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Ein einzigartiger Arbeitsstandort in zentraler Lage

Ecofactorij II liegt an der Kreuzung der Autobahnen A1 und A50 und bietet mit rund 31 Hektar Netto-Gewerbefläche Platz für neue Unternehmen oder für bestehende Unternehmen aus Apeldoorn, die möglicherweise umziehen möchten. Es wird ein regionaler Gewerbestandort für die Fertigungsindustrie und die Logistik. Die Ecofactorij II wird durch eine intensive und kompakte Nutzung eine hohe Bebauungsdichte auf den Grundstücken aufweisen, wird sich aber dank der Freiflächen sehr weitläufig und grün anfühlen.

Wirtschaftliche Frage

Das Angebot an Gewerbegebieten in Apeldoorn ist nicht groß, während die Nachfrage steigt. Aus diesem Grund treibt die Stadt die Entwicklung von „Ecofactorij II“ voran, wodurch die Gewerbefläche in Apeldoorn um etwa 31 Hektar erweitert werden kann.

Die Lage von Ecofactorij II ist ideal. Das Planungsgebiet grenzt an das Stadtgebiet, liegt jedoch außerhalb der Stadt und im Schnittpunkt zweier Autobahnen. Das bestehende Ecofactorij I liegt nördlich davon und schließt direkt daran an. Das Planungsgebiet bietet alle räumlichen Möglichkeiten, um der untersuchten wirtschaftlichen Nachfrage nach großen Gewerbeflächen mit einer Mischung aus Logistik und verarbeitender Industrie gerecht zu werden.

Die Ecofactorij II wird zu einem Standort für die Ansiedlung von Unternehmen, die aus den Entwicklungsgebieten der Stadt umziehen, sowie für neue Unternehmen. Die Grundstücke sind mindestens 1 Hektar groß, und das Gebiet erhält ein wirtschaftliches Profil, das zu Apeldoorn und zur Ecofactorij I passt.

Entwicklung mit Rücksicht auf die Natur

Ecofactorij I und II sind zwei Gewerbegebiete, die zu einem einzigen verschmelzen. Das Straßennetz von Ecofactorij I wird fortgeführt, und die Grünflächen schließen nahtlos aneinander und an die Umgebung an. Die miteinander verbundenen Grün- und Wasserflächen fördern die Artenvielfalt und den Lebensraum der Tiere.

Die Wünsche und Ziele sind hoch gesteckt und erfordern viel Platz. Nur durch kluge Kombinationen, gute Planung und die Mehrfachnutzung von Flächen können wir diese Ziele auch erreichen. Durch die Mehrfachnutzung von Flächen holen wir mehr aus dem begrenzten Raum heraus. Auf diese Weise können wir mehr Unternehmen und damit mehr Arbeitsplätze unterbringen. Mit der Wertschöpfung pro Hektar leisten wir einen Beitrag zum schonenden Umgang mit der offenen Landschaft.

Archäologische Funde auf der Ecofactorij

Der Plan in groben Zügen

Ein wichtiger Ausgangspunkt des Plans ist, dass auf jedem Entwicklungsgebiet kompakt, intensiv und effizient gebaut wird. Für die Gebäude und insbesondere die Dächer bieten sich große Möglichkeiten zur Mehrfachnutzung des Raums. Ein Gründach in Kombination mit Solarmodulen ist die Mindestanforderung an die Dachnutzung. Die Bebauungsmöglichkeiten sind großzügig, mit einer hohen Gebäudehöhe und der Möglichkeit, bis zu den Grundstücksgrenzen benachbarter Betriebe zu bauen. Gleichzeitig ist die Schaffung eines attraktiven grünen Ortes zum Arbeiten, für Pausen und zum Durchradeln ein wichtiges Ziel.

Breite, begrünte Alleen mit Wasserflächen ziehen sich durch das Gebiet und münden in den zentralen Park. Ein Park inmitten der Gewerbegebiete Ecofactorij I und II, der vielseitig genutzt werden kann. Es gibt Platz für Wasserrückhaltung und Naturentwicklung. So schaffen wir einen angenehmen Aufenthaltsort, der im Sommer für Abkühlung sorgt und Raum für gemeinschaftliche Einrichtungen bietet. 25% der Gesamtfläche des Planungsgebiets wird grün und ökologisch gestaltet. Zudem sind mindestens 400 Bäume geplant. Dies steht im Einklang mit den Vorstellungen von einem naturintegrierten und klimaresilienten Gelände.

Verkehr

Die Erreichbarkeit des Gewerbegebiets muss für (Last-)Kraftfahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger gut geregelt sein. Um Belästigungen und unsichere Situationen durch zusätzlichen Verkehr in den angrenzenden Wohngebieten zu vermeiden, wurde im Bebauungsplan vorgeschlagen, die Tunnel unter der A1 und der A50 (Brinkenweg, Woudhuizermark und Biezematen) für den Autoverkehr zu sperren. Die Tunnel wären dann nur noch für Radfahrer, Fußgänger und Rettungsdienste zugänglich. Am 6. Juli 2023 hat der Gemeinderat den Bebauungsplan „Ecofactorij II“ verabschiedet.

Bei der Informationsveranstaltung am 27. November 2024 zeigte sich, dass diese vorgeschlagene Sperrung viele Fragen und Bedenken aufwirft. In der ersten Hälfte des Jahres 2025 haben wir aktuelle Verkehrszählungen durchführen lassen und auf dieser Grundlage Berechnungen der zukünftigen Verkehrsströme vorgenommen. Diese zeichnen ein anderes Bild. Die neue Verkehrsstudie liefert keinen Anlass, die Tunnel unter der A1 und der A50 (Brinkenweg, Biezematen, Woudhuizermark) für den Autoverkehr zu sperren. Das zusätzliche Verkehrsaufkommen durch die Erweiterung des Gewerbegebiets kann problemlos bewältigt werden. Wir werden natürlich weiterhin beobachten, wie sich der Verkehr vom und zum Gewerbegebiet entwickelt.

Sehen Sie sich den Entwicklungsplan an (PDF, 34 MB)

Hier finden Sie die häufig gestellten Fragen und Antworten

Sehen Sie sich die Modellstudie „Ecofactorij 2“ an (PDF, 1,2 MB)

Stadtrat Nick Derks
““Für eine zukunftsfähige Wirtschaft in Apeldoorn arbeiten wir mit großem Ehrgeiz an einem nachhaltigen und ökologisch verantwortungsvollen Gewerbegebiet.””

Noch ehrgeizigere Nachhaltigkeitsziele

Die Ecofactorij I war bereits in Bezug auf ihre Nachhaltigkeitsziele wegweisend. Auf Initiative der ersten Unternehmer wurde ein Smart Grid eingerichtet. Das war innovativ und hat sich als vorteilhaft erwiesen.

Die regionalen Nachhaltigkeitsvorschriften bilden die Grundlage für die Entwicklung neuer Gebiete. Für die Entwicklung von Ecofactorij II setzen wir uns höhere Ziele. So wird eine Zertifizierungspflicht eingeführt, und es steht ein Nachhaltigkeitsberater zur Verfügung. Die Teilnahme am Parkmanagement wird verpflichtend. Das Dach muss vollständig für Begrünung oder Energiegewinnung genutzt werden. Autos werden in Gebäuden oder unter Solar-Carports geparkt.

Stickstoff und Ökologie

Um dieses Gewerbegebiet mit den Bestimmungen des Naturschutzgesetzes in Einklang zu bringen, sind verschiedene Maßnahmen außerhalb des Planungsgebiets erforderlich. Untersuchungen zeigen, dass die Stickstoffdeposition in Natura-2000-Gebieten zunimmt. Daher ist es erforderlich, den Stickstoffausstoß durch eine oder mehrere Aktivitäten außerhalb des Planungsgebiets auszugleichen (externer Ausgleich).

Die im Planungsgebiet vorkommenden geschützten Arten müssen in den Plan einbezogen werden. Andernfalls müssen Ausgleichsmaßnahmen ergriffen werden. Die erforderlichen Maßnahmen hängen von den im Planungsgebiet vorkommenden geschützten Arten und den Funktionen des Planungsgebiets für diese Arten ab.

Die Untersuchung zum Dachs und anderen geschützten Tierarten im Planungsgebiet ist abgeschlossen. Auf der Grundlage der Ergebnisse wird ein Plan für Naturschutzausgleichsmaßnahmen erstellt, der der Entwicklung von Ecofactorij II vorausgeht. Soweit möglich, werden die ersten Ausgleichsmaßnahmen bereits jetzt umgesetzt.

Änderung des Umweltplans

Der Flächennutzungsplan legt fest, wofür ein Grundstück genutzt werden darf und was darauf gebaut werden darf. Derzeit ist das Gebiet vor allem für Grünland und Wohnzwecke vorgesehen; der Bau von Industriehallen ist nicht gestattet. Für eine Änderung des Flächennutzungsplans ist eine umfassende Untersuchung erforderlich, beispielsweise hinsichtlich der Auswirkungen auf den Verkehr, die Umwelt und die Tierwelt in dem Gebiet. Außerdem erhalten Anwohner, Unternehmen und Organisationen die Möglichkeit, ihre Meinung zu äußern. Die Gemeinde fasst alle schriftlichen Stellungnahmen zusammen und nimmt dazu Stellung. Letztendlich entscheidet der Gemeinderat, ob die Änderung genehmigt wird.

Beteiligung

Anwohner und andere Betroffene wurden in den vergangenen Jahren zu verschiedenen Zeitpunkten informiert und einbezogen. Es wurden Versammlungen organisiert und Gespräche mit Anwohnern, Grundstückseigentümern und Organisationen geführt. Im Rahmen dieser Gespräche haben die Menschen ihre Bedenken und Anliegen geäußert, beispielsweise hinsichtlich des hohen Verkehrsaufkommens und der Verkehrssicherheit. Diese Rückmeldungen fließen in die weitere Ausarbeitung der Pläne ein. In der kommenden Zeit liegt der Schwerpunkt vor allem auf der Information. Wir halten Sie über den Fortschritt und die nächsten Schritte auf dem Laufenden. Sobald der Umweltplan zur Einsichtnahme ausliegt, können Sie auch offiziell Stellung nehmen.

Sehen Sie sich hier den Beteiligungsplan an (PDF, 1 MB)

Sehen Sie sich hier den Beteiligungsbericht an

 

Planung

Um das Gewerbegebiet realisieren zu können, muss der Umweltplan (früher: Flächennutzungsplan) geändert werden. Ein Entwurf des geänderten Umweltplans wird zur Einsichtnahme ausgelegt, damit Anwohner und Unternehmen dazu Stellung nehmen können. Wir gehen davon aus, dass dies vor dem Sommer 2026 geschehen wird. Bei einer Informationsveranstaltung wird der Plan näher erläutert. Weitere Informationen hierzu folgen noch. Geplant ist, im Jahr 2029 die Unterführung unter der Bahnstrecke zu bauen und die ersten Straßen, Kabel und Leitungen zu verlegen. Die ersten Veräußerungen von Grundstücken im Gewerbegebiet finden nach der aktuellen Planung in der zweiten Hälfte des Jahres 2029 statt.

Weitere Informationen

Haben Sie eine Frage oder möchten Sie weitere Informationen zu diesem Thema?

Fragen können Sie stellen über
ecofactorij2@apeldoorn.nl

oder
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