oder vorübergehenden Verkehrsbehinderungen. Eine dauerhafte Lösung ist schwierig, da die Erreichbarkeit für Dienstleister wie Paketdienste und die Müllabfuhr gewährleistet bleiben muss. Eine Sperrung oder Einbahnregelung auf dem Vlijtseweg ist erst möglich, wenn es eine gute Alternative gibt.

4. Fahrbahnschwellen und Straßenverengungen

Schwellen werden dort angebracht, wo dies möglich und sinnvoll ist. Im südlichen Abschnitt gelten aufgrund der Buslinie bestimmte Vorgaben: Diese Schwellen sind niedriger und länger. Auch der Abstand zwischen den Schwellen muss den Vorgaben entsprechen. Leider ist kein Platz für Pflanzkübel wie auf der Laan van Kerschoten vorhanden.

5. (Mobile) Blitzgeräte / Verkehrsüberwachung

Mobile Blitzgeräte werden von der Staatsanwaltschaft unter Berücksichtigung der Verkehrssicherheit und der registrierten Vorfälle aufgestellt. Die Polizei legt fest, wo und wann Kontrollen durchgeführt werden. Für den Vlijtseweg liegen hierzu noch keine Informationen vor.

6. Verlegung der Buslinie / andere Gestaltung des Kanaal Noord

Die derzeitige Buslinie wird von Fahrgästen genutzt, die vom Bahnhof zu den Schulen und künftig auch zum neuen Schwimmbad fahren. Eine Verlegung ist daher nicht naheliegend. Eine andere Gestaltung des Kanaal Noord ist derzeit nicht möglich, wird aber in Phase 2 berücksichtigt.

7. Erhaltung / Ausbau der Grünanlagen

Die Begrünung hat für die Gemeinde Apeldoorn hohe Priorität. Aufgrund des Verkehrsaufkommens ist es schwierig, zusätzliche Grünflächen zu schaffen, insbesondere im südlichen Teil und an der Ostseite des nördlichen Teils. An der Westseite wird die Begrünung der ökologischen Zone entlang der Grift geprüft.

8. Zugänglichkeit für Anwohner / Unternehmen

Alle Wohnhäuser und Unternehmen bleiben in der neuen Situation nahezu genauso gut erreichbar wie bisher.

9. Bedenken hinsichtlich des Wasserbetteffekts

Die Neugestaltung wird das Verkehrsbild auf dem Vlijtseweg kaum verändern. Der durch das Schwimmbad bedingte Anstieg des Verkehrsaufkommens wird größtenteils außerhalb der Hauptverkehrszeiten stattfinden. Für Phase 2 muss klar sein, wie die Umgebung gestaltet wird. Es liegen bereits Verkehrsdaten vor, sodass eine Nullmessung nicht erforderlich ist.

10. Antrag auf eine eindeutige Beschilderung und Vorfahrtsregelungen

Die Beschilderung und Markierung müssen den gesetzlichen CROW-Richtlinien entsprechen. Eine übermäßige Beschilderung kann jedoch Verwirrung stiften, weshalb die Gemeinde hier Zurückhaltung übt.

11. Nebenstraßen von rechts

Die derzeitige Vorfahrtsregelung bleibt bestehen. Verkehrsexperten halten eine Änderung für unsicher.

12. Laufende Arbeiten

Die Arbeiten konzentrieren sich nun auf den Vlijtseweg. In Phase 2 geht es darum, den Schleichverkehr und das Verkehrsaufkommen zu reduzieren. Dazu ist eine gute Alternative zum derzeitigen Verkehrsangebot erforderlich.

13. Einsatz von Totwinkel-Spiegeln

Es wird untersucht, ob Totwinkel-Spiegel entlang des Vlijtseweg zur Verkehrssicherheit beitragen. Der Einsatz wird für jeden Standort hinsichtlich Eignung und Wirksamkeit bewertet.

14. Lärmmindernder Asphalt

Lärmmindernder Asphalt wurde untersucht, doch bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h ist der Effekt vernachlässigbar. Daher wird dieser auf dem Vlijtseweg nicht eingesetzt.

15. Einbahnverkehr

Anwohner haben vorgeschlagen, den Vlijtseweg in eine Einbahnstraße umzuwandeln. Dies ist derzeit aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens auf den umliegenden Straßen nicht möglich. In Phase 2 wird dies als Option im Rahmen des umfassenderen Verkehrskonzepts berücksichtigt.

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